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Frauen*solidarität 143

Inhalt

04 Magazin, Impressum

INFORMELLE ARBEIT UND FRAUEN*RECHTE
06 Facts and Figures // Überblick
08 Informalität als globales Phänomen
Was ist informelle Arbeit, und wer leistet sie? Johanna Sittel
11 Informelle Arbeiterinnen organisieren sich international
Eine Auswahl von Meilensteinen. Petra Pint
12 Impossible to Organise?
Beispiele für Widerstand und Organisierung von Domestic Workers. Sylvia Köchl
14 Die Fabrik im eigenen Haus
Sophia Seawell
16 „Wir streiken und stoppen die Welt“
María de los Ángeles im Gespräch über den Internationalen Women Strike 2018. Tania Pilz
18 „Sex Workers Organising for Change“
Selbstrepräsentation, Mobilisierung gegen Menschenhandel und arbeitsrechtliche Forderungen. Sylvia Köchl
20 Nothing For Us Without Us!
New forms of self-organisation by workers in the informal economy. Pat Horn
22 Ending Corporate Impunity – How an UN treaty could help
Inna Michaeli
24 Zu den Wurzeln der UngerechtigkeitGendergerechtigkeit in Krisensituationen. Amina El-Gamal
26 Just and Equitable Transitions for a Feminist, Fossil Fuel Free FutureKate Lappin and Suluck Fai Lamubol

QUERSCHNITT
30 White Ladies auf Turtle Island
Ansätze trans*feministischer Kritik
Hanna Hacker
32 Perspektive des Schweigens, Trauer und Trauma
Interview mit Josefina Dobinger-Álvarez. Jenny Olaya-Peickner
34 „Sprünge zurück ins Leben
Alicia Kozameh: Ihr Leben als politische Aktivistin und ihre Zeit im Exil. Sophie König
36 In aller Vielfalt von sich selbst sprechen
Georgische Frauen gehen mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit. Gundi Dick

39 Kommentar

40 CDs

41 Bücher

42 Bibliothek

Eur 5,-

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Herr Katō spielt Familie

Endlich ist ihr neuer Roman da! Sechs Jahre haben wir gewartet, seit Milena Michiko Flašar mit “Ich nannte ihn Krawatte” (Wagenbach, 2012) ihren fulminanten Erfolg hatte und wir uns darüber freuen konnten, dass sie bei uns daraus gelesen hat: Das war die allererste Lesung, die im gerade eröffneten ChickLit stattgefunden hat. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass sie wieder einen tollen Roman geschrieben hat: “Herr Katō spielt Familie”. Die Pension ist nicht das, was sich der Protagonist, dessen Name nicht Herr Katō ist, vorgestellt hat. Zeit für alles mögliche wäre zwar zuhauf vorhanden, aber die Motivation fehlt. Zusehr überwältigt ihn ein lähmendes Gefühl von Nutzlosigkeit nach Jahrzehnten intensiver Erwerbsarbeit. Doch wie wir es von Milena Michiko Flašar gewohnt sind, schleicht sich immer wieder ein leiser tröstlicher Optimismus zwischen die Zeilen und ins Leben des deprimierten Pensionisten.

Milena Michiko Flašar:  Herr Katō spielt Familie.
Wagenbach 2018
176 Seiten
20,60 Euro

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SINGT, IHR LEBENDEN & IHR TOTEN!

In »Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt« erzählt Jesmyn Ward die Geschichte von Leonie, Jojo und Keyla, die an der Golfküste von Mississippi ihr zerrupftes Familienleben organisieren. Bis der Vater von Jojo und Keyla aus dem Gefängnis entlassen werden soll … Ein Buch über das harte Erlernen von (Selbst)Achtung und (Eigen)Liebe, über Rassismus und Ausschluss, Bindung und Hoffnung.

 

 

Jesmyn Ward: Singt, ihr Lebenden und ihr Toten
Antje Kunstmann 2018
304 Seiten
22,70 Euro

Frauen*solidarität 142

Inhalt

04 Magazin, Impressum

FRIEDEN UND NACHHALTIGKEIT
06 Friedens- und Nachhaltigkeitspolitik global und lokal
07 Chancen für Geschlechtergerechtigkeit?
Ein feministischer Blick auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung, Valeria Esquivel
10 Die Unmöglichkeit von Frieden in der patriarchalen Weltordnung
Geschlechter befreiende Friedensordnungen am Beispiel Afghanistan und Nordsyrien, Mechthild Exo und Yvonne Heine
13 Sustainable Energetics-Konferenzen in Afrika: Frauen gewinnen alle Preise
Veronika Wittmann
14 „It’s all about choices”
Drei ostafrikanische Aktivistinnen im Gespräch, Claudia Dal-Bianco
16 „We have started to wake up”
Interview with Luz Marina Bernal, Jenny Olaya-Peickner
18 Nicht ohne Uns! Für mehr Gendergerechtigkeit in den Klimaverhandlungen
Linda Ederberg
20 Frauenkooperative. Fairtrade. Flüchtlingshilfe
Interview mit Laurette Gerges, Amina El-Gamal
22 Grenzenlose Sicherheit
Über Gender, Migration und Sicherheit zwischen Europa und dem Horn von Afrika, Pia Hechner
24 Die Grenzen des Patriarchats
Frauen und die Parlamentswahlen in Kenia, Anaïs Angelo

QUERSCHNITT
26 „Man kann Gewalt nicht mit Gewalt bekämpfen“
Barrios Libres de Violencia – ein Stadtteilprojekt gegen Gewalt an Frauen, Denise Notter
28 Frauen*rechte – Europäische Städte zwischen Willkommenskultur und Zurückweisung.
FemCities-Konferenz in Wien, Miriam Koelges
30 „Die Existenz unserer Band ist bereits die feministische Antwort“
Frauen im Heavy Metal, Maria Knaub
32 Racial-Sexual Geometries in the Queer East
Internationale Sportgroßevents im Fokus, Miriam Koelges

34 Kommentar

35 CDs

36 Bücher

37 Bibliothek

Eur 5.-
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Frauen*solidarität Nr 141

Inhalt

04 Magazin, Impressum
MODE UND LIFESTYLE
06 Fair-kleiden?
07 Der koloniale Catwalk
Rassismus in der Welt der Mode, Julia Brilling
10 Appropriation and Exclusion in Fashion
The Question of Intellectual Property Rights, Olufunmilayo Arewa
12 Superreich dank Billigmode
Working Poor in Europa, Christa Luginbühl
14 Ethical Fashion
The „Moral Economy“ of the 21st Century? Laura Cwiertnia
16 Teuer bedeutet nicht unbedingt fair
Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie in Bangladesch, Gisela Burckhardt
18 Schließen Feminismus und Mode einander aus?
Modelabels der anderen Art, Amina El-Gamal
20 „Mode“ ist nur ein Vorwand für die Reichen, um die Armen auszubeuten
Eine antikapitalistische Kritik, Tansy E. Hoskins
22 Fair genäht und frisch gekocht
Ermächtigung im Slum, Andrea Reitinger
24 Fast Fashion vs. Fair Fashion-Boom
Von der Produktion zum Living Wage? Nicole Kornherr
26 Kopftuch und Mode?!
Interview mit Laura Haddad, Jenny Olaya-Peickner
28 Urbane Lebensstile und neue Handlungsräume für Frauen in Afrika
Innovative Forschungen afrikanischer Wissenschaftlerinnen, Rita Schäfer
QUERSCHNITT
30 Building the Feminist Movement in Namibia
Interview mit Vida da Voss Links, Gertrude Eigelsreiter-Jashari
32 Die Kriegerin der Worte
Sonia Guajajara – ein Porträt, Silvia Jura
34 Nachts ist es leise in Teheran
Ein Abend mit Shida Bazyar, Biljana Pavic
36 Die koreanische Diaspora in Wien
Interview mit Vina Yun, Claudia Dal-Bianco

39 Kommentar

40 Musik

41 Bücher

42 Bibliothek

5 Euro
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Es gibt keinen Abschied …

Wusstet Ihr, dass GERDA LERNER in den 50ern schon einen Roman geschrieben hat?

»Es gibt keinen Abschied« heißt das Buch, in dem sie von Wien zwischen 1934 und 1938 erzählt, den letzten Jahren, die sie in dieser Stadt verbringen konnte: die Geschichte der drei Freund_innen Leni, Agi und Gustl, die sich ab den Februarkämpfen politisch positionieren – und sich dabei durchaus nicht immer ganz einig sind.

Neu herausgegeben bei Czernin Verlag.
Im ChickLit für Euch frisch auf dem Büchertisch gestapelt!

Gerda Lerner: Es gibt keinen Abschied
Czernin Verlag 2017
352 Seiten
24,90 Euro

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Frauen*solidarität Nr 140

Inhalt

04 Magazin, Impressum

FLUCHT UND MIGRATION

06 Von der Willkommenskultur zur restriktiven Gesetzgebung!
07 Do no harm!
Katastrophen, humanitäre Hilfe und Flucht,
Claudia Dal-Bianco
10 Chancen emanzipatorischer feministischer Perspektiven
Frauenspezifische Fluchtursachen in Ostafrika,
Rita Schäfer
12 Klimawandel und Patriarchat
Fliehen Frauen vor Klimakatastrophen oder vor Ungleichheitsverhältnissen?
Sybille Bauriedl
14 Young, Male and Refugee?
Women in the European Refugee „Crisis“,
Jane Freedman
16 Was tun, wenn Frauen* flüchten?
Flucht und Solidarität im postkolonialem Zeitalter,
María do Mar Castro Varela
18 „Nobody wants to migrate from Africa“
Empowering women to change the world,
Rosa Liebe
20 „Irgendwann werdet ihr befreit“
Die versklavten jesidischen Frauen in Gefangenschaft des „IS“ im Irak,
Amina El-Gamal
22 Wir müssen unsere Menschenrechte vereint fordern
Remei Sipi Mayo im Interview,
Jenny Olaya-Peickner
24 „Al final lo que queremos es ser mujeres libres“
Gewalt und Migration in Guatemala,
Amina El-Gamal

QUERSCHNITT

26 Freiheit und Gerechtigkeit in Verbindung mit Entwicklung
Emanzipatorische Wissensproduktion im Kontext Palästina,
Klaudia Rottenschlager
28 Animationsfilme aus dem Land der aufgehenden Sonne
Impressionen vom diesjährigen Tricky Women Filmfestival,
Maria Knaub & Verena Kovacs
30 Nicht eine weniger!
Reflexionen zum 8. März in Costa Rica,
Christina Schramm
32 „Rassismus ist kein schwarzes Problem . . .“
Schwarze feministische Wissensformationsprozesse als Formen des Widerstands,
Marlene Wantzen
34 Women’s economic empowerment in the changing world of work
Die 61. Session der UN-Frauenstatuskonferenz (CSW),
Petra Pint

36 Musik

37 Bücher

38 Bibliothek

5 Euro
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DVD “Female to What the Fuck – FtWTF”

Ein Dokumentarfilm von Katharina Lampert und Cordula Thym. Österreich | 2015 | 89 min | HD | Deutsch, Englisch mit engl.  Untertiteln

Wo andere Dokumentarfilme über Trans*-Biografien oft enden, setzt „Female to What the Fuck – FtWTF“ erst an. Welche Rolle spielt die körperliche Angleichung an die gelebte Geschlechtsidentität? Gibt es eine wie auch immer geartete Form des Ankommens? Wie lebt es sich jenseits binärer Geschlechterkonstruktionen? Oder auch: „Wie ist man ein Mann und trotzdem super?“ (Nick Prokesch). Katharina Lampert und Cordula Thym portraitieren in ihrer wunderbaren Dokumentation sechs Trans*Personen mit ihren zum Teil höchst unterschiedlichen Entwürfen von Transgender-Identität. Ohne jeglichen Voyeurismus und Pathos und mit einer wohltuenden Unaufgeregtheit zeichnen die Filmemacherinnen anhand von sehr persönlichen Interviews die Gratwanderungen und Bruchlinien nach, an denen Geschlecht vor, während oder im Anschluss dessen entsteht, was in der öffentlichen Wahrnehmung als „Geschlechtsangleichung“ gesehen wird. Zu den Protagonist_innen zählen so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Filmemacher Nick Prokesch („Femme Brutal“), Kunstprofessor Hans Scheirl, Performance-Künstler Dorian Bonelli, queeropedia-Gründer Persson Perry Baumgartinger, Dramaturg Gin Müller und Mani Tukano („Can’t be explained, just experienced“). Ihnen allen ist gemein, dass sie mit einer selten gesehenen Offenheit und bei aller Ernsthaftigkeit und queer-theoretischem Reflexionsvermögen mit grundsympathischer Leichtigkeit und oft entwaffnendem Humor aus ihrem Leben und ihrer Gefühlswelt erzählen und „FtWTF“ damit zu einem absoluten Must-See machen. (Mareike Haus, QFFM)

19,90 Euro

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DVD “Von hier aus – Beyond elsewhere”

Ein Dokumentarfilm von Katharina Lampert und Johanna Kirsch. Österreich | 2014 | 89 min | HD | Deutsch, Englisch mit engl. und deutschen Untertiteln

Rund ein Jahr suchten Johanna Kirsch und Katharina Lampert nach Menschen mit alternativen Lebenskonzepten, von denen sie viele persönlich trafen, bevor die Entscheidung für die drei Protagonist*innen fiel. Die Wieserhoisler*innen, Ute und Wim sie alle hatten einen großen Schritt in die Richtung ihrer eigenen Überzeugungen und Sehnsüchte gemacht und sich jeweils auf ihre eigene Weise für ein anderes Leben entschieden. Ihre Utopien wurden zu jenen konkreten Orten, die die Regisseurinnen exemplarisch besuchten und selbst in den Alltag der Protagonist*innen eingebunden Antworten auf die Fragen suchen ließ: Wie ist es in der Praxis nach seinen Sehnsüchten zu leben?, und weiter: Wie kann unter diesen Bedingungen ein Film entstehen?. Entstanden ist dabei ein sehr ruhiger Film, in dem neben den erzählerischen Passagen statische Landschaftsaufnahmen das Gezeigte entschleunigen und Platz für eigene Gedanken einrichten.

19,99 Euro

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Regie, Drehbuch, Kamera, Ton, Schnitt: Johanna Kirsch, Katharina Lampert
Dramaturgische Schnittberatung: Niki Mossböck
Musik: Rudi Fischerlehner
Tonschnitt: Cordula Thym
Farbkorrektur: Uli Grimm
Sound Design, Mischung: Christoph Amann
Postproduktion: av-design
Produktionsberatung: Peter Janecek
Übersetzung: Emily Lemon
Protagonist*innen: Wim Cuyvrs, Ute Schiran, Hofkollektiv Wieserhoisl; Tina Ehgartner, Popeia Ehgartner, Antonin Flambard, Friedrich Leitgeb, Elke Müllegger, Katrin Schickengruber, Elena Sanz Soro, Noreia Sanz Soro, Jessica Wojta, Mira Palmisano, Yara Palmisano, Katharina Soos, Nick Hermans, Rita Hagelstange

 

WO DIE ALTEN WEIBER WOHNEN

– eine Empfehlung • »Ich bin jetzt praktisch Königin in meinem Haus«, sagt Kornelia F., 88. Und Margret L., 81: »Das Heim ist ja ganz grauenvoll für mich – da möchte ich nie hin.« 19 Frauen zwischen 76 und 95 Jahren erzählen in dem Porträtband »Altweiberwohnen« ihre Wohn- und Lebensgeschichten: in der Bergarbeiterinnensiedlung im Ruhrgebiet, im oberösterreichischen Dorflehrerinnenhaus oder im Wohnprojekt für Seniorinnen. Wie passen sie ihre Häuser an, wenn der Körper nicht mehr ganz so wendig ist? Wie gestalten sie ihre Zimmer und wie ihre Freizeit? Wie ist es, wenn die Familienräume leerer werden? Einsam oder geruhsam? Ein wunderschönes Buch, das ermutigende Einblicke in das Leben als Frau im hohen Alter gewährt.

Ulrike Scherzer und Juliana Socher: Altweiberwohnen. Gespräche und Fotografien über das Wohnen im Alter
Residenz 2016
152 Seiten
29,90 Euro

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