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Es gibt keinen Abschied …

Wusstet Ihr, dass GERDA LERNER in den 50ern schon einen Roman geschrieben hat? »Es gibt keinen Abschied« heißt das Buch, in dem sie von Wien zwischen 1934 und 1938 erzählt, den letzten Jahren, die sie in dieser Stadt verbringen konnte: die Geschichte der drei Freund_innen Leni, Agi und Gustl, die sich ab den Februarkämpfen politisch positionieren – und sich dabei durchaus nicht immer ganz einig sind. Neu herausgegeben bei Czernin Verlag, im ChickLit für Euch frisch auf dem Büchertisch gestapelt!

Gerda Lerner: Es gibt keinen Abschied
Czernin Verlag 2017
352 Seiten
24,90 Euro

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Frauen*solidarität Nr 140

Inhalt

04 Magazin, Impressum

FLUCHT UND MIGRATION

06 Von der Willkommenskultur zur restriktiven Gesetzgebung!
07 Do no harm!
Katastrophen, humanitäre Hilfe und Flucht,
Claudia Dal-Bianco
10 Chancen emanzipatorischer feministischer Perspektiven
Frauenspezifische Fluchtursachen in Ostafrika,
Rita Schäfer
12 Klimawandel und Patriarchat
Fliehen Frauen vor Klimakatastrophen oder vor Ungleichheitsverhältnissen?
Sybille Bauriedl
14 Young, Male and Refugee?
Women in the European Refugee „Crisis“,
Jane Freedman
16 Was tun, wenn Frauen* flüchten?
Flucht und Solidarität im postkolonialem Zeitalter,
María do Mar Castro Varela
18 „Nobody wants to migrate from Africa“
Empowering women to change the world,
Rosa Liebe
20 „Irgendwann werdet ihr befreit“
Die versklavten jesidischen Frauen in Gefangenschaft des „IS“ im Irak,
Amina El-Gamal
22 Wir müssen unsere Menschenrechte vereint fordern
Remei Sipi Mayo im Interview,
Jenny Olaya-Peickner
24 „Al final lo que queremos es ser mujeres libres“
Gewalt und Migration in Guatemala,
Amina El-Gamal

QUERSCHNITT

26 Freiheit und Gerechtigkeit in Verbindung mit Entwicklung
Emanzipatorische Wissensproduktion im Kontext Palästina,
Klaudia Rottenschlager
28 Animationsfilme aus dem Land der aufgehenden Sonne
Impressionen vom diesjährigen Tricky Women Filmfestival,
Maria Knaub & Verena Kovacs
30 Nicht eine weniger!
Reflexionen zum 8. März in Costa Rica,
Christina Schramm
32 „Rassismus ist kein schwarzes Problem . . .“
Schwarze feministische Wissensformationsprozesse als Formen des Widerstands,
Marlene Wantzen
34 Women’s economic empowerment in the changing world of work
Die 61. Session der UN-Frauenstatuskonferenz (CSW),
Petra Pint

36 Musik

37 Bücher

38 Bibliothek

5 Euro
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DVD “Female to What the Fuck – FtWTF”

Ein Dokumentarfilm von Katharina Lampert und Cordula Thym. Österreich | 2015 | 89 min | HD | Deutsch, Englisch mit engl.  Untertiteln

Wo andere Dokumentarfilme über Trans*-Biografien oft enden, setzt „Female to What the Fuck – FtWTF“ erst an. Welche Rolle spielt die körperliche Angleichung an die gelebte Geschlechtsidentität? Gibt es eine wie auch immer geartete Form des Ankommens? Wie lebt es sich jenseits binärer Geschlechterkonstruktionen? Oder auch: „Wie ist man ein Mann und trotzdem super?“ (Nick Prokesch). Katharina Lampert und Cordula Thym portraitieren in ihrer wunderbaren Dokumentation sechs Trans*Personen mit ihren zum Teil höchst unterschiedlichen Entwürfen von Transgender-Identität. Ohne jeglichen Voyeurismus und Pathos und mit einer wohltuenden Unaufgeregtheit zeichnen die Filmemacherinnen anhand von sehr persönlichen Interviews die Gratwanderungen und Bruchlinien nach, an denen Geschlecht vor, während oder im Anschluss dessen entsteht, was in der öffentlichen Wahrnehmung als „Geschlechtsangleichung“ gesehen wird. Zu den Protagonist_innen zählen so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Filmemacher Nick Prokesch („Femme Brutal“), Kunstprofessor Hans Scheirl, Performance-Künstler Dorian Bonelli, queeropedia-Gründer Persson Perry Baumgartinger, Dramaturg Gin Müller und Mani Tukano („Can’t be explained, just experienced“). Ihnen allen ist gemein, dass sie mit einer selten gesehenen Offenheit und bei aller Ernsthaftigkeit und queer-theoretischem Reflexionsvermögen mit grundsympathischer Leichtigkeit und oft entwaffnendem Humor aus ihrem Leben und ihrer Gefühlswelt erzählen und „FtWTF“ damit zu einem absoluten Must-See machen. (Mareike Haus, QFFM)

19,90 Euro

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DVD “Von hier aus – Beyond elsewhere”

Ein Dokumentarfilm von Katharina Lampert und Johanna Kirsch. Österreich | 2014 | 89 min | HD | Deutsch, Englisch mit engl. und deutschen Untertiteln

Rund ein Jahr suchten Johanna Kirsch und Katharina Lampert nach Menschen mit alternativen Lebenskonzepten, von denen sie viele persönlich trafen, bevor die Entscheidung für die drei Protagonist*innen fiel. Die Wieserhoisler*innen, Ute und Wim sie alle hatten einen großen Schritt in die Richtung ihrer eigenen Überzeugungen und Sehnsüchte gemacht und sich jeweils auf ihre eigene Weise für ein anderes Leben entschieden. Ihre Utopien wurden zu jenen konkreten Orten, die die Regisseurinnen exemplarisch besuchten und selbst in den Alltag der Protagonist*innen eingebunden Antworten auf die Fragen suchen ließ: Wie ist es in der Praxis nach seinen Sehnsüchten zu leben?, und weiter: Wie kann unter diesen Bedingungen ein Film entstehen?. Entstanden ist dabei ein sehr ruhiger Film, in dem neben den erzählerischen Passagen statische Landschaftsaufnahmen das Gezeigte entschleunigen und Platz für eigene Gedanken einrichten.

19,99 Euro

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Regie, Drehbuch, Kamera, Ton, Schnitt: Johanna Kirsch, Katharina Lampert
Dramaturgische Schnittberatung: Niki Mossböck
Musik: Rudi Fischerlehner
Tonschnitt: Cordula Thym
Farbkorrektur: Uli Grimm
Sound Design, Mischung: Christoph Amann
Postproduktion: av-design
Produktionsberatung: Peter Janecek
Übersetzung: Emily Lemon
Protagonist*innen: Wim Cuyvrs, Ute Schiran, Hofkollektiv Wieserhoisl; Tina Ehgartner, Popeia Ehgartner, Antonin Flambard, Friedrich Leitgeb, Elke Müllegger, Katrin Schickengruber, Elena Sanz Soro, Noreia Sanz Soro, Jessica Wojta, Mira Palmisano, Yara Palmisano, Katharina Soos, Nick Hermans, Rita Hagelstange

 

WO DIE ALTEN WEIBER WOHNEN

– eine Empfehlung • »Ich bin jetzt praktisch Königin in meinem Haus«, sagt Kornelia F., 88. Und Margret L., 81: »Das Heim ist ja ganz grauenvoll für mich – da möchte ich nie hin.« 19 Frauen zwischen 76 und 95 Jahren erzählen in dem Porträtband »Altweiberwohnen« ihre Wohn- und Lebensgeschichten: in der Bergarbeiterinnensiedlung im Ruhrgebiet, im oberösterreichischen Dorflehrerinnenhaus oder im Wohnprojekt für Seniorinnen. Wie passen sie ihre Häuser an, wenn der Körper nicht mehr ganz so wendig ist? Wie gestalten sie ihre Zimmer und wie ihre Freizeit? Wie ist es, wenn die Familienräume leerer werden? Einsam oder geruhsam? Ein wunderschönes Buch, das ermutigende Einblicke in das Leben als Frau im hohen Alter gewährt.

Ulrike Scherzer und Juliana Socher: Altweiberwohnen. Gespräche und Fotografien über das Wohnen im Alter
Residenz 2016
152 Seiten
29,90 Euro

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••• ChickLit recommends: DIRTY RIVER …

– A Queer Femme of Color Dreaming Her Way Home •••

••• LEAH LAKSHMI HAS HAD ENOUGH OF IT. One day she packs her material life into two heavy bags and leaves the US for Canada. In Toronto, so she hopes, life will be different. Free. Or at least, free of what she’s desperately longing to leave behind.

••• THIS BOOK »is not an incest horror story book. (…) In the end, I don’t get normal.« At times fun and at (the same) times harmful, this is the autobiography of a person who struggles her*self out of the way too narrow path she* was supposed to follow. Leaving behind a childhood with a mother who constantly came too close, leaving behind a relationship to her* body that lacked the right to self-determination: »My body is just starting to come down from being surveyed.« But »Dirty River« is not just about »escaping a terrible childhood. It’s about figuring one’s way through a future that is beautiful and utterly unpredictable.« Read it!

Leah Lakshmi Piepzna-Samarasinha: Dirty River
Arsenal Pulp Press
237 Seiten
23,60 Euro

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WIR WÜNSCHEN ALLEN LESER_INNEN & KUND_INNEN EIN WUNDERSCHÖNES NEUES JAHR!

… und weil das am allerbesten beginnt, wenn mensch sich den Kaffee ans Bett servieren lässt und noch eine Runde weiterliest, emfpehlen wir für faule Jännertage das »BETT-BUCH« von Sylvia Plath: »Most Beds are Beds / For sleeping or resting, / But the best Beds are much / More interesting!« Herausgegeben als wunderschön illustriertes Bändchen in der Insel-Bücherei des Suhrkamp Verlags.

Sylvia Plath: Das Bett-Buch
Insel 2016
47 Seiten
12,40 Euro

AUS UNSERER HERBST/WINTERKOLLEKTION

»Das antikapitalistische Buch der Mode« von Tansy E. Hoskins erklärt den Kapitalismus anhand der Modebranche – die beste Geschenkidee für alle, die Gwand lieben!

••• Tansy E. Hoskins erzählt von Modelgewerkschaften, vermeintlich antirassistischen Kampagnen in der Modebranche, von Umweltaktivist_innen, einstürzenden Textilfabriken und Handtaschen zum Preis von einer Viertelmillion Euro. Und vom Potential, das Mode hat, wenn sie als Akt der Rebellion eingesetzt wird; oder um den Körper zu dekorieren – und nicht um ihn anzupassen. •••

Ja ja, allen ist klar, dass für eine schicke Herbstjacke für 19,90 irgendwo auf der Welt wer ausgebeutet werden muss. Und dass es deswegen besser wäre, den monatlichen Einkauf bei H&M, Zara, Mango und wie sie alle heißen, bleiben zu lassen (oder, falls ihr in einer anderen Preisklasse spielt: bei Louis Vuitton, Gucci und Prada). Aber Tansy E. Hoskins legt noch eins drauf. Wenn die Londoner Journalistin und Aktivistin uns auf über 300 Seiten auf höchst unterhaltsame Weise erklärt, wieso die Modebranche eine der krassesten und allumfassendsten kapitalistischen Angelegenheiten ist, ist ihre Lösung nicht: das individuelle Kaufverhalten ändern (auch wenn sie das durchaus begrüßen würde). Dazu sind die Verhältnisse zu komplex: Wem gehört welche Firma, welche Fabrik und welche Marke? Wer arbeitet dort und wieso sind die Gehaltsunterschiede zwischen designen, nähen und modeln so massiv? Seit wann befördert die Branche das Abmagern des Frauen*körpers? Was hat ein vergifteter Fluss mit meinem neonpinken T-Shirt zu tun? Und wieso haben sich seit Marx’ und Engels Berichten aus der britischen Textilindustrie nur die Orte, aber nicht die Arbeitsbedingungen geändert? Read it!

Tansy E. Hoskins: Das antikapitalistische Buch der Mode
Rotpunktverlag 2016
319 Seiten
24,80 Euro

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Frauen*solidarität Nr 137

Inhalt

URBANISIERUNG
06 Gendergerechtigkeit durch Urbanisierung?
07 Von feminisierten zu feministischen Städten?
Gender, Frauen und Urbanisierung im 21. Jahrhundert, Sylvia Chant
10 New Urban Agenda
Perspectives for Street Vendors in the HABITAT III Conference, Oksana Abboud
12 Fighting Machismo
Sexuelle Übergriffe in Mexico City, Teresa Incháustegui Romero
14 Gärten der Zukunft
Urbane Landwirtschaft und Ernährungssicherheit in Nairobis informellen Siedlungen, Katharina Eichinger
16 Graffiti School Comunidad in Chile
Promoting Urban Literacies Among Girls Through New Arts Pedagogies, Guisela Latorre and Marjorie Peñailillo
18 Sich Raum nehmen
Lokale Initiativen in Dakar und Wien, Manuela Wade
20 Auf der Suche nach urbanen Frauengeschichten
Staßennamen als Ausdruck von Machtstrukturen im Geschlechterverhältnis, Christine Judt

 

 

QUERSCHNITT
21 „Heute ist es sie, morgen kannst es du sein“
Haft für die argentinische Aktivistin Milagro Sala, Caroline Kim
24 Frauen auf der Flucht
Kriege – ein wiederkehrender Teil unserer Geschichte, Caroline Roithner
26 „Es ist nicht dasselbe, eine Frau und eine Feministin zu sein.“
Von machistischen Frauen und bezahlten Mädchen, Simone Peter
28 Die vergessenen Heldinnen von Eritrea
Interview mit der Journalistin Amal Ali, Ishraga Mustafa Hamid
29 Hört auf uns zu töten!
Eine Offensive des Netzwerkes der Schwarzen Frauen Bahias, Silvia Jura
30 „We need help, please …“
Current Situation of Yezidi Women in Iraq, Seyedeh Behnaz Hosseini
33 Herren des Geldes
Feministische Analysen des Finanzsystems, Gertrude Eigelsreiter-Jashari
34 Menstruationstassen für Flüchtlingsfrauen in Nigeria
Ein kleines Hilfsprojekt, Nadine Haumann

35 Kommentar
36 Musik
37 Bücher
38 Bibliothek

Frauen*solidarität Nr. 136

Inhalt

OLYMPISCHE SPIELE

06 Sportgroßereignisse und Menschenrechte
07 Rio als umkämpfter Ort?!
Juliana Barbassa im Interview, Claudia Dal-Bianco und Petra Pint
10 Die Spiele enden, die Auswirkungen aufs Leben der Menschen bleiben
Interview mit Julia Bustamente, Petra Pint
12 Fight for Rio’s Streets
Grafitti against high speculations on the real estate market, Isabel Makhoul
14 Made in Brazil
Cappies aus Sweatshops im Hinterhof, Kirsten Clodius
15 Brasiliens Königinnen der Wellen
Geschlechtergleichstellung beim Surfen, Silvia Jura
16 Verletzung indigener Rechte
Indigene Spiele und Politik im Olympialand Brasilien, Uta Gunert
18 Acht Sekunden
Flucht und Olympia, Claudia Dal-Bianco
19 Recht auf Rad
Diskriminierung von Frauen im Sport, Nadine Mittempergher
20 Im Sport genauso wie in anderen Bereichen
Unterschiedlicher Lohn bei gleicher Arbeit, Regina Roschmann und Yvonne Weigelt-Schlesinger
22 Eine Suche nach Inspiration
Die FIFA-Fußball-WM 2018 in Russland, Maria Knaub

QUERSCHNITT

24 Leben für den Widerstand
Zum Tod der honduranischen Aktivistin Berta Cáceres, Linnéa Richter
25 Krise der Solidarität
Besuch im Flüchtlingslager Azraq in Jordanien, Ulrike Lunacek
26 Weltumspannend, zukunftsweisend, bewegend
Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Kathmandu, Monika Gärtner-Engel
30 Wir werden gehört!
Die philippinische Aktivistin Yuen Abana im Gespräch, Ulrike Bey
31 Kollateralschäden
Menschenhandel – die unmenschliche Variante der Migration, Gundi Dick
34 Tricky Women 2016
Partizipative Filmprojekte zum Thema Migration, Maria Knaub

35 Kommentar
36 Musik
37 Bücher
38 Bibliothek


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