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Katharina Oguntoye, May Ayim, Dagmar Schultz (Hg.innen)

Farbe bekennen

(die 30jährige Klassikerin* in 4. Auflage!)

„Obwohl wir in der Vereinzelung leben und unsere Hautfarbe in Deutschland als Ausnahme angesehen wird, gibt es sehr viele von uns. Wir sind in irgendeiner deutschen Stadt aufgewachsen, wir arbeiten und leben mit weißen Deutschen zusammen – und doch gelten wir in genau diesem Deutschland als das  “immer andere”

„Vereinzelung bedeutet, unsichtbar zu sein, leicht übersehen zu werden, alleine kämpfen zu müssen. Es hat lange gebraucht, das zu erkennen, aber wir haben uns entschlossen, FARBE ZU BEKENNEN.“ (May Ayim)

Ein Dokument des Aufbruchs afro-deutscher Frauen in die Geschichte und zu sich selbst.

„Farbe bekennen war ein Anfang und ist nach wie vor ein aktuelles Handbuch zum Verständnis afrodeutscher Lebensrealitäten sowie ein nützliches Werkzeug zur Vernetzung und Aufklärung.“ (Katharina Oguntoye)

„Diese beeindruckende Textsammlung enthält sehr persönliche, einnehmende Berichte zum Leben afrodeutscher Frauen im Kontext des historischen Wandels. Sie reichen von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit bis ins aktuelle Deutschland.“ (The Carletonian)

Katharina Oguntoye, May Ayim, Dagmar Schultz (Hg.innen): Farbe bekennen
Orlanda 2016
308 Seiten
19,10 Euro

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Hedwig Dohm

Briefe aus dem Krähwinkel

Nikola Müller und Isabel Rohner (Hg.)

Hundert Briefe und Handschriften der Schriftstellerin, Publizistin und feministischen Theoretikerin Hedwig Dohm treten hier zum ersten Mal ins Licht der Öffent-lichkeit. 90 Jahre nach Dohms Tod legen diese persönlichen Dokumente Zeugnis von ihrem Selbstverständnisals Schriftstellerin, Journalistin und Feministin ab. Sie gewähren Einblicke in Netzwerke und eröffnen neue Erkenntnisse über die wohl wichtigste deutsche Schriftstellerin der Jahrhundertwende. Der erste Brief stammt aus dem Jahr 1859, geschrieben mit 28 Jahren, der letzte entstand 1918, ein Jahr vor Dohms Tod. Dazwischen liegen knapp 60 Jahre, fast ein ganzes Leben – und eine beachtliche Karriere. BRIEFE AUS DEM KRÄHWINKEL ist der vierte Band der EDITION HEDWIG DOHM, der kommentierten Gesamtausgabe der Werke der Schriftstellerin und Publizistin, Theoretikerin, Essayistin und Radikalen der ersten Frauenbewegungen in Deutschland, Hedwig Dohm (1831–1919).

Hediwg Dohm: Briefe aus dem Krähwinkel
trafo Wissenschaftsverlag 2009
171 Seiten
20 Euro

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Gertraud Klemm

Muttergehäuse

Eine Frau will ein Kind, aber ihr Körper versagt es ihr. Also nimmt sie den Kampf gegen sich selbst auf und macht ihre Umgebung zum Feind. Als sie sich zur Adoption eines afrikanischen Kindes entscheidet, ist ihr Versagen für alle sichtbar. Freunde werden zu Fremden, der Alltag wird zum Hürdenlauf, der auch dann nicht endet, als das Kind kommt. Die Mühlen der Bürokratie tun ihr Übriges.
Ein kämpferischer Roman, ein Plädoyer für ein Leben abseits der Norm.
Gertraud Klemm ist Meisterin darin, der Gesellschaft einen schonungslosen Spiegel vorzuhalten. In wütender und poetisch kraftvoller Sprache entblößt sie ihre Figuren, bis sie vollkommen nackt vor uns stehen.

Gertraud Klemm: Muttergehäuse
Kremeyer & Scheriau 2016
160 Seiten
19,90 Euro

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Antje Rávic Strubel

In den Wäldern des menschlichen Herzens

Leigh. René. Emily. Sara. Sie sind Liebende, Begehrende, sie sind unterwegs und begegnen einander in der kalifornischen Wüste, am Stechlin, in finnischen Wäldern und im Eiswind Manhattens. Renés Verlust der ersten Liebe und Emilys Verschwinden setzen einen Reigen an Beziehungen in Gang, in denen sich klassische Liebesvorstellungen auflösen. Sara. Ute. Katt. Gerade das Oszillieren zwischen Ländern und Geschlechtern entfacht eine Faszination, die sich in unvertrauter Sinnlichkeit und neuen Sexualitäten offenbart. Antje Rávic Strubel erzählt hellsichtig und leidenschaftlich von wilder Neugier, von Unruhe, Aufbruch und einem Begehren, wie man es in der deutschen Literatur lange nicht gelesen hat.

Antje Rávic Strubel: In den Wäldern des menschlichen Herzens.
Fischer 2016
272 Seiten
20,60 Euro

Frauensolidarität Nr. 134

Inhalt
HUMOR UND KREATIVITÄT
Lachen als politische Strategie
Bühne frei für Clowninnen!
Die Kunst der Clownerie und ihr subversives Potential, Daniela Patz
Las Poderosas
Die starken Frauen des Theaters, Gloria Santos Pejic
Widerstand in Rosa
Frauen-Gang in Indien, Claudia Dal-Bianco
Literatur und Widerstand
Über die Kraft des Schreibens, Verena Bauer
Mit dem Mikro gegen Machos
Musikerinnen aus Lateinamerika singen gegen Gewalt, Aleksandra Kolodziejczyk
Feministischer Aktivismus in China
Interview mit Jing Xiong, Claudia Dal-Bianco
Mamatón
Politisierte Mutterschaft in Costa Rica, Ariane Grau Crespo
Syriens Aktivistinnen
Widerstandsstrategien in einer Konfliktzone, Angelika Derfler
FLUCHT UND FRAUENRECHTE
Flucht, Frauen und Menschenrechte
Solidarität ist eine politische Haltung
Positionierungen zu Migration und Flucht, Elisa Ludwig

 

Gute Lager gibt es nicht
Geflüchtete Mädchen* und Frauen* in Traiskirchen,
Women support Refugee Women
Asylgrund oder keiner?
Das ist die ständige Frage, Angelika Derfler
QUERSCHNITT
„Nahrung ist die Währung des Lebens“
Interview mit der indischen Umweltaktivistin Vandana Shiva, Meriem Ait Oussalah
Braunes Gold
Dolores Benitez Espinoza und Andrea Reitinger im Interview,
Claudia Dal-Bianco & Petra Pint
„Von Hormonen ist keine_r gestorben“
Zur Situation von Transmenschen in Bulgarien, Lora Novachkova
Was bringt’s den Frauen?
Die neuen Weltziele bis 2030, Joann Lee
Kommentar
Bibliothek
Musik
Bücher

 

Frauensolidarität, Nr. 134
Euro 5,-

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Frauensolidarität Nr. 133 – Medien in Frauenhand

Die neue Frauensolidarität beschäftigt sich mit dem Thema Medien in Frauenhand

Inhalt

Mediale Einmischung

Frauen mit Flügeln. Vernetzungen Kulturschaffender Frauen aus dem arabischen Raum,
Ishraga Mustafa Hamid

#FreeTheFive. Pressefreiheit, die Feminist Five und 26 Jahre Tian’anmen-Massaker in China,
Astrid Lipinsky

Stimmen für ein menschenwürdiges Leben. Radio als Empowerment-Werkzeug in Guatemala,
Patricia Galicia

Active through the mobile. Young Women’s Participation in the Post-2015 debate,
Ashura Kayupayupa

Unterstützung im Kampf gegen Gewalt? Der Einfluss der Medien auf das Leben von Frauen in Afghanistan,
Fawzia Ihsan Inglés

Lencas und Rojitas on Air. Die Stimme indigener und feministischer Gruppen in Honduras,
Tania Pilz

Vom Aufstand auf den Straßen zum Widerstand im Netz. Eine iranische Aktivistin berichtet,
Anonyma Anonyma

Globale Blicke. Feministische Medien in Österreich,
Redaktion

It is not easy. Die mujeres creando in Bolivien,
Petra Pint

Welche Perspektive ist möglich? Der Filmemacher Basel Ramsis im Interview,
Redaktion

Organizing the households. The situation of Demestic Workers and Women as Housekeepers in Pakistan,
Elaine Alam

Ballfieber in Bethlehem. Mädchensport als Selbstbewusstseinstraining,
Agnes Fazekas

Frauensolidarität, Nr. 133
Euro 5,-

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Alle Bücher von Transversal Texts gibt es jetzt bei uns!

Rubia Salgado: Aus der Praxis im Dissens

Der Kampf um Anerkennung, das Wissen um Unterwerfung, die Umarbeitung der Anrufungen, die Fragen nach widerständiger Handlungsfähigkeit, das Annehmen einer strategischen Identität als Ausgangsbasis der politischen Artikulation und das Abtasten der Grenzen eines (selbst)proklamierten strategischen Essenzialismus, das Ringen um Protagonismus und seine möglichen Definitionen und Austragungen, das Zelebrieren einer anthropophagischen Haltung und das Hinterfragen dieses Konzeptes, der Horizont der gegenhegemonialen Wissensproduktion und der Kulturarbeit abseits multikulturalistischer Konzepte und Praxen, das Sich-Widersprechen, das transformative Aneignen der hegemonialen Sprache, das Betrachten von Sprache als realitätskonstituierend, das Befragen des Lehrens der hegemonialen Sprache als Zurichtung. Die Bemühung um ein Sprechen und ein Handeln im Widerstand und im Dissens zur herrschenden Selbstverständlichkeit der Diskriminierungen. Ein Schreiben im Kollektiv verortet, eingebettet, eingerahmt. Fragen, Nachdenken und eroberte Perspektiven aus dem Denken und Handeln in einer Selbstorganisation.

Das Buch versammelt eine Auswahl von Texten, die in den letzten 20 Jahren von Rubia Salgado als maiz Frau* verfasst wurden: Noch nicht veröffentlichte literarische Texte der Autor_in stellen einen Zwischenraum im Buch her. Das Private, das unaufhörlich politisch bleibt, und die öffentlichen politischen Positionierungen durchgehend verschränkt: Verletzlichkeit und Widerstand.

Rubia Salgado: Aus der Praxis im Dissens
Transversal 2015
273 Seiten
15 Euro
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Birgit Mennel und Monika Mokre (Hg.): Das große Gefängnis

Gefängnisse erfüllen zentrale politische und ökonomische Funktionen. Sie sind industrielle Komplexe, die hohe Profite generieren und zugleich Internierungslager für diejenigen, die in dieser Gesellschaft unerwünscht sind. Darunter fallen zahlreiche Personengruppen, die nicht willens oder in der Lage sind, sich den Anforderungen des Spätkapitalismus im globalen Norden zu stellen.

MigrantInnen stellen eine der wichtigsten und zahlenmäßig größten dieser Personengruppen dar. Für sie ist das „kleine Gefängnis“ Teil und verdichteter Ausdruck des großen Gefängnisses der Gesellschaft, in der sie leben und an deren Teilhabe sie systematisch gehindert werden. Das große wie das kleine Gefängnis individualisieren und moralisieren gesellschaftliche Probleme und beantworten sie mit radikalem Ausschluss.

Autor_innen und Übersetzer_innen: Catherine Baker, Abdel Hafed Benotman, Angela Y. Davis, Anonym (der Mann mit dem negativen Bescheid), Alessandro De Giorgi, Faraz Gondal, Avery F. Gordon, Félix Guattari, Billel Hammani, Simo Kader, Christophe Khider, Birgit Mennel, Monika Mokre, Said Musafir, Oujdi, Gwénola Ricordeau, Dylan Rodriguez, Simon S., Abdelmalek Sayad, Frank Steiger, Alain Tarrius, Pierre Tevanian, Yassine Zaaitar

Birgit Mennel und Monika Mokre (Hg.): Das große Gefängnis
Transversal 2015
349 Seiten
15 Euro

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Felix Guattari und Antonio Negri: Neue Räume der Freiheit

Aus dem Französischen und Italienischen von Alan Roth
in Zusammenarbeit mit Delphine Bronner, Max Heinrich, Leopold Helbich, Stefan Huber, Adrian Hummel, Robert Kirov, Sarah Lauener, Sophie Michel, Severin Miszkiewicz, Stéphane Nidecker, Roberto Nigro, Gerald Raunig, Noemi Schmid, Linda Semadeni, Juliana Smith, Timothy Standring, Jana Vanecek und Aline Weber.

Im Jahr 1983 flieht Antonio Negri nach Aufhebung seiner parlamentarischen Immunität vor der Verfolgung durch den italienischen Staat nach Paris. Es beginnt damit ein 14-jähriges Exil, in dem der marxistische Philosoph sich stärker als zuvor mit der poststrukturalen französischen Theorie von Deleuze, Foucault und anderen auseinandersetzt. Mit Félix Guattari beginnt er ein Experiment des gemeinsamen Schreibens, das Buch Les nouveaux espaces de liberté.

Felix Guattari und Antonio Negri: Neue Räume der Freiheit
Transversal 2015
152 Seiten
10 Euro

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