Hier könnt Ihr unsere Neuerscheinungen und Empfehlungen entdecken und auch gleich per Mail bestellen.

Antje Rávic Strubel

In den Wäldern des menschlichen Herzens

Leigh. René. Emily. Sara. Sie sind Liebende, Begehrende, sie sind unterwegs und begegnen einander in der kalifornischen Wüste, am Stechlin, in finnischen Wäldern und im Eiswind Manhattens. Renés Verlust der ersten Liebe und Emilys Verschwinden setzen einen Reigen an Beziehungen in Gang, in denen sich klassische Liebesvorstellungen auflösen. Sara. Ute. Katt. Gerade das Oszillieren zwischen Ländern und Geschlechtern entfacht eine Faszination, die sich in unvertrauter Sinnlichkeit und neuen Sexualitäten offenbart. Antje Rávic Strubel erzählt hellsichtig und leidenschaftlich von wilder Neugier, von Unruhe, Aufbruch und einem Begehren, wie man es in der deutschen Literatur lange nicht gelesen hat.

Antje Rávic Strubel: In den Wäldern des menschlichen Herzens.
Fischer 2016
272 Seiten
20,60 Euro

Frauensolidarität Nr. 134

Inhalt
HUMOR UND KREATIVITÄT
Lachen als politische Strategie
Bühne frei für Clowninnen!
Die Kunst der Clownerie und ihr subversives Potential, Daniela Patz
Las Poderosas
Die starken Frauen des Theaters, Gloria Santos Pejic
Widerstand in Rosa
Frauen-Gang in Indien, Claudia Dal-Bianco
Literatur und Widerstand
Über die Kraft des Schreibens, Verena Bauer
Mit dem Mikro gegen Machos
Musikerinnen aus Lateinamerika singen gegen Gewalt, Aleksandra Kolodziejczyk
Feministischer Aktivismus in China
Interview mit Jing Xiong, Claudia Dal-Bianco
Mamatón
Politisierte Mutterschaft in Costa Rica, Ariane Grau Crespo
Syriens Aktivistinnen
Widerstandsstrategien in einer Konfliktzone, Angelika Derfler
FLUCHT UND FRAUENRECHTE
Flucht, Frauen und Menschenrechte
Solidarität ist eine politische Haltung
Positionierungen zu Migration und Flucht, Elisa Ludwig

 

Gute Lager gibt es nicht
Geflüchtete Mädchen* und Frauen* in Traiskirchen,
Women support Refugee Women
Asylgrund oder keiner?
Das ist die ständige Frage, Angelika Derfler
QUERSCHNITT
„Nahrung ist die Währung des Lebens“
Interview mit der indischen Umweltaktivistin Vandana Shiva, Meriem Ait Oussalah
Braunes Gold
Dolores Benitez Espinoza und Andrea Reitinger im Interview,
Claudia Dal-Bianco & Petra Pint
„Von Hormonen ist keine_r gestorben“
Zur Situation von Transmenschen in Bulgarien, Lora Novachkova
Was bringt’s den Frauen?
Die neuen Weltziele bis 2030, Joann Lee
Kommentar
Bibliothek
Musik
Bücher

 

Frauensolidarität, Nr. 134
Euro 5,-

Bestellen per Mail

Frauensolidarität Nr. 133 – Medien in Frauenhand

Die neue Frauensolidarität beschäftigt sich mit dem Thema Medien in Frauenhand

Inhalt

Mediale Einmischung

Frauen mit Flügeln. Vernetzungen Kulturschaffender Frauen aus dem arabischen Raum,
Ishraga Mustafa Hamid

#FreeTheFive. Pressefreiheit, die Feminist Five und 26 Jahre Tian’anmen-Massaker in China,
Astrid Lipinsky

Stimmen für ein menschenwürdiges Leben. Radio als Empowerment-Werkzeug in Guatemala,
Patricia Galicia

Active through the mobile. Young Women’s Participation in the Post-2015 debate,
Ashura Kayupayupa

Unterstützung im Kampf gegen Gewalt? Der Einfluss der Medien auf das Leben von Frauen in Afghanistan,
Fawzia Ihsan Inglés

Lencas und Rojitas on Air. Die Stimme indigener und feministischer Gruppen in Honduras,
Tania Pilz

Vom Aufstand auf den Straßen zum Widerstand im Netz. Eine iranische Aktivistin berichtet,
Anonyma Anonyma

Globale Blicke. Feministische Medien in Österreich,
Redaktion

It is not easy. Die mujeres creando in Bolivien,
Petra Pint

Welche Perspektive ist möglich? Der Filmemacher Basel Ramsis im Interview,
Redaktion

Organizing the households. The situation of Demestic Workers and Women as Housekeepers in Pakistan,
Elaine Alam

Ballfieber in Bethlehem. Mädchensport als Selbstbewusstseinstraining,
Agnes Fazekas

Frauensolidarität, Nr. 133
Euro 5,-

Bestellen per Mail

Alle Bücher von Transversal Texts gibt es jetzt bei uns!

Rubia Salgado: Aus der Praxis im Dissens

Der Kampf um Anerkennung, das Wissen um Unterwerfung, die Umarbeitung der Anrufungen, die Fragen nach widerständiger Handlungsfähigkeit, das Annehmen einer strategischen Identität als Ausgangsbasis der politischen Artikulation und das Abtasten der Grenzen eines (selbst)proklamierten strategischen Essenzialismus, das Ringen um Protagonismus und seine möglichen Definitionen und Austragungen, das Zelebrieren einer anthropophagischen Haltung und das Hinterfragen dieses Konzeptes, der Horizont der gegenhegemonialen Wissensproduktion und der Kulturarbeit abseits multikulturalistischer Konzepte und Praxen, das Sich-Widersprechen, das transformative Aneignen der hegemonialen Sprache, das Betrachten von Sprache als realitätskonstituierend, das Befragen des Lehrens der hegemonialen Sprache als Zurichtung. Die Bemühung um ein Sprechen und ein Handeln im Widerstand und im Dissens zur herrschenden Selbstverständlichkeit der Diskriminierungen. Ein Schreiben im Kollektiv verortet, eingebettet, eingerahmt. Fragen, Nachdenken und eroberte Perspektiven aus dem Denken und Handeln in einer Selbstorganisation.

Das Buch versammelt eine Auswahl von Texten, die in den letzten 20 Jahren von Rubia Salgado als maiz Frau* verfasst wurden: Noch nicht veröffentlichte literarische Texte der Autor_in stellen einen Zwischenraum im Buch her. Das Private, das unaufhörlich politisch bleibt, und die öffentlichen politischen Positionierungen durchgehend verschränkt: Verletzlichkeit und Widerstand.

Rubia Salgado: Aus der Praxis im Dissens
Transversal 2015
273 Seiten
15 Euro
Bestellen per Mail
bald auch im Online Shop!

Birgit Mennel und Monika Mokre (Hg.): Das große Gefängnis

Gefängnisse erfüllen zentrale politische und ökonomische Funktionen. Sie sind industrielle Komplexe, die hohe Profite generieren und zugleich Internierungslager für diejenigen, die in dieser Gesellschaft unerwünscht sind. Darunter fallen zahlreiche Personengruppen, die nicht willens oder in der Lage sind, sich den Anforderungen des Spätkapitalismus im globalen Norden zu stellen.

MigrantInnen stellen eine der wichtigsten und zahlenmäßig größten dieser Personengruppen dar. Für sie ist das „kleine Gefängnis“ Teil und verdichteter Ausdruck des großen Gefängnisses der Gesellschaft, in der sie leben und an deren Teilhabe sie systematisch gehindert werden. Das große wie das kleine Gefängnis individualisieren und moralisieren gesellschaftliche Probleme und beantworten sie mit radikalem Ausschluss.

Autor_innen und Übersetzer_innen: Catherine Baker, Abdel Hafed Benotman, Angela Y. Davis, Anonym (der Mann mit dem negativen Bescheid), Alessandro De Giorgi, Faraz Gondal, Avery F. Gordon, Félix Guattari, Billel Hammani, Simo Kader, Christophe Khider, Birgit Mennel, Monika Mokre, Said Musafir, Oujdi, Gwénola Ricordeau, Dylan Rodriguez, Simon S., Abdelmalek Sayad, Frank Steiger, Alain Tarrius, Pierre Tevanian, Yassine Zaaitar

Birgit Mennel und Monika Mokre (Hg.): Das große Gefängnis
Transversal 2015
349 Seiten
15 Euro

Bestellen per Mail
Bald auch im Online Shop!

Felix Guattari und Antonio Negri: Neue Räume der Freiheit

Aus dem Französischen und Italienischen von Alan Roth
in Zusammenarbeit mit Delphine Bronner, Max Heinrich, Leopold Helbich, Stefan Huber, Adrian Hummel, Robert Kirov, Sarah Lauener, Sophie Michel, Severin Miszkiewicz, Stéphane Nidecker, Roberto Nigro, Gerald Raunig, Noemi Schmid, Linda Semadeni, Juliana Smith, Timothy Standring, Jana Vanecek und Aline Weber.

Im Jahr 1983 flieht Antonio Negri nach Aufhebung seiner parlamentarischen Immunität vor der Verfolgung durch den italienischen Staat nach Paris. Es beginnt damit ein 14-jähriges Exil, in dem der marxistische Philosoph sich stärker als zuvor mit der poststrukturalen französischen Theorie von Deleuze, Foucault und anderen auseinandersetzt. Mit Félix Guattari beginnt er ein Experiment des gemeinsamen Schreibens, das Buch Les nouveaux espaces de liberté.

Felix Guattari und Antonio Negri: Neue Räume der Freiheit
Transversal 2015
152 Seiten
10 Euro

Bestellen per Mail
Bald auch im Online Shop!

Antonio Negri und Raúl Sánchez-Cedillo: Für einen konstituierenden Prozess in Europa

Ein Gespenst geht um in Europa, ein konstituierender Wind weht aus dem Süden. Mit dem Wahlsieg der griechischen Linkspartei Syriza, dem kommunalen Erfolg von bewegungsnahen Bündnissen in Barcelona und Madrid  sowie dem Aufstieg von Podemos in Spanien verdichtet sich eine lang schon erwartete Entwicklung neuer linker Parteien. Dieser konstituierende Prozess geht allerdings weit über klassische Parteigründungen hinaus, er ist aus den sozialen Bewegungen der Krisenjahre entstanden und kristallisiert sich in einer Vielzahl von mikropolitischen Praxen bis zur Regierungsbildung.

Antonio Negri und Rául Sanchez Cedillo intervenieren mit ihren zwischen Februar und April 2015 geschriebenen Texten nicht nur in die Brennpunkte des Wahljahres 2015, sondern in den gesamten europäischen Raum. Sie plädieren mit der Begrifflichkeit des konstituierenden Prozesses nicht für einen linken Populismus neuer Parteien, sondern für ein soziales und demokratisches Europa, für eine neue Form des europäischen Föderalismus von unten.

Antonio Negri und Raúl Sánchez-Cedillo: Für einen konstituierenden Prozess in Europa
Transversal 2015
77 Seiten
10 Euro

Bestellen per Mail
Bald auch im Online Shop!

Monika Mokre: Solidarität als Übersetzung

Im November 2012 zogen Aktivist_innen vom größten Asylwerber_innenlager Österreichs nach Wien, um gegen die Lebensbedingungen von Asylwerber_innen zu protestieren. Sie errichteten ein Camp in Wien, besetzten eine Kirche, manche von ihnen traten in Hungerstreik. Über zahlreiche Stationen hinweg war die Bewegung unter dem Namen Refugee Protest Camp Vienna aktiv.

Das Refugee Protest Camp Vienna ist ein Versuch der Übersetzung. Der Übersetzung des Begehrens der Refugees in hegemoniale Diskurse – Menschenrechte, Integrationswille, Leistungsbereitschaft. Der Übersetzung von Lebensgeschichten in Gesetzesparagraphen. Aber auch der Übersetzung innerhalb der Bewegung – zwischen Menschen mit höchst prekärem Status und Menschen mit gesichertem Aufenthalt. Zwischen Menschen zahlreicher Nationalitäten, Asylsuchenden, Transmigranten, Sans Papiers, Männern und Frauen. Wie lässt sich Solidarität übersetzen, wie schafft man Solidarität zwischen Ungleichen? Wo scheitert diese Übersetzung? Und was entsteht aus diesem Scheitern?

Monika Mokre: Solidarität als Übersetzung
Transversal 2015
239 Seiten
15 Euro

Bestellen per Mail
Bald auch im Online Shop

Gin Müller: Possen des Performativen

Im Begriff der Posse begegnen einander Theater, Performance und Politik, nicht zuletzt als Spielräume emanzipatorischer Kämpfe gegen Körper- und Grenzregime. Poststrukturalistische, postdramatische und feministische Diskurse bilden die Basis für Gin Müllers Tour de Force durch eine vielfältige Welt von politischen Aktionsformen. Possen des Performativen verweisen dabei sowohl auf minoritäres (Theater-)Vermögen zur Artikulation von Widerstand, genauso wie auf subversive performative Strategien zur “Verqueerung” des normierenden Geschlechtertheaters. Die im Buch verhandelten Praxen reichen von globalisierungskritischen Auseinandersetzungen (Zapatistas, Tute Bianche, G8 Genua, Heiligendamm) über antirassistische Kämpfe (Sans Papiers, kein mensch ist illegal, kanak attak) zu feministischen und queeren Politiken (Riot Grrrls, Pink-Block, Transgender-Aktivismus).

Gin Müller: Possen des Performativen
Transversal 2015
277 Seiten
15 Euro

Bestellen per Mail
Bestellen im Online Shop