Hier findet Ihr Termine von Freund_innen und befreundeten Gruppen

Viv Albertine im Filmcasino, am 1. Oktober 2015, um 19:30,,

19:30 Viv Albertine liest aus Clothes Music Boys
Lesung in englischer Sprache

Anschließend Q&A
Moderation: Isabella Reicher

ca. 20:45 EXHIBITION
(UK 2013, R: Joanna Hogg; OmdU)
starring Viv Albertine and Liam Gillick

Anschließend in der Cine Bar: Dj sissyboy

Abendkarte: VVK 12 Euro / AK 14 Euro

Filmcasino
Margaretenstraße 78, 1050 Wien

mit Büchertisch von ChickLit

 

Lilly Axster, am 4. September um 19:00 im ChickLit,

Die Lesung mit Lilly Axster gibt Einblick in einen Entstehungsprozess, woraus vielleicht einmal ein Roman werden könnte. Sie begibt sich darin auf die Spurensuche nach ihren eigenen Kinderbuchheld_innen: nur sind die Rote Zora, der Kleine Prinz, Pippi Langstrumpf & Co mittlerweile in die Jahre gekommen. Schulen sind nach ihnen benannt, Politiker_innen zitieren sie, wann immer sie eine herzwärmende Prinzenweisheit brauchen, Leser_innen verwehren sich gegen Pippis Rassismen, und wieso wird Momo eigentlich ganz alleine und hinter verschlossenen Türen in das Geheimnis des Meister Hora eingeweiht? Eingriffe in bestehende Texte und die Diskussion darum (einigen vielleicht bekannt aus den sehr kontroversen Debatten rund um nachträgliche Änderungen in Büchern von Astrid Lindgren und Otfried Preussler) sind eine der vielen Achsen, entlang derer sie schreibt und an diesem Abend vorliest.
In der Buchhandlung Chicklit wird sie Versatzstücken vorstellen und sich danach im gemeinsamen Gespräch mit ihrem Publikum auf die Suche begeben, wie es (mit nachträglichen Änderungen und mit dem Roman) weitergehen könnte.

Die Lesung ist Teil der Nachwuchskonferenz “DINN_A* – Normen, Normierungsprozesse und deren Brüche in Narrativen und Disziplinen”, die vom 03. bis 05. September 2015 in Wien statt findet. Weitere Infos zur Konferenz findet ihr auf: https://dinnakonferenz.wordpress.com/cfp/

identities 2015,

Literat_innen, Denker_innen, spannende Persönlichkeiten bei identities 2015

identities 2015, Wiens biennales Queer Film Festival begibt sich von 11. bis 21. Juni mit aktuellen und historischen Filmhighlights auf Spurensuche nach lesbischen, schwulen, queeren Geschichten, Themen und Biografien in der Welt der Literatur. Der Bogen reicht von Pulitzer-Preisträger_innen bis zu Big Voices des afroamerikanischen Civil Rights Movement und Black Empowerment (James Baldwin, Audre Lorde, Alice Walker), von der opulenten historischen Romanverfilmung bis zur späten Erfolgsgeschichte einer Zeitgenossin Simone de Beauvoirs, vom hochpolitischen Musikvideo, das auf einem wunderbar rhythmischen Gedicht der Beat Generation-Ikone Allen Ginsberg basiert, bis zur bis dato wenig bekannten privaten Vita von Amerikas Parade-Denkerin und Camp-Expertin (Susan Sontag).

Susan Sontag: Eine der meistfotografierten und prominentesten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts, wortgewaltige Theoretikerin und Essayistin, (Roman-)Autorin, Theaterregisseurin und Filmemacherin, Medienikone und radikale Gesellschaftsanalytikerin/-kritikerin. Ihr ist in Regarding Susan Sontag eine locker chronologische, durchgehend spannende Reise durch ihr Leben gewidmet und zeigt mit von Patricia Clarkson gelesenen Tagebucheinträgen, stimmig aufbereitetem Archivmaterial und offenen, witzigen, aber auch kritischen Interviews mit Ex-Freundinnen, Sontags Schwester und Begleiter_innen Facetten, die der Öffentlichkeit bisher verborgen waren. Einen Einblick in das Leben von Violette Leduc gewähren die Dokumentation Violette Leduc, la Chasse à l’amour bzw. der Spielfilm Violette. Mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten ergibt sich ein Gesamtbild einer der Pionierinnen feministischer Literatur, die eingebettet in das Umfeld von Simone de Beauvoir, Jean Genet und Jean-Paul Sartre schon mit ihrer ersten, autobiografisch inspirierten und sexuell expliziten Liebesgeschichte „Thérèse und Isabelle“ einen Skandal auslöste, zensiert wurde und erst spät mit ihrem Roman „Die Bastardin“ zu internationaler Anerkennung gelangte. Im Mittelpunkt von Alice Walker: Beauty in Truth steht die erste afroamerikanische Pulitzer-Preisträgerin. Pratibha Parmars Dokumentarfilm gibt intime und erkenntnisreiche Einblicke in die aufrüttelnde Lebensgeschichte Walkers – von der Kindheit im ländlichen Georgia, wo sie in armen Verhältnissen aufwuchs, bis hin zu ihrem Aufstieg als gefeierte Literatin im Kampf gegen Rassismus und Vorurteile auch in der eigenen Black Community. Einer der schillerndsten Figuren der Bohème der 1920er-Jahre nähert sich Véronique Aubouy in Je suis Annemarie Schwarzenbach. Es sind formal spannende, zwischen Dokumentation und Fiktion changierende, moderne, performative und höchst verführerische Aneignungen der glühenden Antifaschistin, Globetrotterin, begabten Schriftstellerin und Freundin von Erika und Klaus Mann und ein treffender Kommentar zu Gender, Individualität und Gesellschaft, Realität und Fiktion.

Alice Walker
Alice Walker: Beauty In Truth: 16. Juni, 18:00 Uhr, Filmcasino, in Anwesenheit von Pratibha Parmar und Shaheen Haq

Regarding Susan SontagRegarding Susan Sontag: 14. Juni, 18:15 Uhr, Filmcasino

 

 

Violette Leduc Chasse a lamourViolette: 17. Juni, 18:00 Uhr, Top Kino

Violette Leduc, la Chasse à l’amour: 18. Juni, 18:00 Uhr, Top Kino

 

 

Je suis Annemarie Schwarzenbach: 15. Juni, 20:00 Uhr, Filmcasino, in Anwesenheit von Véronique Aubouy, Mégane Ferrat und Pauline Leprince

identities 2015. Queer Film Festival
11. bis 21. Juni
Gartenbaukino, Filmcasino, Topkino
www.identities.at, www.facebook.com/iQFFw

Im Stichwort, am 12.5.2015, um 19:00,

Der class room als „Raum radikaler Möglichkeiten“.
bell hooks ,Engaged Pedagogy‘

Vortrag von Belinda Kazeem

bell hooks ist eine der bekanntesten US-amerikanischen Kultur­theore­tiker_innen. Ihr Œuvre umfasst Themengebiete wie Repräsentationskritik, Rassismustheorie, Kritische Weißseinsforschung, Feminismus, Kinderliteratur, Kritische Medientheorie, Spiritualität, Buddhismus und auch Kritische Pädagogik. Auf bell hooks wird im deutschsprachigen Raum vor allem im Zusammenhang mit Rassismus, Kritischer Weißseinsforschung, Kulturkritik und (Schwarzem) Feminismus Bezug genommen, im Vortrag soll es jedoch um ihr der Kritischen Pädagogik gewidmetes Werk gehen. Zentral ist hierbei hooks Denken über Formen der Vermittlung, die die Art zu lehren und lernen auf grundsätzliche Art und Weise formen und Lernende und Lehrende dazu ermächtigen, sich kritisch mit der sie umgebenden Welt auseinanderzusetzen und diese im nächsten Schritt zu verändern. Integraler Bestandteil dieser Art von Vermittlung und Bildung ist die Beleuchtung von (Ausschluss-)Kategorien wie Geschlecht, Klasse, Herkunft, sexuelle Orientierung u. a. und deren Miteinbezug in die Entwicklung einer antidiskriminatorischen Pädagogik, um den class room zu einem „Raum radikaler Möglichkeiten“ (hooks 1994) zu machen.
Belinda Kazeem hat Internationale Entwicklung mit den Schwerpunkten Cultural Studies, Schwarzer Feminismus und Postkoloniale Theorie an der Universität Wien studiert und unterrichtet derzeit an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Sie arbeitet als freie Autorin, Kulturtheoretikerin und Künstlerin mit einem interdisziplinären Ansatz, der postkoloniale, feministische Theorie und visuelle Praxis verbindet, um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Dekolonisierung zu untersuchen und offenzulegen.

Neuere Publikationen: „Talking back. bell hooks und Schwarze feministische Ermächtigung“, von Belinda Kazeem und Johanna Schaffer, in: Alexandra Karentzos, Julia Reuter (Hg): Schlüsselwerke der Postcolonial Studies, Wiesbaden 2012; Das Unbehagen im Museum. Postkoloniale Museologien, schnittpunkt ausstellungstheorie & praxis. Hg. gem. m. Charlotte Martinz-Turek und Nora Sternfeld, Wien 2009.

Moderation: Sushila Mesquita

Unkostenbeitrag: € 2,90
Nur für Frauen, Transgenders willkommen.

Ort
STICHWORT
Gusshausstraße 20/1A+B
A-1040 Wien

In “Das Dorf” am 20.03.15, 20:00,

ABERLAND – Gertraud Klemm liest aus ihrem neuen Buch

Elisabeth, 58, versucht würdevoll zu altern. Ihr gutbürgerliches Leben ist charakterisiert durch das, was sie alles nicht getan hat: sie hat nicht studiert und nicht gearbeitet, sie hat ihre Kinder nicht vernachlässigt und ihren Mann nicht betrogen. Und sie beobachtet ihre Tochter Franziska, 35, die mit den Anforderungen der Gesellschaft an ihre Mutterrolle hadert und die theoretische Gleichberechtigung von Mann und Frau im Alltag nicht einlösen kann. Gertraud Klemm, die mit einem Kapitel aus diesem Roman im Juni den Ingeborg Bachmann-Publikumspreis in Klagenfurt gewann, schildert eine gesellschaftliche Situation, in der mit viel »ja – aber« die wichtigen Entscheidungen verschoben und verhindert werden, und ihr Blick auf die Lage ist gnadenlos, bissig und (aus Verzweiflung?) wahnsinnig komisch.
In der ZDF-Literatursendung “Auf dem blauen Sofa” v. 13.3.2015 wird die Schriftstellerin mit Elfriede Jelinek, Marlene Streeruwitz und Thomas Bernhard in eine Linie gestellt.

Das Dorf

Obere Viaduktgasse 2, 1030 Wien
Freie Spende

Am Campus, vom 20. bis zum 22. März 2015

“Representations and Selfrepresentations of Queer(s) in East Asia”
Conference

The conference organizing team envisions a conference that takes into account queer topics, queer practice and theoretical approaches from and concerning East Asia with the aim to bring together activists, scholars and interested people.
‘Queer’ is supposed to be the working basis for the conference with regard to theory, methods and content of contributions. We cannot offer a definition of ‘queer’.
We try to not organize a typical academic conference, where established professors stand in the center of attention and the usual hierarchies are being reproduced. Yet, we are also aware of the difficulty of our attempt. With the help from all those participating, we want to create a space for discussion and networking, where we will feel as safe as possible and be able to learn from each other. We encourage all participants to be at their most critical but always to be respectful and aware of one’s biases and prejudices.

Program-Download:
QEA_conference_program

Further Information

 

Alle Talks finden in der Aula am Campus der Universität Wien (Altes AKH, Spitalgasse 2, between Hof 1 and Hof 2, 1090 Wien) statt. Die Workshops finden am Institut für Ostasienwissenschaften – Japanologie (Altes AKH, Spitalgasse 2, Hof 2, 1090 Wien) statt.

All talks will take place at the “Aula am Campus” (Altes AKH, Spitalgasse 2, zwischen Hof 1 und Hof 2, 1090 Vienna). Workshops will take place at the Institute for East Asian studies – Japanese Studies (Altes AKH, Spitalgasse 2, Hof 2, 1090 Vienna).

Im Depot, am 23. März 2015, 19:00

feminIEsta lädt herzlich ein zur Veranstaltung

the f-word and its dis/content: Feministisches Begehren, queere Körper, internationale Missverhältnisse.
Website-Release und Diskussion

Mit: Isa Garde und Hanna Hacker (feminIEsta); Claudia Dal-Bianco (Frauensolidarität); Eva Egermann (CRIP Magazine); Assimina Gouma (migrazine); Esther Hutfless (q:p Queering Psychoanalysis); Theresia Raithofer (sugarbox).
feminIEsta. queer_postkolonial_entwicklungskritisch ist ein (Online-)Projekt kritischer Ent-wicklungswissenschaftler_innen mit Basis in Wien. Wir wollen queer-feministische und ent-wicklungskritische Ansätze zusammenbringen, und wir wollen neugierig machen auf schon erprobte und auf noch uneingelöste Strategien, wie dies gehen kann. feminIEsta präsentiert und vernetzt Projekte, Arbeitsergebnisse und Initiativen und übt durchgängig feministische Kritik, auch wenn darüber gestritten werden darf und soll, was dies im Einzelnen heißt. Körper- und Sexualitätspolitiken bilden dabei einen unserer Arbeitsschwerpunkte.
Aus Anlass des Release unserer Website feminIEsta. queer_postkolonial_entwicklungs-kritisch wollen wir mit feministischen Initiativen von Aktivist_innen, Wissenschaftler_innen und besonders auch von Medienmacher_innen ins Gespräch kommen und unsere jeweiligen Projekte, Positionen und Strategien zur Diskussion stellen. Wie halten es die Disku-tant_innen mit dem „f word“? Wie gehen sie mit medialer Repräsentation um? Wie verfahren sie mit den Institutionen, innerhalb derer sie verortet sind oder gegen die sie Politik machen?

Das Depot ist zugänglich für Rollstühle leider nur bis 74cm, via Hauseingang; wir schildern aus. Die nächste öffentliche barrierefreie Toilette befindet sich im Glacis-Beisl (über die Straße, Lift hinunter.) Bitte um kurze E-Mail an feminiesta@univie.ac.at, wenn ÖGS-Über-setzung benötigt wird, wir bemühen uns drum!

Die Veranstaltung wird gefördert vom Forschungsverbund Gender&Agency der Universität Wien.
Kontakt: feminiesta@univie.ac.at; https://feminiesta.univie.ac.at, https://twitter.com/feminiesta

Im ChickLit, am 7.3.2015, 18:00, Anne Wizorek,

Weil ein #Aufschrei nicht reicht
Anne Wizorek präsentiert ihr Buch:

Feminismus? Fuck yeah! Anne Wizorek löste mit ihrem Twitter-Hashtag einen riesigen Sturm im Netz aus. Tausende Frauen nutzen “Aufschrei” als Ventil, um ihren Erfahrungen mit dem alltäglichen Sexismus Luft zu machen. Der Erfolg der Aktion macht deutlich: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt, sexuelle Belästigung und Diskriminierung bleiben ein brennendes Problem. Erfrischend unakademisch zeigt Anne Wizorek, warum unsere Gesellschaft dringend eine neue feministische Agenda braucht. Sehr persönlich beschreibt sie ihren Weg zur Aktivistin und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden im Großen wie im Kleinen.

Anne Wizorek: Weil ein Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von heute.
Fischer 2014
15,50 Euro
Im Onlineshop bestellen
Per Mail bestellen

Eine Veranstaltung des Genderraums

Im ChickLit, am 20.1.2015, 19:00, Feministische Klasse,

Insbesondere seit der Finanz- und Wirtschaftskrise Ende der Nullerjahre beschäftigen sich Feminist_innen wieder vermehrt mit ökonomischen und sozialen Fragen – der Begriff der Klasse ist dabei weitgehend aus den Diskussionen verschwunden, Klassismus als klassenspezifische Diskriminierung, Ausbeutung und Marginalisierung wird im Rahmen von intersektionalen Ansätzen oftmals zu wenig beachtet. Warum ist die Klasse zum feministisch blinden Fleck geworden – und wie kann die Diskussion neu belebt werden?
Es diskutieren Julischka Stengele, Kübra Atasoy und Marty Huber, Moderation: Brigitte Theißl

Eine Veranstaltung des Genderraums

Im ChickLit am 14.12.2014, 16 Uhr, Undocumented … ,,

Undocumented: Sanctuary City Toronto and the Architecture of Migrant Detention.
Book launch/ Discussion event with migrant justice organizer and architect Tings Chak.

Approximately 200.000 residents with precarious immigration status are currently living in Toronto. A migration regime which is becoming more restrictive every year is continually pushing people into precarious status. Various community groups are actively fighting for more justice and their right to stay. In 2013, after years of struggle and organizing by community groups, the Toronto city council declared Toronto a “Sanctuary City“: All public services provided by the city must be accessible for all residents, regardless of their immigration status. An „Access Without Fear“ policy prohibits city staff to inquire immigration status or to forward respective information to other authorities. The Solidarity City Network fights for status for all, the proper implementation of the policy and for its extension to provincial and federal services.

Tings Chak is a migrant justice organizer with No One is Illegal Toronto and architect in Toronto. She is also part of the Solidarity City Network. Her work focus is on migrant detention facilities. She is supporting the struggles of people in immigration detention and those institutions are also central to her research and design work. She recently published the graphic novel “undocumented: the architecture of migrant detention.” As part of her Europe book tour she will stop in Vienna to present her new book and discuss about current developments and campaigns in Canada and Europe.

Workshop from 4 to 7 p.m.
Organized by Prekärcafé