Hier findet Ihr Termine von Freund_innen und befreundeten Gruppen

Im ChickLit am 14.12.2014, 16 Uhr, Undocumented … ,,

Undocumented: Sanctuary City Toronto and the Architecture of Migrant Detention.
Book launch/ Discussion event with migrant justice organizer and architect Tings Chak.

Approximately 200.000 residents with precarious immigration status are currently living in Toronto. A migration regime which is becoming more restrictive every year is continually pushing people into precarious status. Various community groups are actively fighting for more justice and their right to stay. In 2013, after years of struggle and organizing by community groups, the Toronto city council declared Toronto a “Sanctuary City“: All public services provided by the city must be accessible for all residents, regardless of their immigration status. An „Access Without Fear“ policy prohibits city staff to inquire immigration status or to forward respective information to other authorities. The Solidarity City Network fights for status for all, the proper implementation of the policy and for its extension to provincial and federal services.

Tings Chak is a migrant justice organizer with No One is Illegal Toronto and architect in Toronto. She is also part of the Solidarity City Network. Her work focus is on migrant detention facilities. She is supporting the struggles of people in immigration detention and those institutions are also central to her research and design work. She recently published the graphic novel “undocumented: the architecture of migrant detention.” As part of her Europe book tour she will stop in Vienna to present her new book and discuss about current developments and campaigns in Canada and Europe.

Workshop from 4 to 7 p.m.
Organized by Prekärcafé

In der Frauenhetz am 21.11.2014, 19:00,

wie ein mensch der umdreht geht –
dantes läuterungen reloaded

Lesung mit Barbara Hundegger

Als eine der versiertesten Lyrikerinnen Österreichs hat Barbara Hundegger sich in Sprache und Bilder von Dante Alighieris Fegefeuer/Läuterungen gestürzt. Kunstvoll verwebt Hundegger die Themen, Gefühls- und Denkwelten des großen europäischen Dichters in eine moderne lyrische Auseinandersetzung und geleitet ihre LeserInnen durch ein Fegefeuer unserer Zeit. Fragend und kritisch, unpathetisch und emanzipatorisch zeigt die Lyrikerin in ihrer Reise durch Dantes Reich, wie viel aktuelle gesellschaftspolitische Brisanz in der „Göttlichen Komödie“ steckt – vom Raubrittertum der so genannten Eliten bis zur Vernutzung der Liebe im Kalkül. Dabei beherrscht sie es wie keine andere, mit allen sprachlichen Mitteln und Techniken von Fortschreibung, Montage, Widerspruch und Fokussierung Verse von größter atmosphärischer Dichte zu erzeugen, die vielgestaltig nachhallen.
Barbara Hundegger hat mit ihrem neuen Zyklus konzentrierte und gleichermaßen berührende Lyrik geschaffen, die das faszinierend Moderne und Gegenwärtige von Gedichten erfahrbar machen.

Barbara Hundegger, geboren 1963 in Hall in Tirol, lebt als freie Schriftstellerin in Innsbruck. Mehrere Jahre Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in Innsbruck und Wien; langjähriges Engagement in der Autonomen Frauenbewegung; berufliche Tätigkeit als Korrektorin, Lektorin und Redakteurin; Lektorin am Institut für Sprachkunst/Universität für Angewandte Kunst/Wien. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. Reinhard-Priessnitz-Preis (1999), Christine-Lavant-Lyrikpreis (2003), Outstanding Artist Award für Literatur (2011). Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt die Gedichtbände rom sehen und (2006) und schreibennichtschreiben (2009).

Moderation: Gerlinde Mauerer

Frauenhetz – Feministische Bildung, Kultur und Politik
1030 Wien, Untere Weißgerberstrasse 41
Veranstaltung für Frauen

In “Das Dorf” am 24.10.14, 20:00,

LOUISE – BEFREIUNG INS IRRENHAUS
EVA GEBER liest aus ihrem (noch unveröffentlichten) Buch

Ende des 19. Jahrhunderts. Die 16-jährige Louise, Tochter aus gutem Haus, wird mit einem höheren k.u.k.-Beamten verheiratet. Die Ehe wird zur Katastrophe. Louise vereinsamt, wird „gemütskrank“ und flüchtet ins Irrenhaus. Louises Enkelin begegnet die „hysterische“ Großmutter in Familienerzählungen als furchterregendes Gespenst, aber auch als Großmama, die all ihre unverbrauchte Zärtlichkeit der Enkelin schenkte. Deren Leben verläuft ganz anders als das der Großmutter: ein Bohemeleben in den Achtundsechzigern und engagiert in der Frauenbewegung. Die Frau im Korsett und die Feministin.

Im Sog der Recherche von Eva Geber entsteht ein innerer Dialog mit Louise, in dem die Gegensätze und die starken Parallelen im Leben der beiden Frauen Kontur gewinnen und sich deuten lassen.

EVA GEBER, Autorin, Kulturpublizistin; 35 Jahre AUF-Redaktion; Wiener Frauenpreis 2009. Bruno-Kreisky-Preis 2013 für ihr Buch „Der Typus der kämpfenden Frau“.

Freie Spende

Reservierung: das.dorf@gmx.at oder Tel. 01-208 26 50

Obere Viaduktgasse 2/1
A – 1030 Wien 

Im Bezirksmuseum Josefstadt am 7.3.,

Equality Matters IV

Lesbische Stimmen weltweit

Josefstadtschauspielerin Hilde Dalik liest anlässlich des Internationalen Frauentags Texte von Melica Beslija, Zanele Muholi, Helga Pankratz, Cristina Peri Rossi, Jeanette Winterson u.a.
Moderation: Ulrike Lunacek

Freitag, 7. März 2014, 19.00 Uhr
Festsaal im Bezirksmuseum Josefstadt
Schmidgasse 18, 1080 Wien

Eine Kooperationsveranstaltung von Frauensolidarität und queeramnesty
Büchertisch von ChickLit!

Foto: Reinhard Werner

Curie_Meitner_Lamarr unteilbar,

Eine Koproduktion von
portraittheater und Theater Drachengasse
(Foto Reinhard Werner)

Uraufführung: 24. Februar 2014
Regie: Sandra Schüddekopf
Schauspiel: Anita Zieher

Strahlung. Kernspaltung. Frequenzsprünge

Naturwissenschaft und Technik sowie Menschen, die Wissenschaft betreiben, sind als Plot oder Protagonisten selten auf Theaterbühnen anzutreffen. portraittheater greift für die neue Produktion daher erstmals drei herausragende Pionierinnen auf, die exemplarisch für die Errungenschaften von Frauen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich stehen: die zweifache Nobelpreisträgerin und Entdeckerin der Radioaktivität Marie Curie, die österreichische Atomphysikerin Lise Meitner und die österreichische Hollywood-Schauspielerin Hedy Lamarr, die 2014 ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte, mit der Entwicklung des Frequenzsprungverfahrens. So unterschiedlich ihre Biographien sind, so unvermutet weisen diese doch Parallelen auf. Ausschnitte aus ihrem Leben, Erfolge und Hindernisse verflechten sich in dem 90-minütigen Theaterabend mit den Forschungsinhalten und der Leidenschaft für ihr Tun. Curie_Meitner_Lamarr_unteilbar ist somit die erste Aufführung dieser Art im deutschsprachigen Raum.

Wie bringt man Radioaktivität auf die Bühne? Wie werden Atome sichtbar? Wie lässt sich die

Kernspaltung erzählen? Was ist das Besondere am Frequenzsprungverfahren? Im Theaterstück wird nicht nur aus dem Leben der drei Frauen erzählt, sondern auch ihre wissenschaftlichen Forschungsgebiete bzw. die technischen Erklärungen dafür veranschaulicht. Die drei Figuren, alle von Anita Zieher dargestellt, verweben wichtige Entwicklungen und Erlebnisse aus ihrem Leben mit Erkenntnissen aus ihrer Arbeit. Der Raum ihrer Arbeit, zu dem sie oft nur über Hintertüren Zutritt erlangten, wird zum Ort ihrer Lebensgeschichten.

Weitere Informationen und Tickets

Vorstellungen im Theater Drachengasse:
www.drachengasse.at/karten.asp
(Vollpreis 18€, Studierende 10€, weitere Ermäßigungen)

Vorstellungen an der Uni Wien und TU Wien:
www.oeticket.com
(Vollpreis 20€, ermäßigt 10€. Abendkassa: 22€/11€)

Im chickLit am 21.1.2014,

Feministisch kommentiert: Abschlussdiskussion des feministischen Lesekreises

Handlungsperspektiven feministischer Ökonomie

Dienstag, 21. Jänner 2014, 19 Uhr, in der Buchhandlung ChickLit in 1010 Wien

Angesichts der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise rücken ökonomische Fragestellungen (wieder) ins Zentrum feministischer Politiken. Verschärfte Arbeits- und Lebensbedingungen erfordern nicht zuletzt feministische Gegenentwürfe, widerständiges Handeln und Utopien.

Es diskutieren:

Heike Fleischmann, Teilnehmerin des Lesekreises u. parlamentarische Mitarbeiterin v. Angelika Milnar im Parlamentsklub Neos und Liberales Forum
Käthe Knittler, feministische Ökonomin
Isabella Scheibmayr, Feministin und Ökonomin

Moderation: Katharina Serles

Anschließend: Ausklang bei Wein und Brot

in der bibliothek von unten, am 29.11.2013,

NOBODY PUTS BABY IN A CORNER / BUCHPRÄSENTATION UND PARTY AM 

Ich hatte die Zeit meines Lebens : über den Film Dirty Dancing und seine Bedeutung
Buchpräsentation mit der Herausgeberin Hannah Pilarczyk am 29. November 2013 um 20 Uhr,
in der Bibliothek von unten, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

Abtreibung, Klassenfrage und jüdische Identität zwischen Standardtanz,
lateinamerikanischen Rhythmen, RnB und 80er-Jahre-Pop. Der Low-Budget Film Dirty
Dancing erzählt die Coming-of-Age-Geschichte der 17jährigen Frances Houseman in
den Catskill Mountains von 1963. 25 Jahre nach dem Erfolg gibt es erstmals eine
kulturwissenschaftliche Aufarbeitung des Plots.

Von uns gelesen und für gut befunden – wir freuen uns mit euch auf die
Buchpräsentation, Lieblingsszenen aus dem Film, den ChickLit-Büchertisch und die Auflegerei von DJ Red!

Hannah Pilarczyk (Hg.in): Ich hatte die Zeit meines Lebens. Verbrecher-Verl., 2012

 

Im ChickLit, am 25.9.2013,

Präsentation der Zeitschrift Frauensolidarität 125 (3/2013)

Podiumsgespräch mit Ishraga M. Hamid (Schriftstellerin, Journalistin) und Irene Messinger (Autorin)
Im Anschluss zeigen wir den Film “Difficult Love” der südafrikanischen Künstlerin Zanele Muholi.
Moderation: Jule Fischer (Frauensolidarität)

Mi, 25. September 2013, 19.00 Uhr
Buchhandlung ChickLit, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien

In Heft 125 der Zeitschrift Frauensolidarität blicken die Autorinnen auf die Zusammenhänge zwischen Migration, Arbeit und Asyl – z.B. in Malawi, Simbabwe oder der Dominikanischen Republik. Doch auch die Asylpolitik in Österreich und Deutschland ist Thema. So berichtet etwa Leticia Hillenbrand von der Flüchtlingsfrauenkonferenz, die im April 2013 in Hamburg stattfand, und Irene Messinger, Petra Pint und Steve Mayer werfen einen kritischen Blick auf das neue österreichische Staatsbürgerschaftsgesetz. Des Weiteren beschreiben Cristiana Luis Francisca und Sirana Dolis die schwierigen Lebensbedingungen von dominiko-haitianischen Frauen ohne Papiere in der Dominikanischen Republik und Stefanie Kron anaysiert die Bedeutung der coyotaje (Transmigration der Männer in die USA). Außerhalb des Schwerpunkts stehen diesmal Literatur, Liebe und Musik im Fokus. Unter anderem erzählt Ishraga M. Hamid von der spannenden Literaturkonferenz Yari Yari in Ghana, wo sie u.a. Angela Davis traf, und Johanna Treindl bespricht Zanele Muholis Film “Difficult Love”.

Im ChickLit, am 11. 6.2013,

Feministisch herausgefordert
Podiumsdiskussion des Vereins Genderraum, Abschlussveranstaltung des feministischen Lesekreises im Sommersemester 2013

Mit welchen Herausforderungen sehen sich feministische Theoretiker_innen und Aktivist_innen aktuell konfrontiert? Die britische Kulturwissenschafterin Angela McRobbie spricht von einer „Desartikulation“ von Feminismus, die feministisches Engagement als historisch erledigt und überholt erscheinen lässt, die Ökonomin Janine Brodie beschreibt die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte mit den Effekten der „Auslöschung“ und „Neu- Einsetzung von Frauen als hauptsächliches Subjekt neoliberaler Reformen“, in Mainstream-Medien wird Feminismus als Lifestyle-Konzept verkauft, in dem suggeriert wird eine freiwillige und selbstgewählte Anpassung an bestehende Herrschaftsstrukturen sei keine Unterwerfung.

Als Feministinnen sehen wir uns durch diese unterschiedlichen Tendenzen nicht nur wissenschaftlich sondern auch im Alltag herausgefordert. Welche Möglichkeiten es gibt, diesen Herausforderungen zu begegnen, soll in der Podiumsdiskussion feministisch herausgefordert ausgelotet werden.

Es diskutieren die Philosophin Birge Krondorfer, die Politikwissenschafterinnen Alexandra Weiss und Niki Staritz und die Literaturwissenschafterin Ulli Koch.

Die Podiumsdiskussion wird mit einem Impulsvortrag “Disziplinierter Feminismus? Zwischen neoliberaler Einpassung und Antifeminismus” von Alexandra Weiss eingeleitet.

11. Juni 2013, 19 bis 21 Uhr
Buchhandlung ChickLit, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien

Anschließend bitten wir zu Wein und Imbiss.

Wir laden alle interessierten Menschen herzlich zur Veranstaltung ein und freuen uns auf eine spannende Diskussion!

Die Podiumsdiskussion ist die Abschlussveranstaltung des feministischen Lesekreises, der im Sommersemester 2013 das erste Mal zum Thema „Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen feministischer Politiken“ stattgefunden hat. Sowohl der feministische Lesekreis als auch die Podiumsdiskussion sind Teil der Veranstaltungsreihe “Feministisch kommentiert” des Vereins Genderraum, die im kommenden Semester weitergeführt wird.

IM Chicklit, am 6.6.2013,

Präsentation der Zeitschrift Frauensolidarität 124 (2/2013)

Podiumsgespräch und Film mit: Regina Orter (Freie Journalistin), Regina Sommer (Professorin für Wasserhygiene an der Medizinischen Universität Wien), Martina Podeprel (Horizont 3000) und Claudia Dal-Bianco (Frauensolidarität)

Moderation: Jule Fischer (Frauensolidarität)

Do, 6. Juni 2013, 18.30 Uhr
ChickLit, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien

Seit Jahrzehnten kämpfen Bewegungen für gerechtere Verteilung und warnen vor der Privatisierung des wichtigsten öffentlichen Guts. Warum erlebt die Privatisierung von Wasser dennoch ein ungeliebtes Revival und welche Auswirkungen hat sie für Frauen weltweit?