Alle Veranstaltungen finden, außer wenn anders angegeben, in der Buchhandlung ChickLit statt. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 26. April 2016, 19:00

Hanna Hacker präsentiert bei uns ihr neues Buch.

Lange Zeit waren in Bezug auf Studien zu Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen psychiatrische, pathologisierende und kriminalisierende Ansätze vorherrschend, deren Nachwirkungen bis heute erkennbar sind. Erst allmählich begann ein Korpus kritischen Wissens zu entstehen, der sich von den älteren Ansätzen distanziert.
Hanna Hackers Studie ist ein wichtiger Beitrag zu diesem Korpus und war die erste umfassende Studie zur Geschichte lesbischer Lebensformen und Beziehungen, Bewegungen und Kulturen im deutschsprachigen Raum.
Nachdem das Buch mehrere Jahre vergriffen war, machen wir es der Öffentlichkeit nun durch eine überarbeitete und ergänzte Neuauflage wieder zugänglich. Die Neuauflage hat vor allem auch das Ziel, derzeit kaum miteinander verbundene frühere Perspektiven und neuere Ansätze aus dem Queer-Bereich zusammenzuführen.

Hanna Hacker: Frauen* und Freund_innen. Lesarten “weiblicher Homosexualität” Österreich, 1870-1938
Zaglossus 2015

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Stichwort. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung statt.

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Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Referat für feministische Politik und dem queer_referat der Österreichischen Hochschüler_innenschaftoeh logo


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