Alle Veranstaltungen finden, außer wenn anders angegeben, in der Buchhandlung ChickLit statt. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 6. März 2015, 19:30, auch in ÖGS,

Maria Katharina Wiedlack präsentiert ihr neues Buch:

This monography highlights queer-feminist punk productions, protagonists and scenes within punk rock and provides a historic overview from the 1980s until today. The book shows how queer-feminist punk is capable of negotiating and communicating queer-feminist theoretical positions in a non-academic setting, thereby producing alternative forms of political movement and of queer theory.
By combining feminist and decolonial accounts with their specific punk philosophy of anti-social queerness and expressions of negativity and anger, these countercultural forms of politics and theory parallel recent developments in the academic field that have become known as anti-social or anti-relational queer theory. In contrast to academic theory, which argues that queerness as a negative force is unable to support social relations and can never be used for political actions, queer-feminist punk politics have – as this book shows – the potential to form new and exciting social bonds that exceed normative forms of relationality.
The effects queer-feminist punk movements have beyond the limits of their countercultural spheres are highlighted by an analysis of how queer-feminist punk activists engage in the context of contemporary Occupy movements as well as by a discussion of the latest Free Pussy Riot solidarity actions.

Maria Katharina Wiedlack: Queer-Feminist Punk. An Anti-Social History
Zaglossus 2015

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Diese Veranstaltung wird in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

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Dienstag, 24. Februar 2015, 19:00,

Karen-Susan Fessel präsentiert ihren neuesten Roman! Wir freuen uns darauf!

Bronko ist nicht gerade eine Schönheit, aber darauf kommt es ja schließlich nicht an. Bei ihrer Mutter hat er es auf jeden Fall besser als im Gnadenhof, findet Mai-Britt. So nimmt sie ihn kurzerhand mit. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen, nicht nur für Bronko und die skeptische Mutter, sondern auch für Mai-Britt selbst. Denn dank Bronko steht sie kurz darauf einer außergewöhnlichen Frau gegenüber. Mai-Britt muss sie unbedingt wiedersehen und begibt sich auf eine turbulente Reise in die Schweiz. Allerdings nicht allein …

Karen-Susan Fessel: Bronko, meine Frau Mutter und ich.
Querverlag 2014

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Donnerstag, 15. Jänner 2015, 19:00,

Sarah Diehl stellt bei uns ihr neues Buch vor:

Unverrückbar steht die Front zwischen Müttern und Nicht-Müttern: »Man muss wahnsinnig sein, heute noch Kinder zu kriegen«, hieß es im Januar 2014 in der FAS. Kurz darauf kam die Antwort: »Ruhe, ihr Jammerfrauen! Eure Ausreden zum Kinderkriegen sind narzisstisch und absurd.« Dabei kann eine Frau heute frei zwischen verschiedenen Lebensmodellen wählen. Dennoch dominiert in unserer Gesellschaft noch immer die Vorstellung, dass potentiell alle Frauen den Kinderwunsch in sich tragen. Kein Kind zu wollen, gilt als unnatürlich, egoistisch oder feige. Sarah Diehl, Mitte 30 und selbst kinderlos, hat Frauen interviewt, die freiwillig keine Mütter sind. Sie hat erfahren, dass die Gründe vielfältig sind, Egoismus oder Narzissmus gehören nicht dazu. Ihr Buch ist das überfällige Plädoyer für eine vorurteilsfreie und zeitgemäße Einstellung zu Mutterschaft und weiblicher Identität.

Sarah Diehl:  Die Uhr, die nicht tickt.
Arche 2014

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Freitag, 28. November 2014, 19:00,

Eva Geber hat Emma Adlers “Die berühmten Frauen der französischen Revolution 1789-1795” neu herausgegeben und mit einem ausführlichen Nachwort versehen. Bei uns stellt sie es vor und wir freuen uns darauf!

Emma Adlers Opus Magnum »Die berühmten Frauen der französischen Revolution 1789 – 1795« erschien 1906 und stellt eine Pionierarbeit der Frauengeschichtsschreibung dar. Vorurteilsfrei widmet Emma Adler sich den Frauen jeglicher revolutionärer Richtung, weshalb sich Charlotte Corday, die Marat erstach, ebenso darin findet, wie Olympe de Gouges mit ihrer Deklaration der Rechte der Frauen. »Die Gleichheit vor dem Schafott war die einzige, die die Revolution für die Frauen wirklich festgestellt hat«, stellt Adler nüchtern fest. Ihr Mann, Viktor Adler, der Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs, kritisierte das Buch hart: »? allen Respekt vor der Arbeit – aber, so viel ich sehe, ist es erzreaktionär«. Er überlegt ironisch, sich öffentlich von ihr zu distanzieren, »sonst bringen sie mich noch auf die Guillotine, gegen die du eine gänzlich unbegründete Abneigung hast«.
Diese Kostbarkeit einer Würdigung von zehn Frauen, die in der Geburtsstunde der Zivilgesellschaft bereit waren, ihr Leben für die revolutionären Ideale aufs Spiel zu setzen, liegt nun nach über 100 Jahren wieder vor. Eva Geber hat es durchgesehen und ein Nachwort über Leben und Werk Emma Adlers hinzugefügt.

Emma Adler: Die berühmten Frauen der französischen Revolution. herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Eva Geber. Mandelbaum 2014

Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte einfach bei uns melden!

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Freitag, 14. November 2014, 19:00,

Die Publikumspreisträgerin beim letztjährigen Bachmann-Wettbewerb, Nadine Kegele, liest bei uns aus ihrem Roman “Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause”.

Nadine Kegele hat die seltene Gabe, Poesie und Komik zu verknüpfen. Nach ihrem Erzähldebüt Annalieder legt die österreichische Autorin nun ihren Debütroman vor. In “Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause” ist nicht nur das Wetter existenziell, auch die Leben der in bunten Farben schillernden Figuren sind es.
Nora bringt einen Hund um und vielleicht war es Mord. Die Füchsin füttert Blutegel, wenn sie nicht gerade Yoga macht. Vera ist Comic-Heldin im eigenen Sektimperium. Und Ruth eine Lesbe, die ein Kind will, Geschlecht egal, Hauptsache kein Junge und kein Mädchen. Und während die Freundinnen ein Leben versuchen, das sich nicht bloß gut anfühlt, sondern auch gut ist, liegt eine Mutter im Koma und stirbt hoffentlich, wenn es nach ihrer Tochter geht.
Nadine Kegeles Romandebüt ist bereits vor Erscheinen preisgekrönt: Für eine Arbeitsfassung erhielt die Autorin 2013 den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause beschreibt das Leben in Worten, so unglaublich treffend, als wären sie für Nadine Kegele erfunden worden.

Nadine Kegele: Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause.
Czernin 2014

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Donnerstag, 6. November 2014, 19:00,

Cornelia Jönsson reist aus Berlin an, um uns aus ihren polyamoren und queeren Liebesgeschichten vorzulesen!

Geschichten über junge Großstadtmenschen, die miteinander in Beziehung stehen, sexuell, in Liebe, in Abhängigkeit. Sie sind lesbisch, hetero oder bisexuell, in einigen Geschichten erleben Frauen, die in heterosexuellen Beziehungen stecken, das erste Mal Sex mit anderen Frauen. Sie lieben eine/n oder lieben viele, streiten sich, schlafen miteinander. Teils spielen die Erzählungen im Fantasyambiente, so treiben auch Nixen und Vampirinnen ihr Unwesen. Sie können die Dramen des Begehrens verschärft und mörderischer ausspielen.
Jönsson schreibt hart, schonungslos und unbarmherzig, manchmal wirken ihre Sätze wie atemlose Spoken-Word Performances. Doch unter der Härte der Sprache, hinter den manches Mal brutalen Handllungssträngen ist immer wieder eins zu erahnen: die Liebe. Sie zeigt sich in vielen Varianten, im Scheitern, im Glück, in ihrer Zartheit und Verletzlichkeit, selbst in einer schmierigen Bahnhofskneipe morgens um fünf, nach durchwachter Nacht und endlosem Streit.
(Konkursbuch)

Cornelia Jönsson: Fischfang.
Konkursbuch 2013

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Donnerstag, 23. Oktober, 19:00,

Jana Volkmann wird bei uns aus ihrer druckfrischen Erzählung “Fremde Worte” lesen, die soeben in der Textlichtreihe der Edition Atelier erschienen ist.

Hanna ist eine leidenschaftliche Buchkäuferin. Vielmehr als die AutorInnen oder Inhalte interessiert sie jedoch die Vorgeschichte der Bücher. Regel­mäßig durchstreift sie die Antiquariate ihrer Heimatstadt – stets auf der Suche nach einer Widmung, deren Hintergründe sie sich erdenken kann. Wie ein Zaungast blickt sie in die Leben fremder Menschen. Was als harmloses Spiel begonnen hat, wird jedoch immer mehr zu einem Rückzug Hannas von der Wirklichkeit. Bis sie einer Frau begegnet, die ihr Leben als Einzelgängerin stört.
Eine ergreifende Geschichte über eine junge Frau, die sich in ihrer Fantasie verliert – und über das Leben mit Büchern.

Jana Volkmann: Fremde Worte.
Edition Atelier  2014

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Freitag, 10. Oktober, 19:00,

Wir freuen uns, zu unserer ersten Lesung nach der Sommerpause Bettina Balàka mit ihrem neuen Roman “Unter Menschen” bei uns begrüssen zu dürfen!

Berti heißt auch Fekete, Robert Pattinson, Ricky, Zorro und Bagheera. Er ist das Ergebnis der unglücklichen Liaison eines Jack Russell Terriers mit einem Straßenköter, er sieht aus wie ein schwarzer Fleck und benimmt sich wie ein übermütiges Kind. Er ruiniert die Geschäfte eines ungarischen Welpenhändlers, bricht einer Zwölfjährigen das Herz, weckt die Lebensgeister eines neurotischen Physikers und landet auf der Müllhalde eines Haustiermessies. Überall, wo er hinkommt, hinterlässt er seine Spuren in den Herzen und in den Leben seiner Menschen, die er als kleiner Schatten ihres Glücks und Unglücks begleitet.
Bettina Balàka erzählt in ihrem neuen Roman nur scheinbar die Geschichte eines Hundelebens: Unter Menschen ist zugleich ein Reigen zwischenmenschlicher Tragödien und Komödien – grandios komponiert, durchtrieben ironisch und unterhaltsam, voll überraschendem Witz und geistreicher Erkenntnis.

Bettina Balàka: Unter Menschen.
Haymon 2014

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Freitag, 27. Juni, 19:00

Wir freuen uns, diesmal gemeinsam mit den WeiberDiwan-Redakteurinnen zur Lesung von Gertraud Klemm einladen zu dürfen! Außerdem wird der neue WeiberDiwan präsentiert!

In einem großen Haus voller Kinder wächst ein Mädchen auf wie alle anderen; statt für Puppen interessiert sie sich für Wasserkäfer, und dass im Fernsehen immer nur Männer kochen, irritiert sie. Sie wird allmählich erwachsen – Diätwahn, sexuelle Eskapaden, Zorn, Sehnsucht, Orientierungslosigkeit und Selbstzweifel inbegriffen. Sie lässt sich treiben, von Schule zu Uni zu Arbeitsplatz, von Beziehung zu Beziehung – immer auf der Suche nach ihrer Bestimmung »als Frau«, hinter der sie dumpf die Mutterschaft vermutet (und befürchtet): Alle Welt scheint nichts anderes im Kopf zu haben als sich fortzupflanzen. Aber so viel Unentschlossenheit geht nicht allzu lange gut.
Gertraud Klemms Debüt bei Droschl ist ein vor Lebendigkeit sprudelnder Roman mit wachem, klarem Blick auf alte und neue Geschlechterrollen. Sein Witz und sein Humor übertönen aber nie den Ernst der Lage – nämlich die Trägheit der Verhältnisse, den Druck der inneren Zwänge und Neurosen und die Aussichtslosigkeit, wenn alles anders läuft als geplant …
Mit Herzmilch ist Gertraud Klemm ein Romanerstling gelungen, der ein altes und immer gleich heißes Eisen originell, schonungslos und temperamentvoll anpackt und neu formuliert.
(Gertraud Klemm liest beim BACHMANNPREIS 2014.
Tage der deutschsprachigen Literatur Klagenfurt, 29.6. – 6.7.2014)

Gertraud Klemm: Herzmilch.
Droschl 2014

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Dienstag, 10. Juni, 19:00,

Wir freuen uns auf die Lesung mit Ulrike Schmitzer aus ihrem neuen Roman “Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt”!

Kira träumt schon ihr ganzes Leben vom Weltraum. Neben ihrem Job in einem Labor testet sie in der simulierten Schwerelosigkeit die Ausrüstung für Astronauten. Sie soll an einer Isolationsstudie teilnehmen, einer Simulation für zukünftige Marsreisen. Eigentlich verrückt genug. Doch als sie herausfindet, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die ebenfalls Teil des Programmes ist, und ihr ein mysteriöser »Taucher« Avancen macht, beginnt sie zu zweifeln und zu recherchieren.
“Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt” ist ein souveräner Roman über den Traum vom Weltall, der die Schwächen der Spezies Mensch erst deutlich macht.

Ulrike Schmitzer: Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt.
Edition Atelier 2014

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