In der Frauen*beratung am 26. Mai 2020 um 19 Uhr: „Freiheit und Feminismen. Feministische Beratung und Psychotherapie“,

2020 feiern wir, der Verein Frauen* beraten Frauen*, unser 40jähriges Bestehen mit einem Sammelband zumThema Freiheit und Feminismen.

„Freiheit“ – umkämpfter Begriff, miss-brauchtes Wort, Sehnsuchtsort. Freiheit ist so viel mehr als die individuelle Wahlfreiheit zwischen vorgegebenen Möglichkeiten. Sie bedeutet, neue Perspektiven und neue Wege zu entwickeln und bietet Raum für individuelle und gesellschaftliche Emanzipation. Beraterinnen, Psychotherapeutinnen, Philosophinnen und Literatinnen legen eine kreative und vielstimmige Auseinandersetzung mit dem Thema Freiheit aus feministischer Perspektive vor. Anhand der Themen Solidarität, Pluralität, Fremdheit, Perfektionismus und Selbstoptimierung, Bildung, Mutterschaft, Care-Arbeit, Verletzlichkeit, Sexualität und vielem mehr zeigen sie auf, warum es notwendig ist, heute neu über den in vieler Hinsicht diskreditierten Begriff der Freiheit nachzudenken.

Wie können wir Freiheit leben, wenn unsere Gegenwart so voll ist von Pflichten, Normen, Zwängen und Gewalt? Ein Lese-, Denk- und Schaugenuss mit Texten von Mitarbeiterinnen von Frauen* beraten Frauen* und Gastautorinnen (u.a.) Christina Thürmer-Rohr, Ruth Großmaß, Helga Krüger-Kirn, Ursel Sickendiek, Elfriede Hammerl, Margit Schreiner, Gertraud Klemm und Marlene Streeruwitz sowie Fotonotizen von Brigitta Höpler. Der Band wird im April 2020 im Psychosozial-Verlag erscheinen, herausgegeben von Karin Macke und Bettina Zehetner.

Ort:
Frauen*beratung
1010 Wien
Seitenstettengasse 5/7

Wir freuen uns, mit einem Büchertisch dabei sein zu dürfen!

 

Im Lazylife am 22.11.2019: Doing Gender in Exile,

Wir freuen uns in Kooperation mit dem Lazylife zur Buchpräsentation von “Doing Gender in Exile”einladen zu dürfen!

Unter em Titel „Doing Gender in Exile“ organisierten Irene Messinger und Katharina Prager 2017 die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung. Es galt, die Genderdynamik in Exil und Exilforschung neu zu betrachten – und dabei gab es (erstmals auf einer Exiltagung!) ein eigenes Panel zu queeren Themen. Die Ergebnisse der Tagung liegen nun als Buch vor, das in unterschiedlichsten Beiträgen zeigt, wie Vertreibung und Exil aus einer Genderperspektive zugleich Schmerz und Verlust, aber auch Aufbruch und Chance bedeuten kann.
Im Rahmen der Präsentation des Buches wird das einer der Autor*innen, Andreas Brunner, anhand des Lebens der jüdischen Fotografin Erica Anderson in Wort und Bild veranschaulichen.

Ort: Lazylife, Burggasse 44, 1070 Wien

 

ACHTUNG ORTSÄNDERUNG! Freitag, 5. Oktober 2018, 19:00,

Hanna Herbst stellt bei uns ihr neues Buch vor – wir freuen uns darauf!

Chanel schickt Models mit feministischen Sprüchen über den Laufsteg, Popstars besingen das F-Wort, #metoo brach das Schweigen über sexuelle Gewalt in der Kunst-, Kultur- und Medienbranche auf. Was heißt es derzeit, eine junge Frau zu sein? Wie wird man Feministin? Welche Vorbilder prägen? Welchen Sex hat man?

Temporeich, mutig und zugänglich erzählt Hanna Herbst, was ihr Leben geprägt hat. Dabei genügt es ihr nicht, ihre Erfahrungen mit Sexismus zu teilen: Vielschichtig zeigt sie, dass ein Frauenleben auch heute noch nur in einem Kontext aus Macht- und Gewaltfragen zu verstehen ist.

 

Hanna Herbst: Feministin sagt man nicht.
Brandstätter Verlag 2018
136 Seiten, 20 Euro
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Die Lesung wird in die Beratungsstelle Frauen* beraten Frauen*, in der Seitenstettengasse 5 Tür 7, 1010 Wien, verlegt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation von ChickLit mit dem Brandstätter Verlag statt.

Freitag, 4. Mai 2018, 19:00,

Wir freuen uns sehr, dass Magda Albrecht bei uns ihr Buch “Fa(t)shionista” präsentiert:

Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen — außer schlechter Laune.

Magda Albrecht: Fa(t)shionista. Rund und glücklich durchs Leben.
Ullstein 2018
336 Seiten, 16,50 Euro
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Freitag, 10. November 2017 um 19:00,

Welcome to the book launch of ‘Feminist Futures of Spatial Practice’! Book editor Meike Schalk and authors Elke Krasny, Helena Mattsson and Sara Brolund de Carvalho will share insights from the book with a lively Q&A.

ABOUT THE BOOK: Architecture and the arts have long been on the forefront of socio-spatial struggles, in which equality, access, representation and expression are at stake in our cities, communities and everyday lives. Feminist spatial practices contribute substantially to new forms of activism, expanding dialogues, engaging materialisms, transforming pedagogies, and projecting alternatives. 40 contributing authors include international practitioners, researchers, and educators, from architecture, the arts, art history, curating, cultural heritage studies, environmental sciences, futures studies, film, visual communication, design and design theory, queer, intersectional and gender studies, political sciences, sociology, and urban planning.

EDITORS: Meike Schalk, Thérèse Kristiansson, and Ramia Mazé

Sprachen:
Die Veranstaltung wird mehrsprachig sein, hauptsächlich Deutsch/Englisch.

Languages:
On this evening we will use more languages, but mostly german and english.

 

Schalk, Meike / Kristiansson, Thérèse / Mazé, Ramia: Feminist Futures of Spatial Practice
Spurbuchverlag 2017, 384 Seiten
43,20 Euro

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Freitag, 14. Oktober 2016, 19:00,

Sylvia Köchl präsentiert bei uns ihr Buch »Das Bedürfnis nach gerechter Sühne«. Wege von »Berufsverbrecherinnen« in das Konzentrationslager Ravensbrück

Die Nazis träumten von einer verbrechensfreien Gesellschaft. Sie zogen Ideen und Dis­kur­se rechtsextremer Kriminalisten heran und konzipierten die »vorbeugende Ver­bre­chens­­bekämpfung«. Sie wollten also Ver­brechen »be­kämp­fen«, bevor sie über­haupt geschahen. Men­schen wurden als »Berufs­ver­bre­che­rIn­nen« klassi­fiziert und in »Vorbeugungs­haft« genommen, das heißt, in einem Kon­zen­tra­tions­lager interniert und mit dem »grünen Win­­kel« gekennzeichnet.
Dieses Buch erzählt die Geschichten von acht »Berufsverbrecherinnen« – vorbestrafte Abtreiberinnen und Diebinnen aus Österreich, die ins Frauen-KZ Ravensbrück deportiert wurden.
Über diese KZ-Häftlingsgruppe ist bis heute fast nichts bekannt, und von den Opfern existieren keinerlei Selbstzeugnisse. Anhand von Gerichtsakten rekonstruiert Sylvia Köchl die Biografien und arbeitet ein bisher unbekanntes Kapitel der NS-Geschichte auf.

Den Fokus der Präsentation legt Sylvia Köchl auf Österreicherinnen, die wegen Abtreibungen,
die sie an anderen Frauen ausgeführt haben, mehrfach gerichtlich vorbestraft waren und im Nationalsozialismus als “Berufsverbrecherinnen” ins KZ Ravensbrück deportiert wurden.

Sylvia Köchl
“Das Bedürfnis nach gerechter Sühne”
Mandelbaum 2016

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*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***

Dienstag, 26. April 2016, 19:00,

Hanna Hacker präsentiert bei uns ihr neues Buch.

Lange Zeit waren in Bezug auf Studien zu Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen psychiatrische, pathologisierende und kriminalisierende Ansätze vorherrschend, deren Nachwirkungen bis heute erkennbar sind. Erst allmählich begann ein Korpus kritischen Wissens zu entstehen, der sich von den älteren Ansätzen distanziert.
Hanna Hackers Studie ist ein wichtiger Beitrag zu diesem Korpus und war die erste umfassende Studie zur Geschichte lesbischer Lebensformen und Beziehungen, Bewegungen und Kulturen im deutschsprachigen Raum.
Nachdem das Buch mehrere Jahre vergriffen war, machen wir es der Öffentlichkeit nun durch eine überarbeitete und ergänzte Neuauflage wieder zugänglich. Die Neuauflage hat vor allem auch das Ziel, derzeit kaum miteinander verbundene frühere Perspektiven und neuere Ansätze aus dem Queer-Bereich zusammenzuführen.

Hanna Hacker: Frauen* und Freund_innen. Lesarten “weiblicher Homosexualität” Österreich, 1870-1938
Zaglossus 2015

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Stichwort. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung statt.

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Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Referat für feministische Politik und dem queer_referat der Österreichischen Hochschüler_innenschaftoeh logo

Freitag, 4. Dezember 19:00,

Bärbel Danneberg im Gespräch mit Lisbeth N. Trallori

ÜBER IHR NEUES BUCH „Der Körper als Ware. Feministische Interventionen“
Darin geht Lisbeth N. Trallori den Interessen nach, die zur „Landnahme“ des weiblichen Körpers führten. Wie tiefgreifend in der Transformation menschlicher Körperlichkeit grundlegende Regulativa von Herrschaft, Macht und Geschlechterpolitik eingelassen sind, lässt sich anhand der einzelnen Textabschnitte nachvollziehen, die in unterschiedlichen Zeiträumen und Kontexten entstanden sind.
„Der Körper als Ware“ ist eine Streitschrift wider die Ausbeutung, totale Liberalisierung und Ökonomisierung menschlicher Körper.

Am Akkordeon: Maren Rahmann

Lisbeth N. Trallori: Der Körper als Ware. Feministische Interventionen.
Mandelbaum 2015

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Diese Veranstaltung wird unterstützt von
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Freitag, 13. November, 19:00,

Rubia Salgado präsentiert ihr neues Buch:

Der Kampf um Anerkennung, das Wissen um Unterwerfung, die Umarbeitung der Anrufungen, die Fragen nach widerständiger Handlungsfähigkeit, das Annehmen einer strategischen Identität als Ausgangsbasis der politischen Artikulation und das Abtasten der Grenzen eines (selbst)proklamierten strategischen Essenzialismus, das Ringen um Protagonismus und seine möglichen Definitionen und Austragungen, das Zelebrieren einer anthropophagischen Haltung und das Hinterfragen dieses Konzeptes, der Horizont der gegenhegemonialen Wissensproduktion und der Kulturarbeit abseits multikulturalistischer Konzepte und Praxen, das Sich-Widersprechen, das transformative Aneignen der hegemonialen Sprache, das Betrachten von Sprache als realitätskonstituierend, das Befragen des Lehrens der hegemonialen Sprache als Zurichtung. Die Bemühung um ein Sprechen und ein Handeln im Widerstand und im Dissens zur herrschenden Selbstverständlichkeit der Diskriminierungen. Ein Schreiben im Kollektiv verortet, eingebettet, eingerahmt. Fragen, Nachdenken und eroberte Perspektiven aus dem Denken und Handeln in einer Selbstorganisation.

Das Buch versammelt eine Auswahl von Texten, die in den letzten 20 Jahren von Rubia Salgado als maiz Frau* verfasst wurden: Noch nicht veröffentlichte literarische Texte der Autor_in stellen einen Zwischenraum im Buch her. Das Private, das unaufhörlich politisch bleibt, und die öffentlichen politischen Positionierungen durchgehend verschränkt: Verletzlichkeit und Widerstand.

 
*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***

 
Rubia Salgado/ maiz: Aus der Praxis im Dissens.
transversal texts, September 2015

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Corinne Rufli in Magdas Kantine, 15.9.2015, 19:00,

Buchpräsentation
„Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert.

Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen“
der Schweizer Autorin Corinne Rufli mit Lesung und Diskussion Birgit Meinhard-Schiebel
(Grüne Senior_innen) und 2 Protagonistinnen aus dem Buch
Anschließend Buffet & Getränk. Bücherstand ChickLit

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth
(77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Großmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den
1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer
Frau das Vaterunser. Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht
sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band elf Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen,
wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der 1940er- bis 1960er-Jahre in der Schweiz
gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten, wie sie von der Frauenbewegung
angezogen oder abgestoßen waren, und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind
voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von
Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren
die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Corinne Rufli: Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen.
Hier und Jetzt 2015
35 Euro

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