Alle Veranstaltungen finden, außer wenn anders angegeben, in der Buchhandlung ChickLit statt. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19:00,

Wir freuen uns überaus, dass Nadine Kegele ihre beiden Bücher “Lieben muss man unfrisiert” und “Und essen werden wir die Katze” in Form einer Konzertlesung bei uns präsentieren wird! Mit Ukulele, Gesang und natürlich vielen Büchern!

Nadine Kegele: Und essen werden wir die Katze.
Kremayr & Scheriau 2018
22,90 Euro
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Nadine Kegele: Lieben muss man unfrisiert. Protokolle nach Tonband.
Kremayr & Scheriau
22,90 Euro
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12. Dezember 2018 – 19. Dezember 2018, Das Alter und Ihre Bilder / The age and her images,

Wir freuen uns, ab 12.12. den neu umgebauten Büroraum unserer Buchhandlung kurzfristig in eine kleine Galerie umwandeln zu können: Eine Woche lang werden hier Fotos von Carolina Frank ausgestellt sein.

*Das Alter und Ihre Bilder*

Die Arbeit „Das Alter und Ihre Bilder“ besteht aus Bildern und zusammengefassten Gesprächen mit Frauen ab 60, das Pensionsantrittsalter für Frauen in Österreich. Diese Altersgrenze stellt einen Einschnitt dar, der sich in Altersdiskriminierung ausdrückt, bei Frauen noch verstärkt durch die diskriminierenden Aspekte weiblicher Rollenbilder in der westeuropäischen Gesellschaft. Allerdings, wie es eine Portraitierte so treffend formulierte: /”Das Leben setzt sich einfach fort, manches wird vielleicht verstärkt, manches abgeschwächt, körperlich ändert sich einiges, aber man wird nicht zu einem anderen Menschen.“/ (Marianne G.)
Die Bilder konzentrieren sich auf die Freiräume und den Ausbruch aus den Zuschreibungen des Alt-Seins. Bilder stellen nicht einfach die „Realität“ dar oder bilden sie ab. Vielmehr sind Bilder an der Herstellung von „Wirklichkeit“ mitbeteiligt. So versteht sich die Arbeit als Baustein für mehr Sichtbarkeit alternativer Sichtweisen auf das Alter.

*Über die Fotografin*: Carolina Frank arbeitet als Portrait- und Editorialfotografin in Wien. Ihre Arbeiten an fotografischen Langzeitprojekten, die oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen oder Journalist*innen entstehen, werden in Ausstellungen gezeigt, als Bücher veröffentlicht und von Workshops begleitet.

*The age and her images *

/“The age and her images”/is a photographic piece showcasing photographs accompanied by collected conversations with women older than 60, which is the current retirement age of women in Austria. This seems to be a transition point in life that manifests itself through age discrimination and is especially in the case of women rather intensified by the discriminatory aspects of the prescribed female role models in the West. However, as one of the portrayed women put it: “Life simply goes on, some things get more intense, others less, some things change physically, but you do not become a different human being.” (/Marianne G./)

The images focus on outside open spaces and a kind of emancipation from the constraints of what is usually perceived as ‘old age’. They do not simply depict ‘real life’ and neither do they make an effort to describe it. The images are rather actively engaged in the work of producing a new kind of ‘reality’. In this way, the piece is about offering more visibility to alternative ways of looking at age and ageing.

*About the photographer *Carolina Frank is working as a portrait and editorial photographer in Vienna and is involved in long-term photographic projects, often in collaboration with other artists or journalists, that lead to exhibitions, book projects or workshops. For more of her work, see:  www.carolinafrank.net/

Im Fett und Zucker: Freitag, 30. November 2018, 19:00,

BUTCH & ZUCKER! Was gibts Besseres als Kuchen und Bücher? eben. Am Freitag haben wir die süße Ehre, Euch mit und im Fett und Zucker das Butchbuch aus dem Querverlag zu präsentieren. Pia Thilmann, Luan aka Knorri & Corinna Widhalm kommen, um Euch von der Vielfalt der begehrten ud bewunderten Butches zu erzählen …

 

Pia Thilmann (Hg): Butches. Begehrt und bewundert
Querverlag 2018
20,50 Euro
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Im Fett und Zucker, Hollandstraße 16, 1020 Wien

ACHTUNG ORTSÄNDERUNG! Freitag, 5. Oktober 2018, 19:00,

Hanna Herbst stellt bei uns ihr neues Buch vor – wir freuen uns darauf!

Chanel schickt Models mit feministischen Sprüchen über den Laufsteg, Popstars besingen das F-Wort, #metoo brach das Schweigen über sexuelle Gewalt in der Kunst-, Kultur- und Medienbranche auf. Was heißt es derzeit, eine junge Frau zu sein? Wie wird man Feministin? Welche Vorbilder prägen? Welchen Sex hat man?

Temporeich, mutig und zugänglich erzählt Hanna Herbst, was ihr Leben geprägt hat. Dabei genügt es ihr nicht, ihre Erfahrungen mit Sexismus zu teilen: Vielschichtig zeigt sie, dass ein Frauenleben auch heute noch nur in einem Kontext aus Macht- und Gewaltfragen zu verstehen ist.

 

Hanna Herbst: Feministin sagt man nicht.
Brandstätter Verlag 2018
136 Seiten, 20 Euro
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Die Lesung wird in die Beratungsstelle Frauen* beraten Frauen*, in der Seitenstettengasse 5 Tür 7, 1010 Wien, verlegt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation von ChickLit mit dem Brandstätter Verlag statt.

Freitag, 4. Mai 2018, 19:00,

Wir freuen uns sehr, dass Magda Albrecht bei uns ihr Buch “Fa(t)shionista” präsentiert:

Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen — außer schlechter Laune.

Magda Albrecht: Fa(t)shionista. Rund und glücklich durchs Leben.
Ullstein 2018
336 Seiten, 16,50 Euro
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Freitag, 13. April 2018 um 19:00 Uhr,

Eva Geber liest aus ihrem Roman “Louise Michel. Die Anarchistin und die Menschenfresser”

Nach unserer winterlichen Lesungspause freuen wir uns sehr, dass Eva Geber bei uns aus ihrem neuen Buch liest!

Louise Michel, die Ikone der Pariser Kommune 1871, war für die einen eine blutrünstige Wölfin, für die anderen die große Bürgerin, die rote Jungfrau, die gute Louise. Ihr Mut im Kampf, ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Verurteilt zur Deportation nach Neukaledonien, suchte Louise Michel Kontakt mit der indigenen Bevölkerung. Sie erlernte die Sprache der Kanak und vermittelte in zwei Schriften deren Mythen und Kultur. Bis zu ihrem Tod blieb die Insel für sie Sehnsuchtsort. Obwohl Louise Michel keine Gelegenheit ausgelassen hat, im Kampf zu sterben, erreichte sie ein hohes Alter.
Eva Geber hat einen biographischen Roman geschrieben. Dafür hat sie Louise Michels fiktivem Monolog über ihr bewegtes Leben zugehört und ihn entlang der historischen Tatsachen aufgezeichnet. Für das Kapitel der Deportation hat die Autorin die Legenden der Indigenen, wie sie von Michel aufgeschrieben wurden, erstmals ins Deutsche übertragen.

Eva Geber: Louise Michel. Die Anarchistin und die Menschenfresser.
bahoe books 2018
330 Seiten, 24 Euro

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Eine Veranstaltung zum Welttag des Buches, unterstützt vom Hauptverband des
Österreichischen Buchhandels

Im Fett und Zucker, am Donnerstag, 16. November 2017 um 19:00,

“Hat Greta nicht auch das Recht darauf, einfach mal nichts zu tun? Ich fordere Faultierzeit für jedes behinderte Kind! Das Recht, einfach mal Löcher in die Luft zu starren. Und das Recht, behindert zu sein und zu bleiben.”
In ihrem Buch erzählt Mareice Kaiser vom Leben mit ihrer Tochter Greta, die mit einem Chromosomenfehler zur Welt kam. Einem Leben zwischen Krankenhaus, Therapieterminen und Besserwisser_innen, einem unplanbaren, traurigem, aber auch wunderschönem Leben mit einem tollen, wunderbaren Kind.

Wir freuen uns sehr, dass sie “Alles inklusive” in Wien vorstellen wird!
Fett + Zucker und ChickLit laden in Kooperation zur Lesung im Fett + Zucker, am 16.11.2017 um 19:00
Moderiert wird die Veranstaltung von Brigitte Theißl.

Das Café ist mit Rollstuhl befahrbar.
Aufgrund von Platzmangel kann es sein, dass wir euch bitten müssen, eure Kinderwägen vor dem Lokal zu parken.

Leider hat die ÖGS-DOLMETSCHER_IN ABGESAGT und wir konnten bisher keinen Ersatz finden.

Mareice Kaiser: Alles inklusive. Aus dem Leben mit meiner behinderten Tochter.
Fischer 2016, 15,50 Euro
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Fett + Zucker
Hollandstraße 16
1020 Wien

Freitag, 10. November 2017 um 19:00,

Welcome to the book launch of ‘Feminist Futures of Spatial Practice’! Book editor Meike Schalk and authors Elke Krasny, Helena Mattsson and Sara Brolund de Carvalho will share insights from the book with a lively Q&A.

ABOUT THE BOOK: Architecture and the arts have long been on the forefront of socio-spatial struggles, in which equality, access, representation and expression are at stake in our cities, communities and everyday lives. Feminist spatial practices contribute substantially to new forms of activism, expanding dialogues, engaging materialisms, transforming pedagogies, and projecting alternatives. 40 contributing authors include international practitioners, researchers, and educators, from architecture, the arts, art history, curating, cultural heritage studies, environmental sciences, futures studies, film, visual communication, design and design theory, queer, intersectional and gender studies, political sciences, sociology, and urban planning.

EDITORS: Meike Schalk, Thérèse Kristiansson, and Ramia Mazé

Sprachen:
Die Veranstaltung wird mehrsprachig sein, hauptsächlich Deutsch/Englisch.

Languages:
On this evening we will use more languages, but mostly german and english.

 

Schalk, Meike / Kristiansson, Thérèse / Mazé, Ramia: Feminist Futures of Spatial Practice
Spurbuchverlag 2017, 384 Seiten
43,20 Euro

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Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19:00

An diesem Abend werden gleich zwei neue Titel aus dem Zaglossus-Verlag präsentiert:
Claudia Unterweger stellt “Talking Back” vor und die Bloggerin SchwarzRund liest aus “Biskaya”.

 

Talking Back
Strategien Schwarzer österreichischer Geschichtsschreibung
Claudia Unterweger

Die österreichische Geschichtsschreibung über Menschen afrikanischer Herkunft spiegelt deren gegenwärtige Repräsentation in der österreichischen Öffentlichkeit wider. Sichtbar als stumme, fremd-definierte Objekte und zugleich unsichtbar als handelnde Subjekte tauchen sie vorwiegend als exotisierte oder kriminalisierte „Andere“ auf. Verborgen bleiben häufig Realitäten und Erzählungen aus Schwarzer Perspektive.

Um die historischen und gegenwärtigen Erfahrungen Schwarzer Menschen in Österreich sichtbar zu machen, wurde 2005/2006 das Projekt Schwarze österreichische Geschichte ins Leben gerufen – eine Recherchegruppe von Aktivist_innen afrikanischer Herkunft mit Lebensmittelpunkt in Österreich erarbeitete eine Reihe von Gegenbildern und Selbstrepräsentationen aus emanzipatorischem Schwarzem Blickwinkel.

Claudia Unterweger, selbst Teilnehmerin an der Recherchegruppe, analysiert die Strategien, die die Gruppe in ihrer Geschichtsschreibung angewendet hat, um die eigene, verschüttete Vergangenheit zu bergen und Schwarze Menschen in der Gegenwart zu stärken.

 

Biskaya
SchwarzRund

„Biskaya“ ist ein afropolitaner Roman über das Leben von Schwarzen Menschen in Berlin. Die dreißigjährige Tue ist mit drei Elternteilen aufgewachsen und verdient heutzutage ihr Geld vor allem als Sängerin einer deutschsprachigen Indie-Band. Doch mit den anderen Bandmitgliedern hakt es und auch ihre WG wird Tue immer fremder, Ruhe findet sie allein bei ihrem besten Freund Matthew. Er ist die Familie, die es in ihrem Leben seit Jahren nicht mehr gegeben hat.

In ihrem neuen Roman vermittelt SchwarzRund ein Gefühl, wie es ist, Schwarz zu sein in einem Land von Weißen, ohne dieses Schwarzsein mit einer afrikanischen Region verbinden zu können. Pointiert schildert die Autor*in Tues Alltag zwischen diasporischen Lebensrealitäten, Psychiatrie und queerer Wahlfamilie.

 

Claudia Unterweger
Talking Back. Strategien schwarzer österreichischer Geschichtsschreibung
Zaglossus 2016

SchwarzRund
Biskaya
Zaglossus 2016

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*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***

Freitag, 2. Dezember 2016, 19:00,

Almut Tina Schmidt liest aus ihrem neuen Roman »Zeitverschiebung«.

Eine Liebesgeschichte: Die Ich-Erzählerin fährt zu einer Hochzeit, lernt den Ex-Freund der Braut kennen, verliert ihn wieder aus den Augen, doch dann – nein, was dann passiert, wird nicht verraten, auch wenn die Erzählerin sich selbst durchaus gerne vorgreift, vor und zurück springt, quer durch die Zeitebenen, immer im Schatten von Jack Kerouacs ereignisreicherem Leben. Über den schreibt sie ihre Diplomarbeit; und immerhin fühlt sich der Termindruck kurz vorm Abgabedatum nach Ausnahmezustand und Abenteuer an – so dass sie darüber beinahe versäumt, was ihr wenig aufregendes, aber umso hektischeres Leben doch an Erfahrungen und Begegnungen zu bieten hat. Neben prekären Jobs und wild gemischten Gefühlen in verschiedenen Freundschafts- und Familienkonstellationen gibt es auch für sie das Glück des richtigen Moments.

Selbstironisch zelebriert die Erzählerin ihre Sehnsucht nach den großen Geschichten, nach dem wirklichen Leben – bekannt aus Film, Funk, Fernsehen, Literatur und Internet –, während sich das Hier und Jetzt oft genug als unspektakulär erweist. Sie ist bestens vernetzt und stets aktuell darüber informiert, was es alles zu verpassen gibt; als chronische Zuspätkommerin weiß sie, dass das Wesentliche längst vorbei ist, aber im Nachhinein alles auch anders aussehen kann.

Almut Tina Schmidt
Zeitverschiebung
Droschl 2016

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Die Veranstaltung findet in Kooperation mit WeiberDiwan –  die feminitische Rezensionszeitschrift statt.
www.weiberdiwan.at


*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***