Alle Veranstaltungen finden, außer wenn anders angegeben, in der Buchhandlung ChickLit statt. Der Eintritt ist frei.

ACHTUNG ORTSÄNDERUNG! Freitag, 5. Oktober 2018, 19:00,

Hanna Herbst stellt bei uns ihr neues Buch vor – wir freuen uns darauf!

Chanel schickt Models mit feministischen Sprüchen über den Laufsteg, Popstars besingen das F-Wort, #metoo brach das Schweigen über sexuelle Gewalt in der Kunst-, Kultur- und Medienbranche auf. Was heißt es derzeit, eine junge Frau zu sein? Wie wird man Feministin? Welche Vorbilder prägen? Welchen Sex hat man?

Temporeich, mutig und zugänglich erzählt Hanna Herbst, was ihr Leben geprägt hat. Dabei genügt es ihr nicht, ihre Erfahrungen mit Sexismus zu teilen: Vielschichtig zeigt sie, dass ein Frauenleben auch heute noch nur in einem Kontext aus Macht- und Gewaltfragen zu verstehen ist.

 

Hanna Herbst: Feministin sagt man nicht.
Brandstätter Verlag 2018
136 Seiten, 20 Euro
Bestellen per Mail
Bestellen im Online Shop

Die Lesung wird in die Beratungsstelle Frauen* beraten Frauen*, in der Seitenstettengasse 5 Tür 7, 1010 Wien, verlegt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation von ChickLit mit dem Brandstätter Verlag statt.

Freitag, 4. Mai 2018, 19:00,

Wir freuen uns sehr, dass Magda Albrecht bei uns ihr Buch “Fa(t)shionista” präsentiert:

Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen — außer schlechter Laune.

Magda Albrecht: Fa(t)shionista. Rund und glücklich durchs Leben.
Ullstein 2018
336 Seiten, 16,50 Euro
Bestellen im Online Shop
Bestellen per Mail

Freitag, 13. April 2018 um 19:00 Uhr,

Eva Geber liest aus ihrem Roman “Louise Michel. Die Anarchistin und die Menschenfresser”

Nach unserer winterlichen Lesungspause freuen wir uns sehr, dass Eva Geber bei uns aus ihrem neuen Buch liest!

Louise Michel, die Ikone der Pariser Kommune 1871, war für die einen eine blutrünstige Wölfin, für die anderen die große Bürgerin, die rote Jungfrau, die gute Louise. Ihr Mut im Kampf, ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Verurteilt zur Deportation nach Neukaledonien, suchte Louise Michel Kontakt mit der indigenen Bevölkerung. Sie erlernte die Sprache der Kanak und vermittelte in zwei Schriften deren Mythen und Kultur. Bis zu ihrem Tod blieb die Insel für sie Sehnsuchtsort. Obwohl Louise Michel keine Gelegenheit ausgelassen hat, im Kampf zu sterben, erreichte sie ein hohes Alter.
Eva Geber hat einen biographischen Roman geschrieben. Dafür hat sie Louise Michels fiktivem Monolog über ihr bewegtes Leben zugehört und ihn entlang der historischen Tatsachen aufgezeichnet. Für das Kapitel der Deportation hat die Autorin die Legenden der Indigenen, wie sie von Michel aufgeschrieben wurden, erstmals ins Deutsche übertragen.

Eva Geber: Louise Michel. Die Anarchistin und die Menschenfresser.
bahoe books 2018
330 Seiten, 24 Euro

Bestellen im Onlineshop
Bestellen per Mail

Eine Veranstaltung zum Welttag des Buches, unterstützt vom Hauptverband des
Österreichischen Buchhandels

Im Fett und Zucker, am Donnerstag, 16. November 2017 um 19:00,

“Hat Greta nicht auch das Recht darauf, einfach mal nichts zu tun? Ich fordere Faultierzeit für jedes behinderte Kind! Das Recht, einfach mal Löcher in die Luft zu starren. Und das Recht, behindert zu sein und zu bleiben.”
In ihrem Buch erzählt Mareice Kaiser vom Leben mit ihrer Tochter Greta, die mit einem Chromosomenfehler zur Welt kam. Einem Leben zwischen Krankenhaus, Therapieterminen und Besserwisser_innen, einem unplanbaren, traurigem, aber auch wunderschönem Leben mit einem tollen, wunderbaren Kind.

Wir freuen uns sehr, dass sie “Alles inklusive” in Wien vorstellen wird!
Fett + Zucker und ChickLit laden in Kooperation zur Lesung im Fett + Zucker, am 16.11.2017 um 19:00
Moderiert wird die Veranstaltung von Brigitte Theißl.

Das Café ist mit Rollstuhl befahrbar.
Aufgrund von Platzmangel kann es sein, dass wir euch bitten müssen, eure Kinderwägen vor dem Lokal zu parken.

Leider hat die ÖGS-DOLMETSCHER_IN ABGESAGT und wir konnten bisher keinen Ersatz finden.

Mareice Kaiser: Alles inklusive. Aus dem Leben mit meiner behinderten Tochter.
Fischer 2016, 15,50 Euro
Bestellen per mail

Fett + Zucker
Hollandstraße 16
1020 Wien

Freitag, 10. November 2017 um 19:00,

Welcome to the book launch of ‘Feminist Futures of Spatial Practice’! Book editor Meike Schalk and authors Elke Krasny, Helena Mattsson and Sara Brolund de Carvalho will share insights from the book with a lively Q&A.

ABOUT THE BOOK: Architecture and the arts have long been on the forefront of socio-spatial struggles, in which equality, access, representation and expression are at stake in our cities, communities and everyday lives. Feminist spatial practices contribute substantially to new forms of activism, expanding dialogues, engaging materialisms, transforming pedagogies, and projecting alternatives. 40 contributing authors include international practitioners, researchers, and educators, from architecture, the arts, art history, curating, cultural heritage studies, environmental sciences, futures studies, film, visual communication, design and design theory, queer, intersectional and gender studies, political sciences, sociology, and urban planning.

EDITORS: Meike Schalk, Thérèse Kristiansson, and Ramia Mazé

Sprachen:
Die Veranstaltung wird mehrsprachig sein, hauptsächlich Deutsch/Englisch.

Languages:
On this evening we will use more languages, but mostly german and english.

 

Schalk, Meike / Kristiansson, Thérèse / Mazé, Ramia: Feminist Futures of Spatial Practice
Spurbuchverlag 2017, 384 Seiten
43,20 Euro

Bestellen per Mail

 

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19:00

An diesem Abend werden gleich zwei neue Titel aus dem Zaglossus-Verlag präsentiert:
Claudia Unterweger stellt “Talking Back” vor und die Bloggerin SchwarzRund liest aus “Biskaya”.

 

Talking Back
Strategien Schwarzer österreichischer Geschichtsschreibung
Claudia Unterweger

Die österreichische Geschichtsschreibung über Menschen afrikanischer Herkunft spiegelt deren gegenwärtige Repräsentation in der österreichischen Öffentlichkeit wider. Sichtbar als stumme, fremd-definierte Objekte und zugleich unsichtbar als handelnde Subjekte tauchen sie vorwiegend als exotisierte oder kriminalisierte „Andere“ auf. Verborgen bleiben häufig Realitäten und Erzählungen aus Schwarzer Perspektive.

Um die historischen und gegenwärtigen Erfahrungen Schwarzer Menschen in Österreich sichtbar zu machen, wurde 2005/2006 das Projekt Schwarze österreichische Geschichte ins Leben gerufen – eine Recherchegruppe von Aktivist_innen afrikanischer Herkunft mit Lebensmittelpunkt in Österreich erarbeitete eine Reihe von Gegenbildern und Selbstrepräsentationen aus emanzipatorischem Schwarzem Blickwinkel.

Claudia Unterweger, selbst Teilnehmerin an der Recherchegruppe, analysiert die Strategien, die die Gruppe in ihrer Geschichtsschreibung angewendet hat, um die eigene, verschüttete Vergangenheit zu bergen und Schwarze Menschen in der Gegenwart zu stärken.

 

Biskaya
SchwarzRund

„Biskaya“ ist ein afropolitaner Roman über das Leben von Schwarzen Menschen in Berlin. Die dreißigjährige Tue ist mit drei Elternteilen aufgewachsen und verdient heutzutage ihr Geld vor allem als Sängerin einer deutschsprachigen Indie-Band. Doch mit den anderen Bandmitgliedern hakt es und auch ihre WG wird Tue immer fremder, Ruhe findet sie allein bei ihrem besten Freund Matthew. Er ist die Familie, die es in ihrem Leben seit Jahren nicht mehr gegeben hat.

In ihrem neuen Roman vermittelt SchwarzRund ein Gefühl, wie es ist, Schwarz zu sein in einem Land von Weißen, ohne dieses Schwarzsein mit einer afrikanischen Region verbinden zu können. Pointiert schildert die Autor*in Tues Alltag zwischen diasporischen Lebensrealitäten, Psychiatrie und queerer Wahlfamilie.

 

Claudia Unterweger
Talking Back. Strategien schwarzer österreichischer Geschichtsschreibung
Zaglossus 2016

SchwarzRund
Biskaya
Zaglossus 2016

Bestellen im Online Shop
Bestellen per Mail


*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***

Freitag, 2. Dezember 2016, 19:00,

Almut Tina Schmidt liest aus ihrem neuen Roman »Zeitverschiebung«.

Eine Liebesgeschichte: Die Ich-Erzählerin fährt zu einer Hochzeit, lernt den Ex-Freund der Braut kennen, verliert ihn wieder aus den Augen, doch dann – nein, was dann passiert, wird nicht verraten, auch wenn die Erzählerin sich selbst durchaus gerne vorgreift, vor und zurück springt, quer durch die Zeitebenen, immer im Schatten von Jack Kerouacs ereignisreicherem Leben. Über den schreibt sie ihre Diplomarbeit; und immerhin fühlt sich der Termindruck kurz vorm Abgabedatum nach Ausnahmezustand und Abenteuer an – so dass sie darüber beinahe versäumt, was ihr wenig aufregendes, aber umso hektischeres Leben doch an Erfahrungen und Begegnungen zu bieten hat. Neben prekären Jobs und wild gemischten Gefühlen in verschiedenen Freundschafts- und Familienkonstellationen gibt es auch für sie das Glück des richtigen Moments.

Selbstironisch zelebriert die Erzählerin ihre Sehnsucht nach den großen Geschichten, nach dem wirklichen Leben – bekannt aus Film, Funk, Fernsehen, Literatur und Internet –, während sich das Hier und Jetzt oft genug als unspektakulär erweist. Sie ist bestens vernetzt und stets aktuell darüber informiert, was es alles zu verpassen gibt; als chronische Zuspätkommerin weiß sie, dass das Wesentliche längst vorbei ist, aber im Nachhinein alles auch anders aussehen kann.

Almut Tina Schmidt
Zeitverschiebung
Droschl 2016

Bestellen im Online Shop
Bestellen per Mail

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit WeiberDiwan –  die feminitische Rezensionszeitschrift statt.
www.weiberdiwan.at


*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***

Monday, October 24th 2016, 19:00

Q&A with Sophie LaBelle

Sophie Labelle is a transgender author, cartoonist and public speaker from Montreal, Quebec, and the creator of the webcomic Assigned Male.
Assigned Male is a webcomic and series of zines tackling issues of gender norms and privilege. It tells the story of 11-year-old Stephie, a trans girl discovering and embracing her gender.
She has also created trans-centered sex education materials and gives conferences about trans history and transfeminism.

http://www.assignedmale.com/
Assigned Male Comics

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 14. Oktober 2016, 19:00,

Sylvia Köchl präsentiert bei uns ihr Buch »Das Bedürfnis nach gerechter Sühne«. Wege von »Berufsverbrecherinnen« in das Konzentrationslager Ravensbrück

Die Nazis träumten von einer verbrechensfreien Gesellschaft. Sie zogen Ideen und Dis­kur­se rechtsextremer Kriminalisten heran und konzipierten die »vorbeugende Ver­bre­chens­­bekämpfung«. Sie wollten also Ver­brechen »be­kämp­fen«, bevor sie über­haupt geschahen. Men­schen wurden als »Berufs­ver­bre­che­rIn­nen« klassi­fiziert und in »Vorbeugungs­haft« genommen, das heißt, in einem Kon­zen­tra­tions­lager interniert und mit dem »grünen Win­­kel« gekennzeichnet.
Dieses Buch erzählt die Geschichten von acht »Berufsverbrecherinnen« – vorbestrafte Abtreiberinnen und Diebinnen aus Österreich, die ins Frauen-KZ Ravensbrück deportiert wurden.
Über diese KZ-Häftlingsgruppe ist bis heute fast nichts bekannt, und von den Opfern existieren keinerlei Selbstzeugnisse. Anhand von Gerichtsakten rekonstruiert Sylvia Köchl die Biografien und arbeitet ein bisher unbekanntes Kapitel der NS-Geschichte auf.

Den Fokus der Präsentation legt Sylvia Köchl auf Österreicherinnen, die wegen Abtreibungen,
die sie an anderen Frauen ausgeführt haben, mehrfach gerichtlich vorbestraft waren und im Nationalsozialismus als “Berufsverbrecherinnen” ins KZ Ravensbrück deportiert wurden.

Sylvia Köchl
“Das Bedürfnis nach gerechter Sühne”
Mandelbaum 2016

Bestellen im Online Shop
Bestellen per Mail


*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***

Dienstag, 26. April 2016, 19:00,

Hanna Hacker präsentiert bei uns ihr neues Buch.

Lange Zeit waren in Bezug auf Studien zu Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen psychiatrische, pathologisierende und kriminalisierende Ansätze vorherrschend, deren Nachwirkungen bis heute erkennbar sind. Erst allmählich begann ein Korpus kritischen Wissens zu entstehen, der sich von den älteren Ansätzen distanziert.
Hanna Hackers Studie ist ein wichtiger Beitrag zu diesem Korpus und war die erste umfassende Studie zur Geschichte lesbischer Lebensformen und Beziehungen, Bewegungen und Kulturen im deutschsprachigen Raum.
Nachdem das Buch mehrere Jahre vergriffen war, machen wir es der Öffentlichkeit nun durch eine überarbeitete und ergänzte Neuauflage wieder zugänglich. Die Neuauflage hat vor allem auch das Ziel, derzeit kaum miteinander verbundene frühere Perspektiven und neuere Ansätze aus dem Queer-Bereich zusammenzuführen.

Hanna Hacker: Frauen* und Freund_innen. Lesarten “weiblicher Homosexualität” Österreich, 1870-1938
Zaglossus 2015

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Stichwort. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung statt.

Bestellen im Online Shop
Bestellen per Mail

Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Referat für feministische Politik und dem queer_referat der Österreichischen Hochschüler_innenschaftoeh logo