Hier findet Ihr Termine von Freund_innen und befreundeten Gruppen

IM NIG am 05. August 2019 um 18:00 Sally Haslanger,

“Sex and Power: Can Ideology Critique be Empowering?”
Vortrag von Sally Haslanger (MIT)

Historically, power has been conceived as a dyadic relation between two individuals: A has power over B. In recent decades, however, social theorists have argued that power is not just an instrument of control that some individuals have and others lack, but is part of the social field for all social agents. This paper considers how this structural account of power might be employed in understanding sex/gender domination, in particular, and what is needed to empower agents to disrupt gender as we know it and envision new possibilities.

Sally Haslanger ist Professorin für Philosophie sowie Frauen- und Geschlechterforschung am Massachusetts Institute of Technology. Sie forscht vor Allem zu Sozialer Konstrunktion und Ideologie.
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Ort: Hörsaal 2i, 2. Stock, des Instituts für Philosophie statt (Neues Institutsgebäude)
Universitätsstraße 7, 1010 Wien
Zum Raumplan

 

19. Juni 2019: 40 Jahre Gleichbehandlungsgesetz,

Ab 18:00 Uhr Festakt ORF RadioKulturhaus Wien.

Menschen stoßen im alltäglichen Leben in verschiedensten Bereichen auf die Themen Gleichbehandlung, Antidiskriminierung, Gleichstellung, Diversität und Inklusion, sowohl als Betroffene als auch als Verantwortungsträger_innen.

Gemeinsam mit den Lokalen, Geschäften und Institutionen und anderen wichtigen Playern veranstaltet die Gleichbehandlungsanwaltschaft in der Taubstummengasse ein Straßenfest mit Themenständen, künstlerischen Performances und interaktiven Interventionen.

Mit Anita Zieher, Stefan Bruckmeier, Yasmo, Raver Resi…

Hier gibt’s weitere Infos!

Im Lazy Life am 11. Juni 2019: Petra Unger

Petra Unger liest aus ihrem neuen Buch “Frauen Wahl Recht” –  die Lesungsreihe ‘Lazy Life x ChickLit’ geht in die zweite Runde! (Diesmal mit anschließender Diskussion)
Wir freuen uns sehr!

Am 12. November 1918 wurde in Österreich nach vielen und langen politischen Kämpfen das Frauenwahlrecht eingeführt. Bei der Wahl zur konstituierenden Nationalversammlung am 16. Februar 1919 waren Frauen erstmals in Österreich wahlberechtigt – jedoch nicht alle Frauen.Das Buch „Frauen.Wahl.Recht – Eine kurze Geschichte der österreichischen Frauenbewegung“ von Petra Unger geht der Geschichte der Demokratie, der Frauenbewegung in Österreich und der Entwicklung des Frauenwahlrechts nach.Von Aristoteles und Thomas von Aquin. Von Johanna Dohnal und der Autonomen Frauenbewegung.Vom Ausschluss der Frauen damals und auch heute noch. Eine spannende Lesung mit anschließender Diskussion!

Petra Unger forscht zu politischer Frauengeschichte und Frauenkunstgeschichte unter feministischen Aspekten. Mit ihrer transdisziplinären Arbeitsweise verbindet sie neue Ansätze Feministischer Forschung mit ihren vielfältigen Arbeitsfeldern.
Als Begründerin der Wiener Frauenspaziergänge vermittelt sie ihr Wissen in Rundgängen zu Frauengeschichte und Frauenkunstgeschichte unter feministischen Aspekten in Wien in den Sprachen Spanisch, Englisch und Deutsch.

Freier Eintritt!

Im Lazy Life am 17. Mai 2019: Nadine Kegele

Juhu! Nadine Kegele liest aus “Lieben muss man unfrisiert”.

40 Jahre nach Erscheinen von Maxie Wanders Bestseller „Guten Morgen, du Schöne“ ist es Zeit für eine Neubefragung. Welches Selbstverständnis haben Frauen* heute, mit welchem Rollenbild werden sie erwachsen und was wollen sie verändern? 19 Frauen* zwischen Madrid und Berlin, zwischen 16 und 92 Jahren erzählen ungeschönt und mit viel Humor aus ihrem Leben, von ihren Ängsten und Sorgen, von falschen, richtigen und notwendigen Entscheidungen und davon, was es braucht, um glücklich zu sein.

An diesem Abend liest und singt TROBADORA BASTARDA aka Nadine Kegele ein Literaturkonzert mit Texten über die Unmöglichkeit, einen Brotlaib zu scheißen, oder die Mondlandung aus einer weiblichen Perspektive sowie Liedern über wundervolle Wut und dem notwendigen Widerstand gegen die Welt – sich selbst begleitend auf ihrer Ukulele

Nadine Kegele, geboren 1980 in Vorarlberg, lebt nach Lehre, Büroarbeit, Abendschule und Studium der Germanistik als Schriftstellerin und Liedermacherin in Wien. Sie erhielt den Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb, ist Kursleiterin für Erwachsene mit Deutsch als Zweitsprache im Nebenberuf und singt ihre eigenen Bücher vor.

Lazy Life x ChickLit freuen sich!

SFU Campus Prater am 27. Mai 2019: Feminist activism and solidarity across borders

Feminist activism and solidarity across borders

Chandra Talpade Mohanty in conversation with Nikita Dhawan

Monday, 27th May 2019, 19:00
Festsaal der Sigmund Freud Universität, Campus Prater, Freudplatz 1,1020 Wien

Registration: office@frauensolidaritaet.org

How to build alliances across borders without entrenching hegemonic feminist agendas or paternalizing those interpellated as receivers of solidarity? What challenges do postcolonial, decolonial, queer, feminists face in reconciling the personal with the political, the local with the global? Can norms of freedom and justice be reappropriated from neoliberal and neoconservative forces? What kind of epistemological insights and ethical practices do anticapitalist, antiracist feminist struggles of women of color from the Global South draw on? How is transnational feminist politics transformed through an engagement with postcolonial and decolonial feminist genealogies and intersectional methodology? Drawing on cross-generational histories of feminist activism, Chandra Talpade Mohanty will discuss her recent book co-edited with Linda E. Carty „Feminist Freedom Warriors: Genealogies, Justice, Politics, and Hope“ with Nikita Dhawan and address the challenges facing economic, anti-racist, social justice, and anti-capitalist struggles across national borders.

 

Further Infos: http://www.frauensolidaritaet.org/mohanty

 

 

IM STADTKINO am 5. und 6. April 2019: Die Kinder der Toten,

veranstaltet von der Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte – Kontexte – Rezeption und dem Stadtkino.

Die Forschungsplattform Elfriede Jelinek der Universität Wien veranstaltet am 5. und 6. April in Kooperation mit dem Stadtkino ein interdisziplinäres Symposium, das als Rahmenprogramm zur Wien Premiere von Kelly Coppers und Pavol Liskas Film „Die Kinder der Toten“ im Stadtkino im Künstlerhaus stattfindet.
Elfriede Jelineks Roman „Die Kinder der Toten“ war die Vorlage für die freie filmische Adaption, die Kelly Copper und Pavol Liska (Nature Theater of Oklohma) beim steirischen herbst 2017 an den Originalschauplätzen des Romans in der Obersteiermark als Live Performances erarbeiteten. Begleitend zum Film werden auch die Making-of-Dokumentation „Die Untoten von Neuberg“ und das Video-Gespräch mit Elfriede Jelinek „Die Steiermark hasse ich am allerwenigsten“, das Veronica Kaup-Hasler und Claus Philipp führten, gezeigt. In den Gesprächen des Symposiums wird es um Transformationsprozesse an der Schnittstelle von Roman, Live Performance und Film sowie um neue Formen partizipativer Kunst und politisch-künstlerischer Interventionen gehen.

PROGRAMM

FREITAG, 5. April 2019, 19 Uhr

Filmvorführung Kelly Copper, Pavol Liska: Die Kinder der Toten (2019) mit anschließendem Gespräch.

Begrüßung: Veronica Kaup-Hasler, Videostatements von Kelly Copper und Pavol Liska | Gespräch: Partizipative Kunst.

Mit Carl Hegemann, Veronica Kaup-Hasler, Monika Meister, Gabriele Michalitsch, moderiert von Pia Janke

Tickets (9€, ermäßigt 7€) reservieren unter: stadtkino@stadtkinowien.at

SAMSTAG, 6. April 2019

15 Uhr Gespräch: Elfriede Jelineks „Die Kinder der Toten“ – Roman. Live Performance. Film. Mit Klaus Kastberger, Claus Philipp, Daniela Strigl Filmvorführung: Ulrich A. Reiterer: Die Untoten von Neuberg (2018) | Gespräch: Politisch-künstlerische Interventionen Mit Lydia Haider, Thomas Köck, Tina Leisch, Robert Misik, moderiert von Christian Schenkermayr

19 Uhr Filmvorführung: Ulrich A. Reiterer, Veronica Kaup-Hasler, Claus Philipp: Die Steiermark hasse ich am allerwenigsten – Gespräch mit Elfriede Jelinek (2018) | Einführung: Claus Philipp

20:30 Uhr Filmvorführung: Kelly Copper, Pavol Liska: Die Kinder der Toten (2019)

Der Eintritt ist frei mit Ausnahme der Filmvorführung von „Die Kinder der Toten“. Tickets dafür sind an der Kassa erhältlich. Reservierung unter: stadtkino@stadtkinowien.at

IN DER FRAUENHETZ AM 19.2.2019 um 19:00: Rosa Luxemburg,

Rosa Luxemburg, von Margarethe von Trotta (1986)
In Fortsetzung unserer Filmreihe und unserem Schwerpunkt Geschichte und feministisches Geschichtsbewusstsein präsentieren wir den Filmklassiker Rosa Luxemburg von Margarethe von Trotta. Anlässlich ihres 100. Todestages erzählt uns der mehrfach ausgezeichnete Autorenfilm die Geschichte der deutsch-polnischen Sozialistin Rosa Luxemburg und zeichnet gleichzeitig ein eindringliches Bild von der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation der Wilhelminischen Ära. Die Filmpremiere fand 1986 im Metropolis Kino im Bochumer Hauptbahnhof statt.
Im Anschluss laden wir ein zu Diskussion und gemeinsamer Reflexion.
Rosa Luxemburg (geb. 5. März 1871 als Rozalia Luksenburg in Zamość, Königreich Polen) war eine einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung des Marxismus, Antimilitarismus und „proletarischen Internationalismus“. Am 15. Januar 1919 wurden sie und Karl Liebknecht von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet.
Moderation: Edith Ertl-Hofinger

Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Kino-Snacks und Getränke werden gereicht, Eintritt frei, Spenden willkommen.

In der Frauenhetz am 4.3.2019 um 18:00: Milena Michiko Flašar,

Autorinnengespräch mit Milena Michiko Flašar
 zu „Herr Kato spielt Familie“ (Wagenbach 2018) – Lesung und Diskussion zu Frau Kato und ihren Perspektiven in der Erzählung
Das Autorinnengespräch ist dem jüngsten Buch von Milena Michiko Flašar gewidmet. Verbunden mit einer Lesung werden die Perspektiven der Figur Frau Kato beleuchtet. Herr Kato, Pensionist und die titelgebende Figur des Buches, hat plötzlich weit mehr (Frei)Zeit als in seinem aktiven Arbeitsleben. Seine Frau leidet an RHS (= das sog. Retired Husband Syndrome). Wie sich für sie beide der Übergang in den Ruhestand gestaltet, wird im Autorinnengespräch ins Zentrum gerückt. Gespräche zum Salz in der Suppe der beiden zeigen auf berührende Weise das Alltagsleben von Paaren im (frühen) Pensionsalter, sowie ihr Werden und Familienleben im Rückblick.
Zur Autorin: Milena Michiko Flašar hat in Wien und Berlin Germanistik und Romanistik studiert. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien. Ihr Roman „Ich nannte ihn Krawatte“ wurde über 100.000 Mal verkauft. „Herr Kato spielt Familie“, ihr jüngstes Buch, ist 2018 erschienen.
Moderation: Gerlinde Mauerer
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Snacks und Getränke werden gereicht, Eintritt frei, Spenden willkommen

Milena Michiko Flašar
: Herr Kato spielt Familie. Wagenbach 2018, 20,60 Euro
Bestellen im Onlineshop
Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte. btb 2014, 9,30 Euro
Bestellen im Onlineshop
Milena Michiko Flašar: Okaasan. Nur noch als Ebook erhältlich. Residenz 2014, 7,99 Euro

in der galerie die schöne, am13. 4. und am 15. 4.2018: WIEDER UND WIDER – ÜBER WEITE STRECKEN.,

WIEDER UND WIDER – ÜBER WEITE STRECKEN.
Sylvia Kummer, Mikki Muhr

Freitag, 13. April 2018
19.00 Eröffnung mit BERTHOLD ECKER und STEFANIE GERSCH

20.30 MONOLOG – URSULA BREITENFELDER (Prozessbegleiterin und Künstlerin)

21.00 Konzert Duo MAHD — HANNES LÖSCHEL (rhodes) und VOLKMAR KLIEN (computer)

 

 

Sonntag, 15. April 2018
14.00 – 16.00 Workshop DIALOG 2– SICHT UND ABSICHT (14.14 pünktlicher Beginn)

wir bauen eine Wortskulptur aus feministischen Perspektiven – für alle* — mit URSULA BREITENFELDER. Anmeldung erbeten (am Eröffnungsabend oder per mail an atelier@sylviakummer.at)

16.16 Öffnung und Führung durch die Ausstellung

21.00 offizielles Ende

Galerie die Schöne
Kuffnergasse 7
1160 Wien

Im WUK, am 14.10.2017, um 21 Uhr: GenderCrash 12 – Ausweichmanöver,

Es ist wieder Zeit: GenderCrash ist der ekstatische Höhepunkt des Herbstes – abseits der normativen Geschlechtergrenzen. Weil das brut umgebaut wird, weicht GenderCrash auf das WUK aus.
Neue Location = neue Möglichkeiten. Auf zwei vollen Floors gibt es Musik erster Klasse – sowohl live als auch aus der Konserve. 

Live on stage:
EsRap

Die österreichisch/türkische Hip Hopper Enes und Esra von EsRap, nehmen kein Blatt vor den Mund und sind voll von Energie, Fun und dabei hochpolitisch. Rap als Widerstand, als Widerhall von gesellschaftlichem und politischem Engagement, denn Hip-Hop ist mehr als nur Musik, es ist immer auch Botschaft. So sieht das Geschwisterpaar hinter EsRap das eigene Projekt.

Dorian Electra

Singer, song-writer, and filmmaker Dorian Electra creates catchy, queer, electronic-pop with a dark edge. PAPER praised her “high-concept musical productions that beautifully marries great pop music with pertinent cultural narratives” about sexuality and gender.  Electra’s stage performances are highly theatrical, combining dancers, and her gender-bending drag-king persona. She is currently working on her debut EP.

Jay Boogie

Jay Boogie is a recording artist, self-love enthusiast, fighter and activist hailing from Brooklyn, New York with roots in the Dominican Republic and Colombia has taken Hip Hop by the scrotum. Not limiting himself to the title of a rapper he prefers the crown of an MC but is also a mixed media artist in his own right.

An den Decks: Das_Em (klubkrass), MissKlang, Dacid Go8lin (Femme DMC), Daalyjah (Katastrophe), Yassi (homoriental/Mon Ceur Oriental)
Visuals: LOI Visuals, VJ Alkis

Präsentiert von den unvergleichlich-unausweichlichen Hosts Miss Denice Bourbon und Dutzi Ijsenhower, werden alte Bekannte und neue Bekanntschaften für eine heiße Nacht sorgen. Diese Leistungsschau der queeren Kultur startet am 14. Oktober ab 21:00 Uhr. Wann das Ende sein wird? Wissen wir noch nicht. Aber das es unvergesslich wird, bleibt unausweichlich.

Tickets online: https://www.wuk.at/Warenkorb/EventID/71671 oder an der Abendkassa

Im WUK
Währinger Str. 59, 1090 Wien