Spoon_Gender Failure

Dienstag, 13. Mai, 19:00,

Rae Spoon liest aus “First Spring Grass Fire” und “Gender Failure”. Wir freuen uns!

Transgender indie electronica singer-songwriter Rae Spoon has six albums to their credit, including 2012′s I Can’t Keep All of Our Secrets. This first book by Rae (who uses “they” as a pronoun) is a candid, powerful story about a young person growing up queer in a strict Pentecostal family in Alberta.

The narrator attends church events and Billy Graham rallies faithfully with their family before discovering the music that becomes their salvation and means of escape. As their father’s schizophrenia causes their parents’ marriage to unravel, the narrator finds solace and safety in the company of their siblings, in their nascent feelings for a girl at school, and in their growing awareness that they are not the person their parents think they are. With a heart as big as the prairie sky, this is a quietly devastating, heart-wrenching coming-of-age book about escaping dogma, surviving abuse, finding love, and risking everything for acceptance.

Rae Spoon is a transgender musician and author originally from Calgary, Canada. They have been nominated for a Polaris Prize, toured internationally, and released seven solo albums, the most recent being My Prairie Home (2013). Rae is the author of the Lambda Literary Award finalist First Spring Grass Fire and most recently co-authored Gender Failure with Ivan E Coyote (and exploration of how the gender binary fails us all at some point). Their essay “Femme Cowboy” was featured in the anthology Persistence: All Ways Butch and Femme. Rae is the subject of a Canadian National Film Board documentary – musical titled My Prairie Home (2013), which screened at film festivals internationally, including the Sundance 2014 Film Festival. They will be reading from their two most recent books.

Rae Spoon: First Spring Grass Fire
Arsenal Pulp Press
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Rae Spoon/Ivan E. Coyote: Gender Failure
Arsenal Pulp Press 2014   (Lieferbar ab Juni 2014)
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Freitag, 4. April, 19:00,

Wir freuen uns sehr darüber, dass Susanne Scholl bei uns aus ihrem neuen Roman lesen wird!

Emma , Rentnerin in Wien, macht sich so ihre Gedanken über eine Welt, die nicht mehr ist, was sie mal war: Die neue türkische Schwiegertochter ist schwanger, die Enkelin Luzie trägt zu enge Hosen und ihren Ex-Mann Georg hat ein gerechter Schlaganfall niedergestreckt.
Sarema kommt aus Grosny nach Wien. Dass sie noch am Leben ist, hat sie ihrem verzweifelten Mut zu verdanken: Im Tschetschenien-Krieg hat sie alles verloren, Schlepper haben sie und ihren jüngsten Sohn Schamil nach Österreich gebracht. Sarema braucht Asyl, Emma nach einem Unfall Hilfe im Haushalt. Ihre Wege kreuzen sich, Ihre Schicksale verbinden sich.

Wie weit wird Emma gehen, um Sarema zu helfen?

Susanne Scholl: Emma schweigt.
Residenz Verlag 2014

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Diese Veranstaltung wird unterstütz von

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equalitymatters2014

Im Bezirksmuseum Josefstadt am 7.3.,

Equality Matters IV

Lesbische Stimmen weltweit

Josefstadtschauspielerin Hilde Dalik liest anlässlich des Internationalen Frauentags Texte von Melica Beslija, Zanele Muholi, Helga Pankratz, Cristina Peri Rossi, Jeanette Winterson u.a.
Moderation: Ulrike Lunacek

Freitag, 7. März 2014, 19.00 Uhr
Festsaal im Bezirksmuseum Josefstadt
Schmidgasse 18, 1080 Wien

Eine Kooperationsveranstaltung von Frauensolidarität und queeramnesty
Büchertisch von ChickLit!

Bourbon_Cheers!

Freitag, 31. Jänner, 20:00,

Happy Birthday, ChickLit!

Zu unserem zweiten Geburtstag, am 31.1.2014 liest
Denice Bourbon aus ihrem Buch “Cheers!”

(Achtung: ausnahmsweise erst um 20:00)

Denice Bourbon, No. 1 diva of Vienna’s queer avant-garde and notoriously trash-mouthed columnist, tells it all. Yes. – It! All!
From her lesbian awakening, through her years of radical feminist activism, to her current career as a burlesque artist, her stories are as crazy as they are hilarious. Fortunately she can provide plenty of proof, which will stop everyone wondering
whether she has in fact just made everything up.
Well, she hasn’t.
Cheers! is a witty, self-deprecating memoir of true-to-life observations about sex, politics, and (non-)stardom.
This is as fabulous as it gets, darlings!

Denice Bourbon: Cheers! Stories of a Fabulous Queer Femme in Action. Zaglossus 2014

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Freitag, 4. Oktober, 19:00, auch in österreichischer Gebärdensprache,

Tanja Maljartschuk wird bei uns aus ihrem neuen Buch lesen. Wir sind sehr gespannt und freuen uns darauf!

Mutig und aberwitzig: ein Buch, das man nicht vergisst!
Die Welt, in der Lena heranwächst, ist geprägt von Willkür und Gewalt, doch das Mädchen setzt sich zur Wehr – mit Witz, Eigensinn und einer gehörigen Portion Mut. Und sie versucht zu helfen: der Erzieherin im Kindergarten, den herrenlosen Hunden, die an chinesische Restaurants verkauft werden sollen, der Diskuswerferin Wassylyna und ihrer Freundin Hund, der beide Beine abgefroren sind. Auf ihrer Suche nach dem „zufälligen Wunder“ – einer fliegenden Frau, die immer dort auftauchen soll, wo Hilfe am nötigsten ist – gelingt es Lena, sich trotz aller Widrigkeiten zu behaupten.

Tanja Maljartschuk: Biografie eines zufälligen Wunders
Residenz Verlag 2013

Die Lesung findet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Frauen und öffentlichen Dienst statt.
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Dienstag, 24. September, 19:00, auch in österreichischer Gebärdensprache,

Wir freuen uns sehr, dass Ruth Klüger ihre gesammelten Gedichte bei uns präsentieren wird!

Gedichte waren es, so Ruth Klüger, die ihr geholfen haben, den Holocaust zu überleben. Doch nicht nur Gedichte anderer gaben ihr Halt, sondern auch die eigenen, die sie als junges Mädchen in Auschwitz und danach bis in die Gegenwart hinein verfasste, aber kaum veröffentlichte. Nach dem Krieg beschäftigte sie sich als Literaturwissenschaftlerin zunächst mit fremden Texten. Beim Schreiben eigener Lyrik setzte sie sich immer wieder mit Adornos berühmtem Satz “Nach Auschwitz Gedichte zu schreiben ist barbarisch” auseinander, um ihn dann doch achselzuckend beiseitezuschieben. In diesem Band sind nun erstmals Ruth Klügers eigene Gedichte, entstanden zwischen 1944 und heute, versammelt.

Ruth Klüger: Zerreißproben
Zsolnay 2013

Die Lesung findet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Frauen und öffentlichen Dienst statt.
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Dienstag, 17. September, 19:00, auch in österreichischer Gebärdensprache,

Wir freuen uns, bei unserer ersten Lesung nach einer ausgiebigen Sommerpause Claudia  Tondl mit ihrem neuen Buch bei uns begrüßen zu dürfen!

Es ist kein Schaufenster, in dem mehr oder minder lebensechte Puppen angesagte Kleidung präsentieren – hier regt sich etwas. Etwas, das sich unserem Konsumverhalten widersetzt und uns in Gestalt von Meister Propper, einem Häufchen Elend und einem Mann im Liegestuhl den Spiegel vorhält. Doch entdecken Sie selbst, wer hier eigentlich wen betrachtet – Ihr Blick in die Auslage wird sich völlig verändern!
Die erfolgreiche Theaterautorin Claudia Tondl hat mit ihrem ersten Prosabuch eine irrwitzige Liebeserklärung an das Schaufenster von heute vorgelegt.

Claudia Tondl: Fensterfummeln
Edition Atelier 2013

Die Lesung findet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Frauen und öffentlichen Dienst statt.
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Beslija_Sarajevo in der Geliebten

Freitag, 24. Mai, 19:00, auch in österr. Gebärdensprache,

Melica Bešlija  stellt bei uns ihr neues Buch vor. Wir freuen uns darauf!

Bei einem Besuch in ihrer Heimatstadt Sarajevo begegnet die Liebhaberin ihrer Geliebten. Zurück in Wien erkennt sie, dass sich in ihrem Leben etwas Wesentliches verändert hat, ohne genau zu verstehen, was es ist, die Gefühle für ihre Heimat oder für eine Frau, die sie nur einen Abend lang gesehen hat. Immer wieder wird sie nun nach Sarajevo und zur Geliebten zurückkehren. Doch die Tabuisierung der gleichgeschlechtlichen Liebe im Versteckspiel mit der Öffentlichkeit und die Ehe der Geliebten machen eine Beziehung, wie sie es sich wünscht, unmöglich. So pendelt die Liebhaberin zwischen Wien und Sarajevo und entdeckt in ihrer Liebe zu einer Frau die Liebe zu ihrer Heimatstadt: Beide scheinen erreichbar, doch zu beiden wächst die Distanz.

Melica Bešlija: Sarajevo in der Geliebten. 
Edition Atelier 2012

Diese Veranstaltung wird von der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst unterstützt.
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Tiwald_Wahrheit

Freitag, 26. April, 19:00 (auch in Gebärdensprache),

Wir freuen uns sehr, dass Katharina Tiwald ihr neues Buch bei uns vorstellt. Diese Lesung wird in Gebärdensprache gedolmetscht.

Was man seit dem Schüler Gerber weiß – die Schule, Sammelsurium verschiedenster Leben, in ein System gepresst: darunter das „Mädchen G.”, aus gutbürgerlichem Haushalt, Schülerin eines Provinzgymnasiums. Absichtlich namenlos bleibt die junge Heldin dieses Romans, der vom regulierten Leben der Zwölf- bis Fünfzehnjährigen erzählt: von Aufbegehren und Diskussionslust, von der Schärfe der Sinne, den ersten Lieben – und dem Abprallen an einer Wand von leeren Bildern, deren Gesamtheit im Schulsystem als „Bildung” gilt.
„Die Wahrheit ist ein Heer” geht an die Wurzeln eines Scheiterns und blickt hinter die Fassaden satter Routine, bringt Charaktere, die in ihrem Tätersein auch immer das frühere Opfersein spiegeln, und entfaltet die Landschaft bürgerlicher Bedingtheiten mit Fokus auf dem Biotop Schule.
Nietzsche meinte, die Wahrheit sei ein Heer von Metaphern. Demgemäß arbeitet der Roman mit Lust am sprachlichen Experiment und Respekt vor seinen Figuren an dem großen Fächer an Ursachen, die zu den Ereignissen der letzten Seite führen.

Die Wahrheit ist ein Heer.
208 Seiten, Styria 2012

Diese Veranstaltung wird von der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst unterstützt.
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Frauenliebe

Freitag, 5. April 2013, 19:00,

Hilde Schmölzer liest aus “Frauenliebe. Berühmte weibliche Liebespaare der Geschichte.”

Frauen haben einander zu allen Zeiten geliebt, sie haben einander begehrt, und sie haben auch sexuell miteinander verkehrt. Doch wurde Frauenliebe je nach Epoche unterschiedlich bewertet. Während sie im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit mit dem Tod bestraft werden konnten, waren Frauenfreundschaften in der Romantik nicht nur toleriert, sondern gesellschaftlich teilweise gut angesehen. Gegen Ende des 19. und im 20. Jahrhundert hingegen setzte sich unter dem Einfluss einer neuen Wissenschaft, der Psychiatrie, die Theorie von einer ererbten Abnormalität durch, die jetzt zwar weniger strafwürdig schien, dafür aber geächtet war.
Sieben berühmte Frauenpaare aus verschiedenen Epochen werden in dem Buch beschrieben; wie sie gelebt, wie sie geliebt haben, in welche Zeit sie eingebunden waren, wie die Gesellschaft auf ihre Beziehung reagiert hat und wie sie sich selbst damit zurecht gefunden haben. Das Zeitalter der Romantik ist durch das Paar Bettine Brentano und Karoline von Günderrode vertreten, auch George Sand und Marie Dorval fallen noch in diese Zeit. Die Vertreterinnen der ersten österreichischen Frauenbewegung, Auguste Fickert und Ida Baumann, konnten hingegen nur noch zum Teil von der Toleranz profitierten, die diesen “romantischen Freundschaften” entgegengebracht wurde. Virginia Woolf, vor allem aber Vita Sackville-West standen bereits unter dem Einfluss der Sexualwissenschaftler. Berühmtheiten wie Gertrude Stein und mit ihr Alice B. Toklas schafften es, sich zu ihren Neigungen zu bekennen und sich gleichzeitig von der anrüchigen Aura eines lesbischen Paares weitgehend zu befreien, wobei die Anspielungen auf sexuelle Freuden mit der Partnerin in Steins Texten verschlüsselt sind und von Stein-Experten vielfach erst nach ihrem Tod enträtselt wurden. Anna Freud und Dorothy Burlingham hingegen, die in einer über fünzigjährigen Beziehung wie ein Ehepaar zusammen lebten, haben eine lesbische Beziehung immer energisch bestritten, was mit dem ungeheuren Druck, unter dem die Tochter des berühmten Sigmund Freud gestanden ist, erklärt werden kann und nur Vermutungen zulässt.
Hilde Schmölzers Doppelbiographien erzählen über Glück und Unglück, Liebe, Begehren und Streit, über Konflikte, gegenseitigen Beistand, ein gemeinsames Leben und die jeweiligen historischen Zusammenhänge. Die Autorin hat ein kulturgeschichtliches Buch über oft verdrängte Frauenbeziehungen geschrieben.

Frauenliebe. Berühmte weibliche Liebespaare der Geschichte.
240 Seiten, Promedia 2009

Diese Veranstaltung wird von der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst unterstützt.

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