Etz_Alles nach Plan

Freitag, 27. November, 19:00,

Elisabeth Etz präsentiert bei uns ihren neuen Roman!

Anna ist sechzehn und findet sich selbst alles andere als normal: Sie raucht nicht, trinkt nicht, schwänzt nie die Schule und verliebt war sie auch noch nie. Sogar ihre Eltern freuen sich jedes Mal darüber, wenn Anna ein wenig aus der Rolle fällt. Also schreibt Anna am Silvesterabend eine To-do-Liste für das nächste Jahr. Sieben Dinge, von denen alle sagen, dass sie zu Annas Alter dazugehören, stehen darauf und sollen nun einer nach dem anderen abgehakt werden.
Mit Entschlossenheit und scharfsinnigem Witz macht Anna sich ans Werk und merkt nach und nach, dass das, was angeblich genau richtig für sie sein soll, sich gar nicht so anfühlt, wie alle behaupten. Sie verliebt sich in Mona, die coole Sängerin einer Punkband, die Anna zwar ihren ersten Kuss beschert, aber ansonsten nur dann auftaucht, wenn es ihr passt. Nach dem freudig bejubelten Coming-out wird die beste Freundin sauer, weil Anna nicht sicher ist, ob sie nicht doch eher in Ivan, den neuen Mitschüler, verliebt ist. Und da alle immer sagen, dass Verliebtsein mit Pauken und Trompeten einhergeht, fällt Anna zuerst gar nicht auf, dass Silvie ihr irgendwie auch nicht aus dem Kopf geht.

Elisabeth Etz: Alles nach Plan.
Zaglossus 2015

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JanaUndMaria

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19:00,

Jana Volkmann und Maria Seisenbacher präsentieren ihre neuen Bücher!

Ruhig sitzen mit festen Schuhen
Im Mittelpunkt des Gedichtbandes steht eine aus Japan stammende Frau, die an Alzheimer erkrankt ist. Ruhig sitzen mit festen Schuhen zeigt die Krankheit von verschiedenen Seiten und Perspektiven. So stehen nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen im Mittelpunkt, sondern auch die Verwandlung von Körper und Geist.
Mit wenigen Worten und ohne Pathos zeichnet Maria Seisenbacher Erlebnisse, Gedanken und Momente, die in eine andere Welt führen.

Maria Seisenbacher: Ruhig sitzen mit festen Schuhen. Gedichte
80 Seiten
14,95 Euro
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Das Zeichen für Regen
Als Irene von Berlin nach Kyōto zieht, um als Zimmermädchen in einem Hotel zu arbeiten, fühlt sie sich sofort angekommen. Dass sie die Sprache kaum versteht, ist ihr gar nicht so unrecht. Doch dann lernt sie einen der Hotelgäste etwas besser kennen, als es sich für ein Zimmermädchen gehört. Allmählich verliert sie die Kontrolle über ihr neues Leben – und der Mann aus Zimmer 1009 dringt immer tiefer in ihren Alltag vor.
Jana Volkmanns Protagonistin tut das, was sich viele Menschen ihrer Gene­ration insgeheim wünschen: alles hinter sich lassen und in einer fremden Kultur neu anfangen.

Jana Volkmann: Das Zeichen für Regen.
208 Seiten
19,95 Euro
erscheint im September!
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Lilly Axster, am 4. September um 19:00 im ChickLit,

Die Lesung mit Lilly Axster gibt Einblick in einen Entstehungsprozess, woraus vielleicht einmal ein Roman werden könnte. Sie begibt sich darin auf die Spurensuche nach ihren eigenen Kinderbuchheld_innen: nur sind die Rote Zora, der Kleine Prinz, Pippi Langstrumpf & Co mittlerweile in die Jahre gekommen. Schulen sind nach ihnen benannt, Politiker_innen zitieren sie, wann immer sie eine herzwärmende Prinzenweisheit brauchen, Leser_innen verwehren sich gegen Pippis Rassismen, und wieso wird Momo eigentlich ganz alleine und hinter verschlossenen Türen in das Geheimnis des Meister Hora eingeweiht? Eingriffe in bestehende Texte und die Diskussion darum (einigen vielleicht bekannt aus den sehr kontroversen Debatten rund um nachträgliche Änderungen in Büchern von Astrid Lindgren und Otfried Preussler) sind eine der vielen Achsen, entlang derer sie schreibt und an diesem Abend vorliest.
In der Buchhandlung Chicklit wird sie Versatzstücken vorstellen und sich danach im gemeinsamen Gespräch mit ihrem Publikum auf die Suche begeben, wie es (mit nachträglichen Änderungen und mit dem Roman) weitergehen könnte.

Die Lesung ist Teil der Nachwuchskonferenz “DINN_A* – Normen, Normierungsprozesse und deren Brüche in Narrativen und Disziplinen”, die vom 03. bis 05. September 2015 in Wien statt findet. Weitere Infos zur Konferenz findet ihr auf: https://dinnakonferenz.wordpress.com/cfp/

Klemm_Aberland

In “Das Dorf” am 20.03.15, 20:00,

ABERLAND – Gertraud Klemm liest aus ihrem neuen Buch

Elisabeth, 58, versucht würdevoll zu altern. Ihr gutbürgerliches Leben ist charakterisiert durch das, was sie alles nicht getan hat: sie hat nicht studiert und nicht gearbeitet, sie hat ihre Kinder nicht vernachlässigt und ihren Mann nicht betrogen. Und sie beobachtet ihre Tochter Franziska, 35, die mit den Anforderungen der Gesellschaft an ihre Mutterrolle hadert und die theoretische Gleichberechtigung von Mann und Frau im Alltag nicht einlösen kann. Gertraud Klemm, die mit einem Kapitel aus diesem Roman im Juni den Ingeborg Bachmann-Publikumspreis in Klagenfurt gewann, schildert eine gesellschaftliche Situation, in der mit viel »ja – aber« die wichtigen Entscheidungen verschoben und verhindert werden, und ihr Blick auf die Lage ist gnadenlos, bissig und (aus Verzweiflung?) wahnsinnig komisch.
In der ZDF-Literatursendung “Auf dem blauen Sofa” v. 13.3.2015 wird die Schriftstellerin mit Elfriede Jelinek, Marlene Streeruwitz und Thomas Bernhard in eine Linie gestellt.

Das Dorf

Obere Viaduktgasse 2, 1030 Wien
Freie Spende
Mössmer_Die Sprachlosigkeit der Fische

Donnerstag, 26. März, 19:00,

Margit Mössmer liest aus ihrem neuen Roman:

Wir begegnen ihr als Au-pair-Mädchen in London, auf Sommerfrische in Bad Aussee oder als alte Dame in Ecuador. Wir beobachten ihren Alltag, sind bei großen Ereignissen dabei und folgen ihr auf fantastische Reisen. Sie ist Gerda, eine Frau, die immer schon dagewesen zu sein scheint und überall zugleich sein kann. Erzählt werden ihre Geschichten vom ecuadorianischen Arzt Jorge Oswaldo Muñoz, dem es sichtlich Freude bereitet, das eine oder andere absurde Detail einfließen zu lassen.
Ein unglaublich amüsantes Buch, das mit viel Charme und Verve zeigt, dass irgendwie alles möglich sein kann.

Margit Mössmer: Die Sprachlosigkeit der Fische. Edition Atelier 2015
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Fessel_Bronko

Dienstag, 24. Februar 2015, 19:00,

Karen-Susan Fessel präsentiert ihren neuesten Roman! Wir freuen uns darauf!

Bronko ist nicht gerade eine Schönheit, aber darauf kommt es ja schließlich nicht an. Bei ihrer Mutter hat er es auf jeden Fall besser als im Gnadenhof, findet Mai-Britt. So nimmt sie ihn kurzerhand mit. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen, nicht nur für Bronko und die skeptische Mutter, sondern auch für Mai-Britt selbst. Denn dank Bronko steht sie kurz darauf einer außergewöhnlichen Frau gegenüber. Mai-Britt muss sie unbedingt wiedersehen und begibt sich auf eine turbulente Reise in die Schweiz. Allerdings nicht allein …

Karen-Susan Fessel: Bronko, meine Frau Mutter und ich.
Querverlag 2014

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Emma Adler

Freitag, 28. November 2014, 19:00,

Eva Geber hat Emma Adlers “Die berühmten Frauen der französischen Revolution 1789-1795” neu herausgegeben und mit einem ausführlichen Nachwort versehen. Bei uns stellt sie es vor und wir freuen uns darauf!

Emma Adlers Opus Magnum »Die berühmten Frauen der französischen Revolution 1789 – 1795« erschien 1906 und stellt eine Pionierarbeit der Frauengeschichtsschreibung dar. Vorurteilsfrei widmet Emma Adler sich den Frauen jeglicher revolutionärer Richtung, weshalb sich Charlotte Corday, die Marat erstach, ebenso darin findet, wie Olympe de Gouges mit ihrer Deklaration der Rechte der Frauen. »Die Gleichheit vor dem Schafott war die einzige, die die Revolution für die Frauen wirklich festgestellt hat«, stellt Adler nüchtern fest. Ihr Mann, Viktor Adler, der Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs, kritisierte das Buch hart: »? allen Respekt vor der Arbeit – aber, so viel ich sehe, ist es erzreaktionär«. Er überlegt ironisch, sich öffentlich von ihr zu distanzieren, »sonst bringen sie mich noch auf die Guillotine, gegen die du eine gänzlich unbegründete Abneigung hast«.
Diese Kostbarkeit einer Würdigung von zehn Frauen, die in der Geburtsstunde der Zivilgesellschaft bereit waren, ihr Leben für die revolutionären Ideale aufs Spiel zu setzen, liegt nun nach über 100 Jahren wieder vor. Eva Geber hat es durchgesehen und ein Nachwort über Leben und Werk Emma Adlers hinzugefügt.

Emma Adler: Die berühmten Frauen der französischen Revolution. herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Eva Geber. Mandelbaum 2014

Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte einfach bei uns melden!

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Kegele_Bei Schlechtwetter..

Freitag, 14. November 2014, 19:00,

Die Publikumspreisträgerin beim letztjährigen Bachmann-Wettbewerb, Nadine Kegele, liest bei uns aus ihrem Roman “Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause”.

Nadine Kegele hat die seltene Gabe, Poesie und Komik zu verknüpfen. Nach ihrem Erzähldebüt Annalieder legt die österreichische Autorin nun ihren Debütroman vor. In “Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause” ist nicht nur das Wetter existenziell, auch die Leben der in bunten Farben schillernden Figuren sind es.
Nora bringt einen Hund um und vielleicht war es Mord. Die Füchsin füttert Blutegel, wenn sie nicht gerade Yoga macht. Vera ist Comic-Heldin im eigenen Sektimperium. Und Ruth eine Lesbe, die ein Kind will, Geschlecht egal, Hauptsache kein Junge und kein Mädchen. Und während die Freundinnen ein Leben versuchen, das sich nicht bloß gut anfühlt, sondern auch gut ist, liegt eine Mutter im Koma und stirbt hoffentlich, wenn es nach ihrer Tochter geht.
Nadine Kegeles Romandebüt ist bereits vor Erscheinen preisgekrönt: Für eine Arbeitsfassung erhielt die Autorin 2013 den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause beschreibt das Leben in Worten, so unglaublich treffend, als wären sie für Nadine Kegele erfunden worden.

Nadine Kegele: Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause.
Czernin 2014

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joensson fischfang

Donnerstag, 6. November 2014, 19:00,

Cornelia Jönsson reist aus Berlin an, um uns aus ihren polyamoren und queeren Liebesgeschichten vorzulesen!

Geschichten über junge Großstadtmenschen, die miteinander in Beziehung stehen, sexuell, in Liebe, in Abhängigkeit. Sie sind lesbisch, hetero oder bisexuell, in einigen Geschichten erleben Frauen, die in heterosexuellen Beziehungen stecken, das erste Mal Sex mit anderen Frauen. Sie lieben eine/n oder lieben viele, streiten sich, schlafen miteinander. Teils spielen die Erzählungen im Fantasyambiente, so treiben auch Nixen und Vampirinnen ihr Unwesen. Sie können die Dramen des Begehrens verschärft und mörderischer ausspielen.
Jönsson schreibt hart, schonungslos und unbarmherzig, manchmal wirken ihre Sätze wie atemlose Spoken-Word Performances. Doch unter der Härte der Sprache, hinter den manches Mal brutalen Handllungssträngen ist immer wieder eins zu erahnen: die Liebe. Sie zeigt sich in vielen Varianten, im Scheitern, im Glück, in ihrer Zartheit und Verletzlichkeit, selbst in einer schmierigen Bahnhofskneipe morgens um fünf, nach durchwachter Nacht und endlosem Streit.
(Konkursbuch)

Cornelia Jönsson: Fischfang.
Konkursbuch 2013

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Hundegger_Wie ein Mensch

In der Frauenhetz am 21.11.2014, 19:00,

wie ein mensch der umdreht geht –
dantes läuterungen reloaded

Lesung mit Barbara Hundegger

Als eine der versiertesten Lyrikerinnen Österreichs hat Barbara Hundegger sich in Sprache und Bilder von Dante Alighieris Fegefeuer/Läuterungen gestürzt. Kunstvoll verwebt Hundegger die Themen, Gefühls- und Denkwelten des großen europäischen Dichters in eine moderne lyrische Auseinandersetzung und geleitet ihre LeserInnen durch ein Fegefeuer unserer Zeit. Fragend und kritisch, unpathetisch und emanzipatorisch zeigt die Lyrikerin in ihrer Reise durch Dantes Reich, wie viel aktuelle gesellschaftspolitische Brisanz in der „Göttlichen Komödie“ steckt – vom Raubrittertum der so genannten Eliten bis zur Vernutzung der Liebe im Kalkül. Dabei beherrscht sie es wie keine andere, mit allen sprachlichen Mitteln und Techniken von Fortschreibung, Montage, Widerspruch und Fokussierung Verse von größter atmosphärischer Dichte zu erzeugen, die vielgestaltig nachhallen.
Barbara Hundegger hat mit ihrem neuen Zyklus konzentrierte und gleichermaßen berührende Lyrik geschaffen, die das faszinierend Moderne und Gegenwärtige von Gedichten erfahrbar machen.

Barbara Hundegger, geboren 1963 in Hall in Tirol, lebt als freie Schriftstellerin in Innsbruck. Mehrere Jahre Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in Innsbruck und Wien; langjähriges Engagement in der Autonomen Frauenbewegung; berufliche Tätigkeit als Korrektorin, Lektorin und Redakteurin; Lektorin am Institut für Sprachkunst/Universität für Angewandte Kunst/Wien. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. Reinhard-Priessnitz-Preis (1999), Christine-Lavant-Lyrikpreis (2003), Outstanding Artist Award für Literatur (2011). Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt die Gedichtbände rom sehen und (2006) und schreibennichtschreiben (2009).

Moderation: Gerlinde Mauerer

Frauenhetz – Feministische Bildung, Kultur und Politik
1030 Wien, Untere Weißgerberstrasse 41
Veranstaltung für Frauen