schmidt

Freitag, 2. Dezember 2016, 19:00,

Almut Tina Schmidt liest aus ihrem neuen Roman »Zeitverschiebung«.

Eine Liebesgeschichte: Die Ich-Erzählerin fährt zu einer Hochzeit, lernt den Ex-Freund der Braut kennen, verliert ihn wieder aus den Augen, doch dann – nein, was dann passiert, wird nicht verraten, auch wenn die Erzählerin sich selbst durchaus gerne vorgreift, vor und zurück springt, quer durch die Zeitebenen, immer im Schatten von Jack Kerouacs ereignisreicherem Leben. Über den schreibt sie ihre Diplomarbeit; und immerhin fühlt sich der Termindruck kurz vorm Abgabedatum nach Ausnahmezustand und Abenteuer an – so dass sie darüber beinahe versäumt, was ihr wenig aufregendes, aber umso hektischeres Leben doch an Erfahrungen und Begegnungen zu bieten hat. Neben prekären Jobs und wild gemischten Gefühlen in verschiedenen Freundschafts- und Familienkonstellationen gibt es auch für sie das Glück des richtigen Moments.

Selbstironisch zelebriert die Erzählerin ihre Sehnsucht nach den großen Geschichten, nach dem wirklichen Leben – bekannt aus Film, Funk, Fernsehen, Literatur und Internet –, während sich das Hier und Jetzt oft genug als unspektakulär erweist. Sie ist bestens vernetzt und stets aktuell darüber informiert, was es alles zu verpassen gibt; als chronische Zuspätkommerin weiß sie, dass das Wesentliche längst vorbei ist, aber im Nachhinein alles auch anders aussehen kann.

Almut Tina Schmidt
Zeitverschiebung
Droschl 2016

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Die Veranstaltung findet in Kooperation mit WeiberDiwan –  die feminitische Rezensionszeitschrift statt.
www.weiberdiwan.at


*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***

Alvir_Kein Meer

Freitag, 15. April 2016, 19:00,

Olja Alvir liest aus ihrem neuen Roman!

Als Kind ist Lara Voljić mit ihren Eltern vor dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien geflohen. Heute schreibt sie provokant und schonungslos in ihrem Beauty-Blog gegen die sterile Ästhetik der Mode- und Schönheitsindustrie an und gibt Tipps zu Intim-Waxing genauso wie zur richtigen Hautpflege nach dem Ritzen.
Als sie das Tagebuch ihres verstorbenen Großvaters findet, liest sie darin über den vermeintlichen Heldentod ihres Onkels den Satz: „Es sollte so aussehen, als sei er im Kampf umgekommen und nicht durch Folter.” Also macht Lara sich auf, um herauszufinden, was mit ihrem Onkel zwanzig Jahre zuvor passiert ist.
Zu jung, um das Recht zu haben, vom Krieg traumatisiert zu sein, aber auch zu alt, um nichts mehr damit zu tun zu haben – Olja Alvir fügt Laras Reise zu einer Collage aus Texten zusammen, die zwischen bitteren Erkenntnissen und amüsierten Beobachtungen pendeln.
„Meer, du Arschloch, was träume ich auch noch von dir.”

Olja Alvir: Kein Meer
Zaglossus 2015

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Kramer_ Am Ende der Welt

Mittwoch, 9. März 2016, 19:00,

Irmgard Kramer stellt bei uns ihr neues Jugendbuch vor!

Es war so verlockend: Die Möglichkeit, in eine fremde Rolle zu schlüpfen, lag direkt vor mir. Ich brauchte nur zuzugreifen.
Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen.

Irmgard Kramer: Am Ende der Welt traf ich Noah.
Loewe 2015

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Etz_Alles nach Plan

Freitag, 27. November, 19:00,

Elisabeth Etz präsentiert bei uns ihren neuen Roman!

Anna ist sechzehn und findet sich selbst alles andere als normal: Sie raucht nicht, trinkt nicht, schwänzt nie die Schule und verliebt war sie auch noch nie. Sogar ihre Eltern freuen sich jedes Mal darüber, wenn Anna ein wenig aus der Rolle fällt. Also schreibt Anna am Silvesterabend eine To-do-Liste für das nächste Jahr. Sieben Dinge, von denen alle sagen, dass sie zu Annas Alter dazugehören, stehen darauf und sollen nun einer nach dem anderen abgehakt werden.
Mit Entschlossenheit und scharfsinnigem Witz macht Anna sich ans Werk und merkt nach und nach, dass das, was angeblich genau richtig für sie sein soll, sich gar nicht so anfühlt, wie alle behaupten. Sie verliebt sich in Mona, die coole Sängerin einer Punkband, die Anna zwar ihren ersten Kuss beschert, aber ansonsten nur dann auftaucht, wenn es ihr passt. Nach dem freudig bejubelten Coming-out wird die beste Freundin sauer, weil Anna nicht sicher ist, ob sie nicht doch eher in Ivan, den neuen Mitschüler, verliebt ist. Und da alle immer sagen, dass Verliebtsein mit Pauken und Trompeten einhergeht, fällt Anna zuerst gar nicht auf, dass Silvie ihr irgendwie auch nicht aus dem Kopf geht.

Elisabeth Etz: Alles nach Plan.
Zaglossus 2015

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JanaUndMaria

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19:00,

Jana Volkmann und Maria Seisenbacher präsentieren ihre neuen Bücher!

Ruhig sitzen mit festen Schuhen
Im Mittelpunkt des Gedichtbandes steht eine aus Japan stammende Frau, die an Alzheimer erkrankt ist. Ruhig sitzen mit festen Schuhen zeigt die Krankheit von verschiedenen Seiten und Perspektiven. So stehen nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen im Mittelpunkt, sondern auch die Verwandlung von Körper und Geist.
Mit wenigen Worten und ohne Pathos zeichnet Maria Seisenbacher Erlebnisse, Gedanken und Momente, die in eine andere Welt führen.

Maria Seisenbacher: Ruhig sitzen mit festen Schuhen. Gedichte
80 Seiten
14,95 Euro
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Das Zeichen für Regen
Als Irene von Berlin nach Kyōto zieht, um als Zimmermädchen in einem Hotel zu arbeiten, fühlt sie sich sofort angekommen. Dass sie die Sprache kaum versteht, ist ihr gar nicht so unrecht. Doch dann lernt sie einen der Hotelgäste etwas besser kennen, als es sich für ein Zimmermädchen gehört. Allmählich verliert sie die Kontrolle über ihr neues Leben – und der Mann aus Zimmer 1009 dringt immer tiefer in ihren Alltag vor.
Jana Volkmanns Protagonistin tut das, was sich viele Menschen ihrer Gene­ration insgeheim wünschen: alles hinter sich lassen und in einer fremden Kultur neu anfangen.

Jana Volkmann: Das Zeichen für Regen.
208 Seiten
19,95 Euro
erscheint im September!
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Lilly Axster, am 4. September um 19:00 im ChickLit,

Die Lesung mit Lilly Axster gibt Einblick in einen Entstehungsprozess, woraus vielleicht einmal ein Roman werden könnte. Sie begibt sich darin auf die Spurensuche nach ihren eigenen Kinderbuchheld_innen: nur sind die Rote Zora, der Kleine Prinz, Pippi Langstrumpf & Co mittlerweile in die Jahre gekommen. Schulen sind nach ihnen benannt, Politiker_innen zitieren sie, wann immer sie eine herzwärmende Prinzenweisheit brauchen, Leser_innen verwehren sich gegen Pippis Rassismen, und wieso wird Momo eigentlich ganz alleine und hinter verschlossenen Türen in das Geheimnis des Meister Hora eingeweiht? Eingriffe in bestehende Texte und die Diskussion darum (einigen vielleicht bekannt aus den sehr kontroversen Debatten rund um nachträgliche Änderungen in Büchern von Astrid Lindgren und Otfried Preussler) sind eine der vielen Achsen, entlang derer sie schreibt und an diesem Abend vorliest.
In der Buchhandlung Chicklit wird sie Versatzstücken vorstellen und sich danach im gemeinsamen Gespräch mit ihrem Publikum auf die Suche begeben, wie es (mit nachträglichen Änderungen und mit dem Roman) weitergehen könnte.

Die Lesung ist Teil der Nachwuchskonferenz “DINN_A* – Normen, Normierungsprozesse und deren Brüche in Narrativen und Disziplinen”, die vom 03. bis 05. September 2015 in Wien statt findet. Weitere Infos zur Konferenz findet ihr auf: https://dinnakonferenz.wordpress.com/cfp/

Suchy_Litanei

Donnerstag, 23. April 2015, 19:00,

Irene Suchy liest aus ihren Gedichten:

Ich wurde beobachtet statt geliebt.
Ich übernahm, weil ich nicht wusste,
mich zu lieben, mich zu beobachten.
Ich übernahm meinen
Beobachtungsposten.

Ich wurde meine Beobachterin:
genauso hart, untröstlich,
gnadenlos, böse, jähzornig,
meine Fehler mir heimzahlend.

Ich wurde, was meine Mutter mir war:
ich war mir mehr böse als ihr.

Irene Suchy: Litanei gottloser Gebete.
Bibliothek der Provinz 2013

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Klemm_Aberland

In “Das Dorf” am 20.03.15, 20:00,

ABERLAND – Gertraud Klemm liest aus ihrem neuen Buch

Elisabeth, 58, versucht würdevoll zu altern. Ihr gutbürgerliches Leben ist charakterisiert durch das, was sie alles nicht getan hat: sie hat nicht studiert und nicht gearbeitet, sie hat ihre Kinder nicht vernachlässigt und ihren Mann nicht betrogen. Und sie beobachtet ihre Tochter Franziska, 35, die mit den Anforderungen der Gesellschaft an ihre Mutterrolle hadert und die theoretische Gleichberechtigung von Mann und Frau im Alltag nicht einlösen kann. Gertraud Klemm, die mit einem Kapitel aus diesem Roman im Juni den Ingeborg Bachmann-Publikumspreis in Klagenfurt gewann, schildert eine gesellschaftliche Situation, in der mit viel »ja – aber« die wichtigen Entscheidungen verschoben und verhindert werden, und ihr Blick auf die Lage ist gnadenlos, bissig und (aus Verzweiflung?) wahnsinnig komisch.
In der ZDF-Literatursendung “Auf dem blauen Sofa” v. 13.3.2015 wird die Schriftstellerin mit Elfriede Jelinek, Marlene Streeruwitz und Thomas Bernhard in eine Linie gestellt.

Das Dorf

Obere Viaduktgasse 2, 1030 Wien
Freie Spende
Mössmer_Die Sprachlosigkeit der Fische

Donnerstag, 26. März, 19:00,

Margit Mössmer liest aus ihrem neuen Roman:

Wir begegnen ihr als Au-pair-Mädchen in London, auf Sommerfrische in Bad Aussee oder als alte Dame in Ecuador. Wir beobachten ihren Alltag, sind bei großen Ereignissen dabei und folgen ihr auf fantastische Reisen. Sie ist Gerda, eine Frau, die immer schon dagewesen zu sein scheint und überall zugleich sein kann. Erzählt werden ihre Geschichten vom ecuadorianischen Arzt Jorge Oswaldo Muñoz, dem es sichtlich Freude bereitet, das eine oder andere absurde Detail einfließen zu lassen.
Ein unglaublich amüsantes Buch, das mit viel Charme und Verve zeigt, dass irgendwie alles möglich sein kann.

Margit Mössmer: Die Sprachlosigkeit der Fische. Edition Atelier 2015
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Fessel_Bronko

Dienstag, 24. Februar 2015, 19:00,

Karen-Susan Fessel präsentiert ihren neuesten Roman! Wir freuen uns darauf!

Bronko ist nicht gerade eine Schönheit, aber darauf kommt es ja schließlich nicht an. Bei ihrer Mutter hat er es auf jeden Fall besser als im Gnadenhof, findet Mai-Britt. So nimmt sie ihn kurzerhand mit. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen, nicht nur für Bronko und die skeptische Mutter, sondern auch für Mai-Britt selbst. Denn dank Bronko steht sie kurz darauf einer außergewöhnlichen Frau gegenüber. Mai-Britt muss sie unbedingt wiedersehen und begibt sich auf eine turbulente Reise in die Schweiz. Allerdings nicht allein …

Karen-Susan Fessel: Bronko, meine Frau Mutter und ich.
Querverlag 2014

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