Alle Veranstaltungen finden, außer wenn anders angegeben, in der Buchhandlung ChickLit statt. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 27. November, 19:00,

Elisabeth Etz präsentiert bei uns ihren neuen Roman!

Anna ist sechzehn und findet sich selbst alles andere als normal: Sie raucht nicht, trinkt nicht, schwänzt nie die Schule und verliebt war sie auch noch nie. Sogar ihre Eltern freuen sich jedes Mal darüber, wenn Anna ein wenig aus der Rolle fällt. Also schreibt Anna am Silvesterabend eine To-do-Liste für das nächste Jahr. Sieben Dinge, von denen alle sagen, dass sie zu Annas Alter dazugehören, stehen darauf und sollen nun einer nach dem anderen abgehakt werden.
Mit Entschlossenheit und scharfsinnigem Witz macht Anna sich ans Werk und merkt nach und nach, dass das, was angeblich genau richtig für sie sein soll, sich gar nicht so anfühlt, wie alle behaupten. Sie verliebt sich in Mona, die coole Sängerin einer Punkband, die Anna zwar ihren ersten Kuss beschert, aber ansonsten nur dann auftaucht, wenn es ihr passt. Nach dem freudig bejubelten Coming-out wird die beste Freundin sauer, weil Anna nicht sicher ist, ob sie nicht doch eher in Ivan, den neuen Mitschüler, verliebt ist. Und da alle immer sagen, dass Verliebtsein mit Pauken und Trompeten einhergeht, fällt Anna zuerst gar nicht auf, dass Silvie ihr irgendwie auch nicht aus dem Kopf geht.

Elisabeth Etz: Alles nach Plan.
Zaglossus 2015

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Freitag, 4. Dezember 19:00,

Bärbel Danneberg im Gespräch mit Lisbeth N. Trallori

ÜBER IHR NEUES BUCH „Der Körper als Ware. Feministische Interventionen“
Darin geht Lisbeth N. Trallori den Interessen nach, die zur „Landnahme“ des weiblichen Körpers führten. Wie tiefgreifend in der Transformation menschlicher Körperlichkeit grundlegende Regulativa von Herrschaft, Macht und Geschlechterpolitik eingelassen sind, lässt sich anhand der einzelnen Textabschnitte nachvollziehen, die in unterschiedlichen Zeiträumen und Kontexten entstanden sind.
„Der Körper als Ware“ ist eine Streitschrift wider die Ausbeutung, totale Liberalisierung und Ökonomisierung menschlicher Körper.

Am Akkordeon: Maren Rahmann

Lisbeth N. Trallori: Der Körper als Ware. Feministische Interventionen.
Mandelbaum 2015

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Freitag, 13. November, 19:00,

Rubia Salgado präsentiert ihr neues Buch:

Der Kampf um Anerkennung, das Wissen um Unterwerfung, die Umarbeitung der Anrufungen, die Fragen nach widerständiger Handlungsfähigkeit, das Annehmen einer strategischen Identität als Ausgangsbasis der politischen Artikulation und das Abtasten der Grenzen eines (selbst)proklamierten strategischen Essenzialismus, das Ringen um Protagonismus und seine möglichen Definitionen und Austragungen, das Zelebrieren einer anthropophagischen Haltung und das Hinterfragen dieses Konzeptes, der Horizont der gegenhegemonialen Wissensproduktion und der Kulturarbeit abseits multikulturalistischer Konzepte und Praxen, das Sich-Widersprechen, das transformative Aneignen der hegemonialen Sprache, das Betrachten von Sprache als realitätskonstituierend, das Befragen des Lehrens der hegemonialen Sprache als Zurichtung. Die Bemühung um ein Sprechen und ein Handeln im Widerstand und im Dissens zur herrschenden Selbstverständlichkeit der Diskriminierungen. Ein Schreiben im Kollektiv verortet, eingebettet, eingerahmt. Fragen, Nachdenken und eroberte Perspektiven aus dem Denken und Handeln in einer Selbstorganisation.

Das Buch versammelt eine Auswahl von Texten, die in den letzten 20 Jahren von Rubia Salgado als maiz Frau* verfasst wurden: Noch nicht veröffentlichte literarische Texte der Autor_in stellen einen Zwischenraum im Buch her. Das Private, das unaufhörlich politisch bleibt, und die öffentlichen politischen Positionierungen durchgehend verschränkt: Verletzlichkeit und Widerstand.

 
*** Bei Bedarf nach Dolmetschung in ÖGS, bitte bei uns melden! ***

 
Rubia Salgado/ maiz: Aus der Praxis im Dissens.
transversal texts, September 2015

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Leider Abgesagt!

 

Leider musste Paula Bomer ihre Lesereise nach Wien aus familiären Gründen absagen! Daher kann die Lesung am 2.11. nicht stattfinden.

 

Paula Bomer: Neun Monate
288 Seiten
22,60 Euro

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19:00,

Jana Volkmann und Maria Seisenbacher präsentieren ihre neuen Bücher!

Ruhig sitzen mit festen Schuhen
Im Mittelpunkt des Gedichtbandes steht eine aus Japan stammende Frau, die an Alzheimer erkrankt ist. Ruhig sitzen mit festen Schuhen zeigt die Krankheit von verschiedenen Seiten und Perspektiven. So stehen nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen im Mittelpunkt, sondern auch die Verwandlung von Körper und Geist.
Mit wenigen Worten und ohne Pathos zeichnet Maria Seisenbacher Erlebnisse, Gedanken und Momente, die in eine andere Welt führen.

Maria Seisenbacher: Ruhig sitzen mit festen Schuhen. Gedichte
80 Seiten
14,95 Euro
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Das Zeichen für Regen
Als Irene von Berlin nach Kyōto zieht, um als Zimmermädchen in einem Hotel zu arbeiten, fühlt sie sich sofort angekommen. Dass sie die Sprache kaum versteht, ist ihr gar nicht so unrecht. Doch dann lernt sie einen der Hotelgäste etwas besser kennen, als es sich für ein Zimmermädchen gehört. Allmählich verliert sie die Kontrolle über ihr neues Leben – und der Mann aus Zimmer 1009 dringt immer tiefer in ihren Alltag vor.
Jana Volkmanns Protagonistin tut das, was sich viele Menschen ihrer Gene­ration insgeheim wünschen: alles hinter sich lassen und in einer fremden Kultur neu anfangen.

Jana Volkmann: Das Zeichen für Regen.
208 Seiten
19,95 Euro
erscheint im September!
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Freitag, 12. Juni 2015, 19:00, auch in ÖGS,

was bedeutet es, als Schwarze person zu studieren und karriere zu machen in einem durch und durch weißen hochschulsystem? wie kann ich mich einschreiben in diese strukturen und wie kann ich sie verändern?
rassismus als realität in deutschland anzuerkennen, ist noch immer schwierig und wird weiterhin vor allem kleingeredet oder ignoriert. „eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen“ zeigt differenziert, wie sehr dies gerade auch im deutschen bildungssystem traurige alltagspraxis ist. rassismus schreibt sich in die selbstvorstellungen von diskriminierten personen ein, in lehrpläne und sprechstundentermine, in die form, wie bewerbungen beurteilt und personen eingelesen werden, in hausarbeitsthemen und ansprachen. zugleich aber zeigt das buch auch umgangsstrategien, analytisches verstehen und neue handlungsmöglichkeiten auf – zeigt also, wie Schwarze personen/People of Color sich in die hochschule einschreiben.
dieses komplexe thema hat emily ngubia kongenial umgesetzt: persönliche erfahrungen von personen, die sie interviewt hat, werden von ihr in form knapper und präziser erzählungen wiedergegeben. dies ist in dem band mit tipps kombiniert, die durch rassismus diskriminierte personen anderen für ein (über)leben an hochschulen geben, sowie mit kurzen texten, die zentrale phänomene und begriffe zum thema erklären.
bildungsfragen sind in deutschland noch immer auch machtfragen, hochschulbildung noch immer ein weißes privileg und rassismus in der institution und deren strukturen verhaftet. „eingeschrieben“ gibt hier neue impulse und regt zu interventionen in den rassistischen normalzustand an.

Emily Ngubia Kuria: Eingeschrieben. Zeichen setzen gegen  Rassismus an deutschen Hochschulen
w_orten & meer, erscheint im April 2015

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Die Veranstaltung wird in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

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Donnerstag, 23. April 2015, 19:00,

Irene Suchy liest aus ihren Gedichten:

Ich wurde beobachtet statt geliebt.
Ich übernahm, weil ich nicht wusste,
mich zu lieben, mich zu beobachten.
Ich übernahm meinen
Beobachtungsposten.

Ich wurde meine Beobachterin:
genauso hart, untröstlich,
gnadenlos, böse, jähzornig,
meine Fehler mir heimzahlend.

Ich wurde, was meine Mutter mir war:
ich war mir mehr böse als ihr.

Irene Suchy: Litanei gottloser Gebete.
Bibliothek der Provinz 2013

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Donnerstag, 26. März, 19:00,

Margit Mössmer liest aus ihrem neuen Roman:

Wir begegnen ihr als Au-pair-Mädchen in London, auf Sommerfrische in Bad Aussee oder als alte Dame in Ecuador. Wir beobachten ihren Alltag, sind bei großen Ereignissen dabei und folgen ihr auf fantastische Reisen. Sie ist Gerda, eine Frau, die immer schon dagewesen zu sein scheint und überall zugleich sein kann. Erzählt werden ihre Geschichten vom ecuadorianischen Arzt Jorge Oswaldo Muñoz, dem es sichtlich Freude bereitet, das eine oder andere absurde Detail einfließen zu lassen.
Ein unglaublich amüsantes Buch, das mit viel Charme und Verve zeigt, dass irgendwie alles möglich sein kann.

Margit Mössmer: Die Sprachlosigkeit der Fische. Edition Atelier 2015
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Freitag, 6. März 2015, 19:30, auch in ÖGS,

Maria Katharina Wiedlack präsentiert ihr neues Buch:

This monography highlights queer-feminist punk productions, protagonists and scenes within punk rock and provides a historic overview from the 1980s until today. The book shows how queer-feminist punk is capable of negotiating and communicating queer-feminist theoretical positions in a non-academic setting, thereby producing alternative forms of political movement and of queer theory.
By combining feminist and decolonial accounts with their specific punk philosophy of anti-social queerness and expressions of negativity and anger, these countercultural forms of politics and theory parallel recent developments in the academic field that have become known as anti-social or anti-relational queer theory. In contrast to academic theory, which argues that queerness as a negative force is unable to support social relations and can never be used for political actions, queer-feminist punk politics have – as this book shows – the potential to form new and exciting social bonds that exceed normative forms of relationality.
The effects queer-feminist punk movements have beyond the limits of their countercultural spheres are highlighted by an analysis of how queer-feminist punk activists engage in the context of contemporary Occupy movements as well as by a discussion of the latest Free Pussy Riot solidarity actions.

Maria Katharina Wiedlack: Queer-Feminist Punk. An Anti-Social History
Zaglossus 2015

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Dienstag, 24. Februar 2015, 19:00,

Karen-Susan Fessel präsentiert ihren neuesten Roman! Wir freuen uns darauf!

Bronko ist nicht gerade eine Schönheit, aber darauf kommt es ja schließlich nicht an. Bei ihrer Mutter hat er es auf jeden Fall besser als im Gnadenhof, findet Mai-Britt. So nimmt sie ihn kurzerhand mit. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen, nicht nur für Bronko und die skeptische Mutter, sondern auch für Mai-Britt selbst. Denn dank Bronko steht sie kurz darauf einer außergewöhnlichen Frau gegenüber. Mai-Britt muss sie unbedingt wiedersehen und begibt sich auf eine turbulente Reise in die Schweiz. Allerdings nicht allein …

Karen-Susan Fessel: Bronko, meine Frau Mutter und ich.
Querverlag 2014

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